Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)
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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von SchwarzwaldMama » 07.06.2019, 21:53

Ups, zu langsam 🤷
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Sisqi
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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von Sisqi » 07.06.2019, 22:04

Das Fertig habe ich erst nach dem Absenden gelesen. :oops:

Aber die TE hat auch nichts von Tütenpüree geschrieben und da es das bei uns einfach nicht gibt und auch nie gab, habe ich das nicht auf dem Schirm.

Bei uns gab es heute auch selbst gemachtes Pü in das klein P. ihre Hand mal reinstecken durfte, deshalb hat mich das jetzt so getriggert.
A 06/13, E 03/16 & P 11/18

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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von SchwarzwaldMama » 08.06.2019, 10:49

Sisqi hat geschrieben:
07.06.2019, 22:04
Das Fertig habe ich erst nach dem Absenden gelesen. :oops:

Aber die TE hat auch nichts von Tütenpüree geschrieben und da es das bei uns einfach nicht gibt und auch nie gab, habe ich das nicht auf dem Schirm.

Bei uns gab es heute auch selbst gemachtes Pü in das klein P. ihre Hand mal reinstecken durfte, deshalb hat mich das jetzt so getriggert.
Ja, wenn man das nicht kennt hat man das sicher nicht auf dem Schirm 😊
Bei uns Zuhause gab es das genau einmal als meine Mutter wieder anfing mehr zu arbeiten und dachte so etwas Zeit sparen zu können... Wir Kids fanden es ungenießbar.
Mein Mann wiederum ist in der Gastronomie seiner Eltern nach dem "Tütchen drüber fertig" Prinzip groß geworden, er fragt nach dem Einkauf oft was wir denn die Woche über jetzt essen wollen, da wir ja nix zum Essen (=Fertigprodukte) eingekauft hätten...
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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von deidamaus » 08.06.2019, 14:10

Pirouge hat geschrieben:
31.05.2019, 18:21
Wir haben am Anfang sehr geschaut, dass das Baby nur das vor die Finger bekam, was wir gut vertreten konnten, auch mit seiner Neurodermitis. Viel Rohkost, grünen Smoothie (liebt er immer noch), kaum heißes Öl (Ofengemüse oder so), vegan, zuckerfrei, kein Weißmehl, kein Weizen.

Die Auflistung der Dinge, die dein Kind zu essen angeboten bekommt, kann unter Umständen zu einer zu einseitigen Ernährung und damit zu einem Nährstoffmangel führen.

Was ich beim Beikoststart anders machen will beim 2. ist, Rohkostbreie anzubieten. Er hatte Bock auf rohes Gemüse, kam da mit den Stücken aber natürlich nicht weit.
Ein Brei aus rohem Gemüse (ich nehme an, dass du das mit Rohkostbrei meinst), stellt für die Verdauung u. U. am Anfang eine zu große Belastung dar, da ja damit größere Mengen Rohkost im Kind landen, als wenn es nur Rohkost knabbert. Wichtig ist hierbei auch immer auf ausreichend Kalorien in Form von Fett und auch Kohlenhydraten zu achten. Rohkost alleine liefert davon nicht genug.

Liebe Grüße
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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von Pirouge » 09.06.2019, 13:16

