Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
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kiki18
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Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Hallo,
das Thema passt sowohl ins Schlafforum, als auch hierher.
Meine Kleine wird, seit sie zwei Monate alt ist, nachts stündlich wach, nuckelt dann ein paar Minuten an der Brust, und schläft weiter. Teilweise wird sie wohl wegen Blähungen (leider auch nach viereinhalb Monaten noch sehr stark) wach, teilweise einfach, weil sie's inzwischen gewohnt ist.
Mehrere Ärzte (darunter auch eine richtig tolle Still-, Trage-, Familienbett-Ärztin) haben mir nun empfohlen, nachts nur noch alle 3-4 Stunden zu stillen. Zum einen, weil dann vielleicht die Blähungen besser würden (ja, ich weiß, ihr werdet jetzt gleich alle sagen, dass diese Meinung veraltet ist, aber da meine Maus fast nur nachts Blähungen hat, hege ich doch den leisen Verdacht, dass es auf irgendeine Art und Weise was mit dem nächtlichen Stillen zu tun hat - sei es nur, durch das fehlende Bäuerchen, weil ich dazu zu k.o. bin), zum anderen, weil sich dann hoffentlich "automatisch" ein neuer Schlafrhythmus einstellen würde. Ich will ja weiß Gott nicht, dass sie durchschläft, aber seit Monaten jede Stunde aus dem Schlaf gerissen zu werden, schlaucht schon ganz schön, auch im Familienbett.
Ich weiß nicht, ob ihr Dr. Posth kennt, der z.B. auch bei rund-ums-baby.de schreibt. Der hat ja finde ich auch eine ganz ganz tolle Einstellung (sofortige Bedürfnisbefriedigung, Familienbett, nicht schreien lassen, tragen, etc.). Er schreibt auch viel zum Thema nächtliche Brustentwöhnung ab Ende des 1. Lebensjahres und rät dazu, eben über mehrere Nächte das Baby auf andere liebevolle Art und Weise (Tragen, etc.) zu beruhigen und wieder zum Schlafen zu bringen. Er behauptet, dass sich dann in 3-4 Nächten der Schlafrhythmus umstellt und die Babies (fast) durchschlafen. (Geht nicht die Gordon-Methode in eine ähnliche Richtung?) Die komplette Brustentwöhnung strebe ich ja natürlich absolut nicht an, aber ich frage mich, ob ähnliches auch funktioniert, wenn ich sie eben nur alle 3 Stunde stille und ansonsten wieder in den Schlaf trage, bzw. auf den Pezziball setze.
Hat da jemand Erfahrung mit? Das würden natürlich echt anstrengende Nächte werden, daher will ichs ungern ins Blaue rein probieren. Aber wenns hinhaut, wäre das sowohl für die Kleine, als auch für mich, wirklich eine Erleichterung. Und vielleicht werden dann endlich die doofen Blähungen besser.
Und dann frage ich mich noch, ob sie nachts so oft stillt, weil sie tagsüber zu wenig bekommt. Ich hab mir mal spaßeshalber eine Waage ausgeliehen und Stillproben gemacht. Sie trinkt bei einer Mahlzeit am Tag (beide Brüste) so durchschnittlich 90-120 g. Wenn ich mal hochrechne, dass wir tagsüber (da haben wir den 3-Stunden-Rhythmus automatisch) nur so ca. 5 Mal stillen, kommen wir da ja gerade mal auf ca. 500 g. Sie wiegt momentan ca. 6,6 kg, bräuchte ja also theoretisch durchschnittlich das Doppelte in 24 Stunden. Bringts für die Nachtruhe was, wenn ich sie am Tag wieder öfter anlege?
das Thema passt sowohl ins Schlafforum, als auch hierher.
Meine Kleine wird, seit sie zwei Monate alt ist, nachts stündlich wach, nuckelt dann ein paar Minuten an der Brust, und schläft weiter. Teilweise wird sie wohl wegen Blähungen (leider auch nach viereinhalb Monaten noch sehr stark) wach, teilweise einfach, weil sie's inzwischen gewohnt ist.
