Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

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kiki18
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von kiki18 »

08u11 hat geschrieben:das Abendritual ins Schlafzimmer verlegt und ziemlich am Anfang gestillt, danach erst mal Schnuller, Kuscheln und Streicheln. Ich habe das allerdings nie ernsthaft durchgezogen, sondern nur versucht, das Stillen immer weiter rauszuzögern, also nicht gleich beim ersten kleinen Quäken die Brust rein, sondern eben erst mal Streicheln, ruhig Reden, ...
Das hört sich ja ganz gut an. Also, wie hast du das genau gemacht? Du hast am Anfang (im Liegen?) gestillt, aber nicht bis zum Einschlafen? Und dann gekuschelt und er ist von allein eingeschlafen? Oder hast du dann schlussendlich doch nochmal gestillt, damit er einschläft? Und dann beim nächtlichen Aufwachen erstmal gestreichelt? Bei meiner Kleinen versuch ich auch immer mal, ihr nachts den Schnuller im Halbschlaf unterzujubeln, aber das klappt irgendwie nie. Und sie ist auch ziemlich schnell in Rage, wenn sie dann die Brust nicht bekommt und fängt dann schon im Halbschlaf, mit geschlossenen Augen, an zu brüllen. Sie ist ja wie gesagt grundsätzlich recht "unentspannt" und legt nicht allzuviel Wert auf Kuscheln und Streicheln. Das war bei euch dann anders, oder? Es hört sich trotzdem ermutigend an, dass es zumindest bei manchen Babies klappt mit dem weniger stillen.
Ja, klar ist Tragen und Pezziball keine Alternative für immer. Ich hatte nur gehofft, dass sich irgendwann von selber ein neuer Schlafrhythmus einstellt, wenn sie unterbewusst realisiert, dass sie eben nur alle 3 Stunden die Brust bekommt. Darauf setzen ja auch diese sanften Brustentwöhnungsprogramme.
nido 56, das hört sich echt nach Horror an. Ja, da kann ich verstehen, dass du dann mit dem stündlichen Stillen wieder überglücklich warst... Du kannst ja mal berichten, wie die zwei Nächte mit Männe dann so abliefen, würde mich interessieren. Mein Mann kriegt sie halt leider gar nicht zum Schlafen (aber vielleicht ginge es auch irgendwie, wenn ich einfach nicht verfügbar wäre)
blaurosa, du hast natürlich recht, ich finde das Stillen auf der einen Seite natürlich auch einen Segen. Und wenn die Mädels aus der Krabbelgruppe dann freudestrahlend berichten, dass sie jetzt abgestillt haben und die Kleinen mit Flasche 12 Stunden schlafen, dann denk ich mir nur "und wenn nicht? Es wär ja die Hölle, wenn sie weiterhin so oft aufwacht und ich aber keine Brust mehr hab". Wobei ich sagen muss, stündliches Schnuller-reinstecken (wenn die Kleine neben mir liegt, wäre das auch nicht mit Aufstehen verbunden) wäre mir lieber als stündliches Stillen, weil ich die nächtliche Stillposition noch immer nicht sonderlich bequem finde, ich aber dann doch oft so eindöse und mir morgens dann alles weh tut.
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08u11
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von 08u11 »

Hm, muss mal überlegen, wie das war. Bei uns ist J. ja schon die Nr. 2 und beide Schlafen im Familienbett. Ich glaube ich bin mit beiden ins Bett, habe dann erst mal J. gestillt und (ich glaube im Sitzen) und dann A. sein Buch vorgelesen und J. neben mir gestreichelt. Nachts eben auch zuerst mal Schnuller und streicheln. Ist auch jetzt noch so: J. wird manchmal so zwischen 2-4 Uhr unruhig und sagt im Halbschlaf: Mama Milch! Dann gebe ich ihm den Schnuller, streichle ihn und sage: Milch später. Meistens spielt er dann eine Weile mit meiner Hand und oft schläft er wieder ein. Manchmal aber auch nicht. Dann stillt er halt. Inzwischen (er ist 2 Jahre) sind wir bei 0-2x Stillen pro Nacht, wobei das 2. Mal dann schon früher morgen ist. Das ist okay für mich, sonfern lege ich da auch nicht zu viel Wert auf blos nicht Stillen. Nur bei A. war's eben auch am Ende so, dass er gefühlt 10x pro Nacht gestillt und mich völlig wund gebissen hatte und das aprupte Abstillen dann fand ich auch nicht so toll. Das wollte ich eben vermeiden.
kiki18 hat geschrieben: Und wenn die Mädels aus der Krabbelgruppe dann freudestrahlend berichten, dass sie jetzt abgestillt haben und die Kleinen mit Flasche 12 Stunden schlafen, dann denk ich mir nur "und wenn nicht? Es wär ja die Hölle, wenn sie weiterhin so oft aufwacht und ich aber keine Brust mehr hab".
Unser Großer schläft seit dem Abstillen Gott sei Dank tatsächlich viel besser als vorher. Aber zwischendurch (vor allem wenn er krank ist) ist es durchaus passiert, dass er nachts gebrüllt hat, nicht wach war und sich nicht beruhigen hat lassen. Da dauert's dann leicht mal 2 Stunden bis alle wieder schlafen. Bei uns war's Gott sei Dank nicht oft, insofern zu verkraften, aber A. war beim Abstillen auch schon 15 Monate. Mit 6 Monaten würde ich mir das niemals antun. Bei uns waren die Nächte im Krabbelalter jeweils die unruhigsten - so viele neue Eindrücke zu verarbeiten. Da war ich wirklich froh, im Zweifelsfall einfach Stillen zu können.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von Kröte »