Danke deidamaus!
deidamaus hat geschrieben:
08.06.2019, 14:10
Ein Brei aus rohem Gemüse (ich nehme an, dass du das mit Rohkostbrei meinst), stellt für die Verdauung u. U. am Anfang eine zu große Belastung dar, da ja damit größere Mengen Rohkost im Kind landen, als wenn es nur Rohkost knabbert. Wichtig ist hierbei auch immer auf ausreichend Kalorien in Form von Fett und auch Kohlenhydraten zu achten. Rohkost alleine liefert davon nicht genug.
Das mit den Rohkostbreien würde mich genauer interessieren - was genau stellt dabei die Belastung dar? Und bis wann gilt das? Gelesen habe ich davon oft und es passte gut zu dem Rohkost-Jieper, den mein Kind zu haben schien. Bei Rezepten dafür ist dann oft noch Mandelmus, gekeimter Buchweizen oä dabei, für den Fett-/ Kh-Anteil. Wenn die Babies die Menge selbst steuern, würden sie es ablehnen, wenn es ihnen zu viel wird?
deidamaus hat geschrieben:
08.06.2019, 14:10
Die Auflistung der Dinge, die dein Kind zu essen angeboten bekommt, kann unter Umständen zu einer zu einseitigen Ernährung und damit zu einem Nährstoffmangel führen.
Meine Aufzählung war keine komplette, ich habe ja eher geschrieben, was ich nicht gegeben habe.
Er hat viel Buchweizenbrei und Hirsebrei gegessen, zT mit Mandelmus, Avokado, unerhitztes Öl, Obst, Gemüse (auch gekocht, mochte er aber nicht so), Kartoffeln, Dinkel-/Roggenvollkorn zeitweise, irgendwann gab es bei Hülsenfrüchten kein Halten mehr. Aber ich verstehe schon, dass man da ein anderes Bild bekommen kann.
Bei Ofengemüse wundere ich mich immer, dass das Ingwer so als blw-Tipp gilt - die Temperatur ist ja schlecht so zu steuern, dass keine Transfettsäuren entstehen. Deshalb schrieb ich das.
Lueben Gruß und danke nochmal für deine Gedanken.
...mit Winterkind *12/2014 und Mini, erwartet 11/2019

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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von Pirouge » 09.06.2019, 13:19

..."immer", nicht "Ingwer."..
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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von deidamaus » 11.06.2019, 17:01

Pirouge hat geschrieben:
09.06.2019, 13:16
Das mit den Rohkostbreien würde mich genauer interessieren - was genau stellt dabei die Belastung dar? Und bis wann gilt das?
Rohes Gemüse verlangt viel Verdauungsarbeit und dies ist für den noch nicht ausgereiften Darm (das dauert, bis das Kind 2 bis 2 1/2 Jahre alt ist) eine starke Belastung. Auch Frischkornbreie sollten aus dem Grund im ersten Lebensjahr nicht gegeben werden.

Keimlinge und Sprossen sollten in den ersten beiden Lebensjahren (manche sagen auch länger) nur nach Erhitzung gegeben werden, da sie z. B. mit E. Coli und anderen Bakterien belastet sein können: E. Coli und EHEC

Meine Aufzählung war keine komplette, ich habe ja eher geschrieben, was ich nicht gegeben habe.

... und das ist, was die übliche Ernäherung angeht, sehr viel.

Bei Ofengemüse wundere ich mich immer, dass das Ingwer so als blw-Tipp gilt - die Temperatur ist ja schlecht so zu steuern, dass keine Transfettsäuren entstehen.
Das ist sicherlich ein Argument, jedoch birgt das Meiden von zu vielen möglichen Ernäherungsgefahren das Risiko von Nährstoffmängeln.

Liebe Grüße
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Re: Verantwortung für 2 - Thema Ernährung

Beitrag von Pirouge » 11.06.2019, 17:15

deidamaus hat geschrieben:
11.06.2019, 17:01
Rohes Gemüse verlangt viel Verdauungsarbeit und dies ist für den noch nicht ausgereiften Darm (das dauert, bis das Kind 2 bis 2 1/2 Jahre alt ist) eine starke Belastung. Auch Frischkornbreie sollten aus dem Grund im ersten Lebensjahr nicht gegeben werden.
Kannst du mir sagen, was die Gefahr dabei ist? Kann es zu Durchfällen kommen? Bauchschmerzen? Oder anderes?
Die Verdauung ist ja eigentlich wenig "Arbeit", sofern alles gut klein ist. Dann kommen je nach Nährstoff die entsprechenden Verdauungsenzyme und wenn es klein ist, geht es durch die Darmzellen. Bei mir hakt es, mir den Unterschied zwischen roh und gekocht an der Stelle vorzustellen - natürlich sofern alles gut klein ist. Ansonsten bleibt viel für die Bakterien übrig, die dann Blähungen machen können. Ist es das?
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