Liebe Tania,
ich weiss um die Effektivität nächtlichen Stillens. Der Gedanke daran hat mir heute Nacht geholfen

Wenn ich nicht grade im Müdigkeisdilirium bin und einen klaren Kopf habe, müsse ich es auch hinbekommen alle zwei anstelle von drei-vier Stunden anzulegen ja.
Wenn sie so sehr schläfrig ist, schlafe ich teilweise mit ein
Wenn es Schreiabende sind und das Fläschchen die letzte Möglichkeit ist, dann spuckt sie. Das sie da zuviel intus hat eigentlich denke ich mir auch. Es ist manchmal das einzige Mittel welches Ruhe rein bringt. Die Brust nimmt sie dann nicht an-
Grundsätzlich muss ich sie aber auch immer sehr lange hoch lagern damit sie nicht ausläuft

Selbst wenn sie wenig trinkt.
Ich bin schon auf den Weg in die Apo um mal andere Pflaster zu testen ja
Woran ich festmache, dass sie teilweise dann eben wirklich noch Hunger hat:
Wenn da eben wirklich nichts anderes funktioniert. Kein Anlegen, kein tragen, beruhigen, einbinden, Lagerungswechsel, singen, hinlegen, .... Wenn dann aber wie wild am Finger gesaugt wird und dieser dann angeschrien wird sobald sie merkt es kommt nichts, dann gehe ich von Hunger aus.
Es ist gut auch nochmal über die Normalität des Schreiens im Tuch zu lesen. Sie beruhigt sich meistens, eben nicht immer, wenn sie eine Weile drin ist. Nur kommen natürlich Zweifel auf ob das so richtig sein kann wenn es ihr soviel Unbehagen bereitet erstmal. Bei allen anderen Massnahmen würde ich entsprechend reagieren und wenn sie stärker schreit ja davon ausegehen es ist jetzt nicht die richtige Wahl. Daher die grosse Verunsicherung. Teilweise schreit sie sich aber wirklich hinein und im Tuch weiter. Und ja es ist eine Herausforderung das sich windenden Kind gut zu binden
Danke für deine Ermutigung. Ich werde es konsequenter probieren und mich dann auch mal raus trauen hoffentlich. Da ich unschlüssig bin ob es dann wirklich besser wird vermeide ich es bisher wirklich dann mit dem schreienden Kind hinaus zu gehen sondern probiere in solchen Fällen kurz den Balkon aus.
Ist es dann ebenso normal, das sie "meckert" wenn sie im Tuch aufwacht und sich entsprechend strecken möchte oder? Schliesslich möchte man sich ja strecken und recken wenn man wach wird
Ja meine Stimmung ist so viel entspannter und ich freue mich so sehr, dass ich hier bei euch gelandet bin.
Mit Pausen beim Stillen meine ich 3 Minuten waches, saugendes Kind, 5-20 Minuten schlafendes, dösendes. Wobei wach übertrieben ist in solchen Phasen

Da dauert es dann manchmal eine dreiviertel Stunde bis sie überhaupt wirklich wach ist und deutlich länger auch trinkt und munterer wird. Bis wir dann fertig sind vom Wickeln/wachmachen an geht schon über ne Stunde gut ins Land mal. Es ist also über eine Stunde wach, aber nicht durchgängig stillend
Nachts versuche ich immer liegend zu starten. Manchmal tut sie sich damit schwer und wir wechseln ins sitzen. Wenn ich sie sowieso wach machen musste auch direkt sitzend meist. Der Vorteil liegend, dass sie dann weniger wieder ausspuckt ohne Lagerungswechsel.
Die Kompression bewahrt mich oft davor sie ganz ablehnend an der Brust zu haben vor Frust das zu wenig einfach fliesst. Mit dem BES kriege ich sie meistens gut durch. Auch da kommt manchmal die Gewohnheit durch mit dem Verlangen nach Flasche, aber es bessert sich zunehmend.
Je entspannter desto leichter natürlich alles
Vielen Dank für deine Mühen!
Heute Nacht hat es mit dem häufigen Anlegen geklappt....
Herzliche Grüsse