Hi kiki, helfen kann ich dir leider nicht, aber ich dachte beim Lesen Du würdest von unserer kleinen Schreiben. sie ist auch so ein unruhiges Wesen. Sobald ich sie irgendwo hinlegen will, dreht sie sich schon Inder Luft auf den Bauch... und spielt dann so stundenlang. Im maxicosi scharrt sie mit den Fersen. Auf dem Schoß spielt sie mit den Füßen oder beugt sich runter um was grapschen zu können. Auf einem unserer bäuche rutscht sie seitlich runter um die wolldecke anzufassen. Beim stillen tritt sie aus, windet sich und rudert.
Einschlafen geht echt nur an der Brust, wird sie getragen oder geschunkelt guckt sie interessiert die wackelnde Gegend an. Streicheln? Kuscheln? Nur mit gleichzeitiger Action. Nachts muss es auch die Brust sein, sonst wird sie komplett wach
schlimmer ist aber, dass sie tagsüber beim schlafen dauernuckeln muss. Abdocken Fehlanzeige.wenn sie sie mal von selber loslässt und dann nicht wieder findet ist riesenalarm.
Nachts weiß ich gar nicht wann oder ob sie Hunger hat, ich stille halt immer... der Ruhe wegen.. waren aber auch letztens bei traumhaften fünf bis sechs Stunden.. jetzt leider wieder bei eins bis drei. Naja könnte schlimmer sein. Da lässt sie sich komischerweise abdocken und hinlegen
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kiki18
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von kiki18 »

08u11 hat geschrieben:habe dann erst mal J. gestillt und (ich glaube im Sitzen) und dann A. sein Buch vorgelesen und J. neben mir gestreichelt.
:lol: Das Gebrüll meiner Kleinen hör ich jetzt schon! Da seh ich irgendwie schwarz (aber probieren werd ichs trotzdem mal, vielleicht hilft ja schon das nächtliche Hinauszögern etwas)
Kröte, jaja, das ist meine Kleine, von der du da schreibst. Einerseits find ichs ja toll, dass sie so aktiv ist. Wenn sie neben anderen Babies liegt, die nur in die Luft starren, finde ichs schon toll, wie unternehmungslustig unsere ist. Aber gerade in den Nächten wünsche ich mir dann doch manchmal einen etwas weniger temperamentvollen Charakter...
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von maikeferl »

Ach je das hab ich ja noch was vor mir...
Ich MUSS ihn immer stillen wenn er quängelt Nachts auch wenn er keinen Hunger hat. Hab schön öfters versucht ihn dann in den schlafg zu kuscheln ectr. klappt nur ab und an bis gar nicht. Wenn ich nicht gleich stille wird er wach und schreit was das Zeug hält. Und dann muss ich umso länger stillen.
Also dann doch lieber gleich Brust raus.
08u11
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von 08u11 »

kiki18 hat geschrieben: :lol: Das Gebrüll meiner Kleinen hör ich jetzt schon!
Okay, dann ist das so sicher nicht für Euch (jedenfalls dann nicht, wenn bei Dir der Leidensdruck nicht übergroß ist). Hm, entweder ein anderes Ritual (sorry, bin da grade nicht besonders einfallsreich, vielleicht Musik?) oder doch ein späterer Zeitpunkt (wenn sie grade sehr aktiv waren, krabbeln, stehen üben und so, ging bei meinen auch gar nichts). Ganz und gar von selbst ging's bei meinen nicht (naja, oder erst sehr sehr spät). Aber es gibt noch ziemlich viel dazwischen: Also aufmerksam sein, immer wieder mal ausprobieren, ... .Keine Sorge, früher oder später wird das auf jeden Fall (die Frage ist nur wann und wie).
Viel Glück beim Finden des richtigen Weges.
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kiki18
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von kiki18 »