Mehrere Ärzte (darunter auch eine richtig tolle Still-, Trage-, Familienbett-Ärztin) haben mir nun empfohlen, nachts nur noch alle 3-4 Stunden zu stillen. Zum einen, weil dann vielleicht die Blähungen besser würden (ja, ich weiß, ihr werdet jetzt gleich alle sagen, dass diese Meinung veraltet ist, aber da meine Maus fast nur nachts Blähungen hat, hege ich doch den leisen Verdacht, dass es auf irgendeine Art und Weise was mit dem nächtlichen Stillen zu tun hat - sei es nur, durch das fehlende Bäuerchen, weil ich dazu zu k.o. bin), zum anderen, weil sich dann hoffentlich "automatisch" ein neuer Schlafrhythmus einstellen würde. Ich will ja weiß Gott nicht, dass sie durchschläft, aber seit Monaten jede Stunde aus dem Schlaf gerissen zu werden, schlaucht schon ganz schön, auch im Familienbett.
Ich weiß nicht, ob ihr Dr. Posth kennt, der z.B. auch bei rund-ums-baby.de schreibt. Der hat ja finde ich auch eine ganz ganz tolle Einstellung (sofortige Bedürfnisbefriedigung, Familienbett, nicht schreien lassen, tragen, etc.). Er schreibt auch viel zum Thema nächtliche Brustentwöhnung ab Ende des 1. Lebensjahres und rät dazu, eben über mehrere Nächte das Baby auf andere liebevolle Art und Weise (Tragen, etc.) zu beruhigen und wieder zum Schlafen zu bringen. Er behauptet, dass sich dann in 3-4 Nächten der Schlafrhythmus umstellt und die Babies (fast) durchschlafen. (Geht nicht die Gordon-Methode in eine ähnliche Richtung?) Die komplette Brustentwöhnung strebe ich ja natürlich absolut nicht an, aber ich frage mich, ob ähnliches auch funktioniert, wenn ich sie eben nur alle 3 Stunde stille und ansonsten wieder in den Schlaf trage, bzw. auf den Pezziball setze.
Hat da jemand Erfahrung mit? Das würden natürlich echt anstrengende Nächte werden, daher will ichs ungern ins Blaue rein probieren. Aber wenns hinhaut, wäre das sowohl für die Kleine, als auch für mich, wirklich eine Erleichterung. Und vielleicht werden dann endlich die doofen Blähungen besser.
Und dann frage ich mich noch, ob sie nachts so oft stillt, weil sie tagsüber zu wenig bekommt. Ich hab mir mal spaßeshalber eine Waage ausgeliehen und Stillproben gemacht. Sie trinkt bei einer Mahlzeit am Tag (beide Brüste) so durchschnittlich 90-120 g. Wenn ich mal hochrechne, dass wir tagsüber (da haben wir den 3-Stunden-Rhythmus automatisch) nur so ca. 5 Mal stillen, kommen wir da ja gerade mal auf ca. 500 g. Sie wiegt momentan ca. 6,6 kg, bräuchte ja also theoretisch durchschnittlich das Doppelte in 24 Stunden. Bringts für die Nachtruhe was, wenn ich sie am Tag wieder öfter anlege?
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
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Boreal
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Ich war mit meiner Kleinen (da war sie 8 1/2 Monate) bei einer Schlafberatung, weil sie nachts stündlich kam und dazu noch nachts zwei Stunden wach war und krabbeln wollte. (Das ging ab dem 6. Monat los.) Ich ging echt auf dem Zahnfleisch. Dort wurde mir gesagt, dass ich durch meine Bemühungen, dass Kind durch Stillen oder Schunkeln zum Einschlafen zu bringen, dass Kind wach halte.
Jetzt bekommt sie nachts die Brust nur noch wenn ich mir zu 99 % sicher bin, dass sie Hunger/Durst hat (Ich habe mich auch an einem 3 Stunden Rythmus orientert, da sie ihn zuvor auch hatte.)
Was mir auch geraten wurde: Ich soll das Kind nicht schunkeln zum Einschlafen, sondern es ruhig neben mich legen und in den Schlaf kuscheln. Sie muss lernen alleine einzuschlafen und das kann sie nicht, wenn man ihr das ständig abnimmt. Was soll ich sagen, es funktioniert. Das erste Mal hat sie eine halbe Stunde geschrien (das war so furchtbar!) obwohl ich sie die ganze Zeit im Arm gehalten habe. Beim zweiten Mal waren es 10 Min und das ohne schreien. Wir stillen jetzt nachts einmal um 18 Uhr zum Einschlafen, dann gegen 23 Uhr, gegen 3 Uhr und morgens zum Aufstehen. Ohne, dass ich sie hungern oder dursten lasse. Allerdings muss ich im T-Shirt schlafen, damit ich nicht im Halbschlaf ein nicht hunriges Kind stille, nur weil es sich neben mir bewegt und der Schnuller ist hier groß in Mode gekommen.
Jetzt bekommt sie nachts die Brust nur noch wenn ich mir zu 99 % sicher bin, dass sie Hunger/Durst hat (Ich habe mich auch an einem 3 Stunden Rythmus orientert, da sie ihn zuvor auch hatte.)
Was mir auch geraten wurde: Ich soll das Kind nicht schunkeln zum Einschlafen, sondern es ruhig neben mich legen und in den Schlaf kuscheln. Sie muss lernen alleine einzuschlafen und das kann sie nicht, wenn man ihr das ständig abnimmt. Was soll ich sagen, es funktioniert. Das erste Mal hat sie eine halbe Stunde geschrien (das war so furchtbar!) obwohl ich sie die ganze Zeit im Arm gehalten habe. Beim zweiten Mal waren es 10 Min und das ohne schreien. Wir stillen jetzt nachts einmal um 18 Uhr zum Einschlafen, dann gegen 23 Uhr, gegen 3 Uhr und morgens zum Aufstehen. Ohne, dass ich sie hungern oder dursten lasse. Allerdings muss ich im T-Shirt schlafen, damit ich nicht im Halbschlaf ein nicht hunriges Kind stille, nur weil es sich neben mir bewegt und der Schnuller ist hier groß in Mode gekommen.
mit kleinem Entchen 6/12 und Bauchzwerg
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
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kiki18
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Oh, da antwortet doch noch wer!
Ja, zur Schlafberatung hat man uns in der Kinderklinik auch schon geraten. Ich bin nicht hin, weil ich schon angenommen habe, dass man uns rät, sie zu ferbern (die Ärztin, die uns die Beratung empfohlen hat, riet uns ja dazu, sie einfach unbegrenzt alleine schreien zu lassen, bis sie einschläft, also noch schlimmer als ferbern
)
Das, was man dir geraten hat, ist ja zumindest eine etwas sanftere Version. Das mit dem Alleine-Einschlafen-Können liest man ja immer wieder und bei euch ist es ja so, dass du mit ihr kuschelst, sie wird also nicht allein gelassen. Da hab ich bei Dr. Posth mal gelesen, dass er das zwar auch nicht für ideal hält, aber vertretbar, wenn man wirklich auf dem Zahnfleisch geht. Ich weiß nur wirklich nicht, ob das bei uns funktioniert. Unsere Kleine ist nicht das, was man ein Kuschel-Baby nennen würde, sie ist schon immer sehr zappelig, unruhig und aktiv. Einfach mal so auf Mama oder Papa liegen, wie es andere Babies mögen, ist für sie nicht so attraktiv. Daher bezweifele ich, ob sie wirklich nur durch Kuscheln einschlafen würde. Selbst, wenn ich sie auf dem Pezziball in den Schlaf wippe oder trage, ist sie dabei anfangs sehr unruhig.
Wenn du sie jetzt in der Nacht stillst, lässt du sie dann an der Brust einschlafen oder schläft sie dann wieder alleine durch Kuscheln ein? Und sie wird zwischendurch dann gar nicht mehr wach? Und inwiefern kommt der Schnuller zum Einsatz? (Unsere nimmt grundsätzlich schon den Schnuller, nur wenn sie nachts wach wird, bringt der Schnuller gar nix)
Momentan bin ich noch nicht an dem Punkt, wo ich wirklich auf Biegen und Brechen was ändern muss, aber ich bin mir sicher, dass ich da irgendwann sein werde. Wenn das bis 8 1/2 Monate so weitergeht, wie bei dir, gehe ich bestimmt auch auf dem Zahnfleisch...