So, heut nacht mal versucht, sie zu streicheln und ihr den Schnuller zu geben, als sie unruhig wurde. Resultat: Innerhalb von 20 Sekunden ein Indianer-Gebrüll, dass die Wände nur so gewackelt haben, obwohl sie noch gar nicht so richtig wach war und die Augen noch zu hatte :lol: Naja, damit hatte ich ja gerechnet. Ich glaub, für uns ist Stillen scheinbar momentan doch noch das Beste. Ja, sie macht im Moment schon viele Entwicklungssprünge. Hat vor ein paar Wochen angefangen, sich zu drehen und macht das jetzt mit voller Begeisterung, versucht dann auch immer auf dem Bauch, vorwärts zu robben. Aber wann ist mal eine Phase, wo keine Entwicklungsschübe, keine Zähne, etc. anstehen...? Mit 5? :roll:
maikeferl, bei uns ists doch auch so: Ich bin mir sicher, dass sie nicht stündlich Hunger hat. Aber sie braucht halt immer wieder die Geborgenheit an der Brust, um weiterzuschlafen.
Andererseits merke ich, dass ich wohl selber schon ne Schlafstörung entwickelt habe: Wenn ich sie nicht einschlafstille, sondern in den Schlaf trage und mich dann daneben lege, kann ich gar nicht einschlafen. Scheinbar bin ich schon Prolaktin-abhängig. :mrgreen:
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Katha
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von Katha »

irgendwie hatte ich überlesen, dass Dein Kind erst knapp 6 Monate alt ist, nun muss ich doch noch was sagen.

Kinder sind unter 6 Monaten noch auf nächtliche Nahrung angewiesen um normal zu gedeihen.
Ab 6 Monate brauchen sie die zwar nicht mehr dringend zum Überleben, aber wie hat Jusl letztens so schön geschrieben: Wir brauchen als Erwachsen auch nur alle 2 Tage was zum Essen um zu überleben.

Bei so einem kleinen Kind würde ich das nächtliche Stillen auf keine Fall.
Und nicht ohne Grund sollte das nächtliche Abstillen oder Reduzieren nach Gordon erst ab 1 Jahr frühestens erfolgen.
(ich bin keine Stillberaterin, also korrigiert mich, aber so habe ich das im Forum bislang verstanden)

Ich hab jetzt nicht nochmal alles gelesen: Hast Du schon mal versucht untertags noch HÄUFIGER anzubieten? Manche Kinder kommen dann Nachts nicht mehr so oft.

Ich weiß, dass wenig Schlaf echt fertig machen kann.
Um ca. 6 Monate herum hat kl. Hase wochenlang Abends nur auf meinem Bach liegend geschlafen und ich durfte dann mit im Bett verbringen (weil Couch auch doof war). Das hat mich tierisch genervt und ich hatte das Gefühl, ich werde den Rest meines Lebens auf dem Rücken liegend verbringen. Und dann war es auf einmal vorbei.
Vieles ist wirklich nur eine Phase.
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
08u11
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von 08u11 »

Katha hat geschrieben: Und nicht ohne Grund sollte das nächtliche Abstillen oder Reduzieren nach Gordon erst ab 1 Jahr frühestens erfolgen.
Von Abstillen war bei Kiki18 aber nie die Rede, sondern nur von Reduzieren auf alle 3 Stunden und das auch nur deshalb, weil sie das Gefühl hat, das ihre Tochter nicht aus Hunger stillt, sondern rein zum Beruhigen und sie dafür Alternativen wollte.
So pauschal würde ich das nicht verwerfen. Meiner Erfahrung nach ist vielmehr der Zeitpunkt um den 1. Geburtstag völlig ungeeignet, um da was zu ändern. Viele Kinder üben da gerade laufen (spannend, aber muss verarbeitet werden), werden in Betreuung eingewöhnt (auch spannend, manchmal auch belastend, muss auch verarbeitet werden), bekommen Zähne (auwa, also noch mehr stillen), kommen in mehr Kontakt mit anderen Kindern, ... und sind dementsprechend häufig krank (auch wieder: mehr stillen). Zudem fangen Mamas wieder an zu arbeiten, sind erneut schwanger, .... Ich hatte bei beiden Kindern so um den 1. Geburtstag herum völlig zerbissene Brustwarzen durch's Zahnen. Beim Großen Dauerstiller hat das zum vorzeitigen, recht abrupten Abstillen geführt und anschließend zu dauerkrankem Kind. Bei Nr. 2 war die Brust auch wund, aber bei dem hatten wir rechtzeitig andere Beruhigungsrituale etabliert und die paar mal Stillen, die der wirklich gebraucht hat gingen mit Zähne zusammenbeißen ganz gut - dafür stillen wir heute noch. :D Ich bin inzwischen bei pauschalen Altersangaben sehr, sehr skeptisch und Reduzieren ist nicht gleich Reduzieren.