Ja, zur Schlafberatung hat man uns in der Kinderklinik auch schon geraten. Ich bin nicht hin, weil ich schon angenommen habe, dass man uns rät, sie zu ferbern (die Ärztin, die uns die Beratung empfohlen hat, riet uns ja dazu, sie einfach unbegrenzt alleine schreien zu lassen, bis sie einschläft, also noch schlimmer als ferbern
Das, was man dir geraten hat, ist ja zumindest eine etwas sanftere Version. Das mit dem Alleine-Einschlafen-Können liest man ja immer wieder und bei euch ist es ja so, dass du mit ihr kuschelst, sie wird also nicht allein gelassen. Da hab ich bei Dr. Posth mal gelesen, dass er das zwar auch nicht für ideal hält, aber vertretbar, wenn man wirklich auf dem Zahnfleisch geht. Ich weiß nur wirklich nicht, ob das bei uns funktioniert. Unsere Kleine ist nicht das, was man ein Kuschel-Baby nennen würde, sie ist schon immer sehr zappelig, unruhig und aktiv. Einfach mal so auf Mama oder Papa liegen, wie es andere Babies mögen, ist für sie nicht so attraktiv. Daher bezweifele ich, ob sie wirklich nur durch Kuscheln einschlafen würde. Selbst, wenn ich sie auf dem Pezziball in den Schlaf wippe oder trage, ist sie dabei anfangs sehr unruhig.
Wenn du sie jetzt in der Nacht stillst, lässt du sie dann an der Brust einschlafen oder schläft sie dann wieder alleine durch Kuscheln ein? Und sie wird zwischendurch dann gar nicht mehr wach? Und inwiefern kommt der Schnuller zum Einsatz? (Unsere nimmt grundsätzlich schon den Schnuller, nur wenn sie nachts wach wird, bringt der Schnuller gar nix)
Momentan bin ich noch nicht an dem Punkt, wo ich wirklich auf Biegen und Brechen was ändern muss, aber ich bin mir sicher, dass ich da irgendwann sein werde. Wenn das bis 8 1/2 Monate so weitergeht, wie bei dir, gehe ich bestimmt auch auf dem Zahnfleisch...
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Omama
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Was hindert dich daran es einfach mal zu versuchen. Sie mal anders beruhigen in der Nacht, einfach mal testen. Du wirst doch sehen ob sie immer stillen will oder auch anders zur Ruhe kommt. Ich finde, da spricht doch nix dagegen!? Teste es einfach aus, und dann wirst du sehen ob es besser klappt oder nicht.
Ich finde es durchaus legitim da seine Grenzen abzustecken, wenn es einen zu viel Kraft kostet.
Ganz an den Bedürfnissen ALLER Beteiligten entlang.
Ob das jetzt wirklich was mit dem Blähungen zu tun hat, weiß ich nicht.
Aber selbst wenn nicht, kannst du trotzdem versuchen, es ein wenig zu ändern, solange es die richtige Lösung für euch ist.
lg
Ich finde es durchaus legitim da seine Grenzen abzustecken, wenn es einen zu viel Kraft kostet.
Ganz an den Bedürfnissen ALLER Beteiligten entlang.
Ob das jetzt wirklich was mit dem Blähungen zu tun hat, weiß ich nicht.
Aber selbst wenn nicht, kannst du trotzdem versuchen, es ein wenig zu ändern, solange es die richtige Lösung für euch ist.
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10/2012 und 01/2015
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kiki18
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Naja, es klappt schon, sie wieder in den Schlaf zu tragen oder Pezziball (dauert halt...) und dann nur alle 3 Stunden zu stillen. Für eine Nacht ist das auch kein Problem. Wahrscheinlich müsste man aber mehrere Nächte durchhalten, damit sie sich evtl. daran gewöhnt. Und das wäre grenzwertig, was meine Kräfte angeht, weil ich in einer solchen Nacht quasi gar nicht schlafe. Beim Papa klappt das gar nicht, weil er sie nicht zum Schlafen bringt. Da brüllt sie dann nur, auch wenn er sie rumträgt.
Daher hätte es mich eben mal interessiert, ob es bei andern schon geklappt hat, denn bisher habe ich es immer eine Nacht durchgehalten und war die nächste Nacht so fertig, dass ich eben doch immer wieder gestillt habe. Ich bräuchte sozusagen bissl Motivation, um es wirklich mal mehrere Nächte durchzuhalten (und dann halt die Tage mit viel Kaffee zu überstehen
)
Daher hätte es mich eben mal interessiert, ob es bei andern schon geklappt hat, denn bisher habe ich es immer eine Nacht durchgehalten und war die nächste Nacht so fertig, dass ich eben doch immer wieder gestillt habe. Ich bräuchte sozusagen bissl Motivation, um es wirklich mal mehrere Nächte durchzuhalten (und dann halt die Tage mit viel Kaffee zu überstehen
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08u11
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Hallo kiki18,
bei uns hat das sogar ganz ohne wirkliches Durchhalten (im engeren Sinne geklappt). Das Alter 3-6 Monate ist - so sagte meine Hebamme - ganz gut um neue Rituale (quasi von oben runter) einzuführen. Davor muss man sich ja erst mal aneinander gewöhnen und danach war bei uns jedenfalls alles mögliche andere dran: krabbeln, laufen, .... Da braucht es wieder eher mehr Mama als vorher. Bei uns jedenfalls war das wirklich so, wie von der Hebamme vorhergesagt.
Ich habe dann mit ca. 4 Monaten (weiß nicht mehr genau) das Abendritual ins Schlafzimmer verlegt und ziemlich am Anfang gestillt, danach erst mal Schnuller, Kuscheln und Streicheln. Ich habe das allerdings nie ernsthaft durchgezogen, sondern nur versucht, das Stillen immer weiter rauszuzögern, also nicht gleich beim ersten kleinen Quäken die Brust rein, sondern eben erst mal Streicheln, ruhig Reden, ... . Tragen oder Pezziball finde ich für die Nacht keine gute Alternative. Bringt für's Kind nichts (es gewöhnt sich ja trotzdem nicht an's Schlafen im Bett) und ist für mich noch anstrengender. Ich dachte zunächst auch: bringt wahrscheinlich nichts, am Ende stillt er ja doch immer - aber nach ein paar Tagen hatte er es doch raus und ist dann einfach so eingeschlafen. Meiner Erfahrung nach hat da das Dranbleiben im Sinne von jede Nacht gleich machen mehr gebracht als eine Nacht das volle Programm durchziehen und in der nächsten weitermachen wie vorher, weil alle zu erschöpft sind. Gerade wenn der Leidensdruck noch nicht so groß ist, kann das gut funktionieren. Deshalb mein Tipp: Lieber nicht eine Nacht durchhalten als jede Nacht ein bisschen länger rauszögern.
Beim Großen haben wir die Umstellung ziemlich plötzlich gemacht. Damals wolllte ich unbedingt abstillen und habe deshalb nicht so schnell nachgegeben. Das ging schneller (2-3 Nächte), war aber wesentlich anstrengender und wesentlich mehr Geschrei.
Ich hoffe, Ihr findet einen Weg, der für Euch passt. Viel Glück dabei.
bei uns hat das sogar ganz ohne wirkliches Durchhalten (im engeren Sinne geklappt). Das Alter 3-6 Monate ist - so sagte meine Hebamme - ganz gut um neue Rituale (quasi von oben runter) einzuführen. Davor muss man sich ja erst mal aneinander gewöhnen und danach war bei uns jedenfalls alles mögliche andere dran: krabbeln, laufen, .... Da braucht es wieder eher mehr Mama als vorher. Bei uns jedenfalls war das wirklich so, wie von der Hebamme vorhergesagt.