Okay, kiki18, das ändert aber leider nichts daran, dass bei Euch - zumindest nach dem was Du hier schreibst - jetzt wohl nicht der Zeitpunkt für weniger Stillen ist (da sieht man schon gleich, wie wenig Altersangaben wert sind, dass das bei uns geklappt hat, hilft Euch jetzt leider gar nicht). :)
kiki18 hat geschrieben: Mit 5? :roll:
Ganz so lange wird's wohl nicht dauern. Vielleicht ist es in ein paar Wochen schon wieder besser. Unser Kleiner hat nach dem Laufenlernen (11 Monate) für einige Zeit richtig durchgeschlafen. Inzwischen stillt er allerdings häufiger wieder 1x/Nacht - keine Ahnung warum, aber mir ist es auch lieber als Aufstehen. Und stimmt, gerade beim Mobilwerden hat er auch wieder häufiger gestillt. Hm, Rat leider schwierig. Wenn es für Dich gerade auch passt, und das hört sich ja so an:
kiki18 hat geschrieben: Andererseits merke ich, dass ich wohl selber schon ne Schlafstörung entwickelt habe: Wenn ich sie nicht einschlafstille, sondern in den Schlaf trage und mich dann daneben lege, kann ich gar nicht einschlafen. Scheinbar bin ich schon Prolaktin-abhängig. :mrgreen:
würde ich, glaube ich, tatsächlich einfach noch ein bisschen warten mit Veränderung. Ich drücke die Daumen, dass Ihr einen guten Weg findet, bevor Du ernsthaft an Deine Grenzen kommst und ansonsten: Klar: Das ist nur eine Phase.
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?

Beitrag von kiki18 »

Ja, 08u11, ich denke auch, dass momentan einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist. Vielleicht hätte es vor zwei Monaten geklappt, aber was solls, es bringt jetzt auch nix, darüber zu spekulieren.
Und danke fürs richtigstellen: Katha, mir gehts DEFINITIV nicht drum, dass sie nachts gar nicht mehr stillt (das fände ich im Gegenteil schon fast gruselig). Aber seit vielen, vielen Wochen läufts hier so, dass sie wirklich stündlich auf ist (und wir hatten hier schon 30-Minuten-Nächte, nach denen ich dann morgens nur heulend und total am Ende die Kleine meinem Mann in den Arm gedrückt habe), und das von Anfang an. Sprich: Sie schläft (nach richtig viel Stillen) ein, ist meistens schon ne halbe Stunde später wieder wach und schläft anschließend im Stundentakt. Also nix von einer längeren Schlafphase am Anfang, wie es die meisten andern Babies haben. Und da sie schon nach dem reichlichen Einschlafstillen so schnell wieder aufwacht, bin ich mir sicher, dass es hier zum Großteil nicht um Nahrungsaufnahme geht.
Manchmal frage ich mich ja, ob ihre Herkunft da auch eine gewisse Rolle spielt. Mein Mann kommt aus der Karibik. Neulich hat er mit einer alten Freundin telefoniert, die gerade ein 7-Monate-altes Baby hat. Als er ihr von unseren Dauerstillnächten erzählt hat, war sie ganz verwundert und meinte, das sei doch ganz normal, dort wären fast alle Babies so. Und in irgendeinem andern Thread schrieb hier neulich jemand, dass bei Naturvölkern nachts alle 8 Minuten gestillt wird (weiß aber nicht, woher sie diese Info hatte)
Finde den Gedanken irgendwie ganz interessant, dass unsere Kleine ja diese Wurzeln irgendwie in sich trägt - woher soll sie denn auch wissen, dass sie hier in Deutschland geboren wurde, wo ein Baby halt mit 4 Monaten durchzuschlafen hat...
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