Ich habe dann mit ca. 4 Monaten (weiß nicht mehr genau) das Abendritual ins Schlafzimmer verlegt und ziemlich am Anfang gestillt, danach erst mal Schnuller, Kuscheln und Streicheln. Ich habe das allerdings nie ernsthaft durchgezogen, sondern nur versucht, das Stillen immer weiter rauszuzögern, also nicht gleich beim ersten kleinen Quäken die Brust rein, sondern eben erst mal Streicheln, ruhig Reden, ... . Tragen oder Pezziball finde ich für die Nacht keine gute Alternative. Bringt für's Kind nichts (es gewöhnt sich ja trotzdem nicht an's Schlafen im Bett) und ist für mich noch anstrengender. Ich dachte zunächst auch: bringt wahrscheinlich nichts, am Ende stillt er ja doch immer - aber nach ein paar Tagen hatte er es doch raus und ist dann einfach so eingeschlafen. Meiner Erfahrung nach hat da das Dranbleiben im Sinne von jede Nacht gleich machen mehr gebracht als eine Nacht das volle Programm durchziehen und in der nächsten weitermachen wie vorher, weil alle zu erschöpft sind. Gerade wenn der Leidensdruck noch nicht so groß ist, kann das gut funktionieren. Deshalb mein Tipp: Lieber nicht eine Nacht durchhalten als jede Nacht ein bisschen länger rauszögern.
Beim Großen haben wir die Umstellung ziemlich plötzlich gemacht. Damals wolllte ich unbedingt abstillen und habe deshalb nicht so schnell nachgegeben. Das ging schneller (2-3 Nächte), war aber wesentlich anstrengender und wesentlich mehr Geschrei.
Ich hoffe, Ihr findet einen Weg, der für Euch passt. Viel Glück dabei.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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nido56
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Hallo,
ich habe jetzt schon so oft gehoert, dass die meisten Kinder sich sehr schnell dran gewoehnen, nachts weniger oder gar nicht zu stillen. Wir haben das kuerzlich versucht, und es war ein absolutes Desaster. Aber wahrscheinlich hat unserer auch gerade ein bloedes Alter, mit 15 Monaten sind die Gewohnheiten schon sehr, sehr festgefahren, aber er ist noch zu klein, um Regeln aushandeln zu koennen (sowas wie "die Brust hat Aua und muss jetzt schlafen", kommt bei ihm noch nicht an). Kuerzlich war ich ziemlich krank und so erschoepft, dass ich dachte, ich MUSS jetzt nachts reduzieren, sonst falle ich um. Wir hatten zwei Hoellennaechte mit Gebruell bis zur totalen Erschoepfung (45 min Gebruell, 1 h Schlaf und wieder Gebruell). Danach war ich dann noch viel fertiger, weil ich praktisch gar nicht mehr zum Schlafen kam, und wollte aufgeben, aber dann kamen nochmal 3 furchtbare Naechte, weil der Kleine wohl so verwirrt war, dass er von sich aus auf einmal nachts die Brust verweigert hat. Also wieder verzweifeltes Gebruell, und nichts half.
Als er danach die Brust wieder genommen hat, war ich echt froh und das Aufwachen alle 1-3 h finde ich auf einmal gar nicht mehr sooo schlimm, weil er immerhin schnell wieder einschlaeft. Ich habe das Projekt naeechtliches Abstillen jetzt auf die Sommerferien verschoben, weil deutich geworden ist, dass das bei uns nicht in 2-3 Naechten mit 10 min Quengeln ueber die Buehne gehen wird, und ich, wenn ich arbeite, einfach nicht das Durchhaltevermoegen habe.
Ich weiss nicht, ob es an meiner mangelnden Kosequenz liegt (die ein direktes Resultat des mangelnden Schlafes ist), aber unser Kleiner bruellt sich so dermassen in Rage, wenn er beim Aufwachen nicht SOFORT eine Brust bekommt, dass es immer schwieriger wird, je laenger er weint. Also die "jedes Mal ein bisschen laenger warten"-Taktik scheint nicht so vielversprechend.
Im Nachhinein denke ich, vielleicht ist es besser das frueher anzugehen, wenn die Kleinen noch etwas flexibler sind. Mit ca. 6 Monaten liess unserer sich auch noch ganz gut wieder in den Schlaf tragen, das geht jetzt auch nur noch mit Geschrei.
ich habe jetzt schon so oft gehoert, dass die meisten Kinder sich sehr schnell dran gewoehnen, nachts weniger oder gar nicht zu stillen. Wir haben das kuerzlich versucht, und es war ein absolutes Desaster. Aber wahrscheinlich hat unserer auch gerade ein bloedes Alter, mit 15 Monaten sind die Gewohnheiten schon sehr, sehr festgefahren, aber er ist noch zu klein, um Regeln aushandeln zu koennen (sowas wie "die Brust hat Aua und muss jetzt schlafen", kommt bei ihm noch nicht an). Kuerzlich war ich ziemlich krank und so erschoepft, dass ich dachte, ich MUSS jetzt nachts reduzieren, sonst falle ich um. Wir hatten zwei Hoellennaechte mit Gebruell bis zur totalen Erschoepfung (45 min Gebruell, 1 h Schlaf und wieder Gebruell). Danach war ich dann noch viel fertiger, weil ich praktisch gar nicht mehr zum Schlafen kam, und wollte aufgeben, aber dann kamen nochmal 3 furchtbare Naechte, weil der Kleine wohl so verwirrt war, dass er von sich aus auf einmal nachts die Brust verweigert hat. Also wieder verzweifeltes Gebruell, und nichts half.
Als er danach die Brust wieder genommen hat, war ich echt froh und das Aufwachen alle 1-3 h finde ich auf einmal gar nicht mehr sooo schlimm, weil er immerhin schnell wieder einschlaeft. Ich habe das Projekt naeechtliches Abstillen jetzt auf die Sommerferien verschoben, weil deutich geworden ist, dass das bei uns nicht in 2-3 Naechten mit 10 min Quengeln ueber die Buehne gehen wird, und ich, wenn ich arbeite, einfach nicht das Durchhaltevermoegen habe.
Ich weiss nicht, ob es an meiner mangelnden Kosequenz liegt (die ein direktes Resultat des mangelnden Schlafes ist), aber unser Kleiner bruellt sich so dermassen in Rage, wenn er beim Aufwachen nicht SOFORT eine Brust bekommt, dass es immer schwieriger wird, je laenger er weint. Also die "jedes Mal ein bisschen laenger warten"-Taktik scheint nicht so vielversprechend.
Im Nachhinein denke ich, vielleicht ist es besser das frueher anzugehen, wenn die Kleinen noch etwas flexibler sind. Mit ca. 6 Monaten liess unserer sich auch noch ganz gut wieder in den Schlaf tragen, das geht jetzt auch nur noch mit Geschrei.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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blaurosa
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Wir haben uns gegen das "nachts weniger stillen" entschieden, auch wenn ich zwischendurch auf dem Zahnfleisch ging, gerade weil wir in den ersten Monaten nur sitzend stillen konnten, auch nachts, sprich: ich war immer richtig wach. Da war es ein Segen, als wir beim nächtlichen Stillen liegen bleiben konnten. Jetzt ist Töchterchen 2, schläft machnmal 6 - 8 Stunden am Stück, manchmal will sie eine Stunde nach dem Hinlegen nochmal stillen, manchmal nach 2 oder 3... also ganz wechselnd, morgens wird kuschelgestillt. Und das ist für mich definitiv weniger anstrengend als andere Versuche, sie nachts zu beruhigen, weil sie mittlerweile sich selbst zur Brust bewegt und wir beide quasi weiterschlafen.
Schlimm sind Zahnenächte, am schlimmsten waren die ersten mit ca. einem halben Jahr und nochmal so um eins rum, da hab ich gedacht, ich stille sofort ab.
Aber größtenteils ist Stillen nachts das am wenigsten aufwändige für ALLE hier. (Ich möchte mir nicht vorstellen, eine Zahnnacht OHNE Stillen durchstehen zu müssen!) Mein Rat wäre zu überlegen, ob Du die Alternativen, die Dir vorgeschlagen werden, wirklich weniger anstrengend findest. Wenn ja, probier es aus, wenn nicht, versuch tagsüber ein bisschen zu schlafen, wenn es das Kind auch tut, das wirkt Wunder. Und keine Sorge, irgendwann werden die Schlafphasen länger. Versprochen! (Und frag mal die nachts nicht-stillenden Mütter,wie oft sie zum Kind gehen, um den Nuckel reinzustecken oder anders zu trösten. Aber gut, dass das ja Kinder sind, die durchschlafen - Ironie off.) Alles Gute für Euch.
Schlimm sind Zahnenächte, am schlimmsten waren die ersten mit ca. einem halben Jahr und nochmal so um eins rum, da hab ich gedacht, ich stille sofort ab.
Aber größtenteils ist Stillen nachts das am wenigsten aufwändige für ALLE hier. (Ich möchte mir nicht vorstellen, eine Zahnnacht OHNE Stillen durchstehen zu müssen!) Mein Rat wäre zu überlegen, ob Du die Alternativen, die Dir vorgeschlagen werden, wirklich weniger anstrengend findest. Wenn ja, probier es aus, wenn nicht, versuch tagsüber ein bisschen zu schlafen, wenn es das Kind auch tut, das wirkt Wunder. Und keine Sorge, irgendwann werden die Schlafphasen länger. Versprochen! (Und frag mal die nachts nicht-stillenden Mütter,wie oft sie zum Kind gehen, um den Nuckel reinzustecken oder anders zu trösten. Aber gut, dass das ja Kinder sind, die durchschlafen - Ironie off.) Alles Gute für Euch.
Töchterchen, geboren im Februar 2011 zu Hause, über alles geliebt, gestillt, getragen und familiengebettet
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08u11
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Oh je, nido56, das hört sich böse an.
Unser Großer war auch ca. 15 Monate beim Abstillen. Er hat's zwar nach ein paar Nächten akzeptiert, aber die waren auch alles andere als schön und ich habe nur durchgehalten, weil ich damals par tout nicht mehr wollte. Empfehlen würde ich das niemandem, obwohl's bei uns ja geklappt hat.
Beim Kleinen mit nicht mal 6 Monaten ging das mit dem rauszögern viel besser. Ich denke schon, dass das etwas mit dem Alter zu tun hat. Allerdings sind Kinder natürlich auch sehr verschieden. Unser Kleiner zumindest wird erstmal unruhig und quengelt ein bisschen, bis er richtig heulen würde, vergeht da einige Zeit. Klar, wenn die totale Verzweiflung sofort einsetzt, ist rauszögern kein guter Weg. Vielleicht haben wir dann auch einfach nur Glück gehabt.
Unser Großer war auch ca. 15 Monate beim Abstillen. Er hat's zwar nach ein paar Nächten akzeptiert, aber die waren auch alles andere als schön und ich habe nur durchgehalten, weil ich damals par tout nicht mehr wollte. Empfehlen würde ich das niemandem, obwohl's bei uns ja geklappt hat.
Beim Kleinen mit nicht mal 6 Monaten ging das mit dem rauszögern viel besser. Ich denke schon, dass das etwas mit dem Alter zu tun hat. Allerdings sind Kinder natürlich auch sehr verschieden. Unser Kleiner zumindest wird erstmal unruhig und quengelt ein bisschen, bis er richtig heulen würde, vergeht da einige Zeit. Klar, wenn die totale Verzweiflung sofort einsetzt, ist rauszögern kein guter Weg. Vielleicht haben wir dann auch einfach nur Glück gehabt.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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nido56
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Re: Erfahrungen mit "Nachts weniger stillen"?
Ich denke, wenn sie kleiner sind, akzeptieren sie es schon besser, aber es hat definitiv auch sehr viel mit dem Charakter des Kindes zu tun. Ich erinnere mich an meinen Yoga-Kurs, wo die gleichaltrige Tochter einer Freundin immer irgendwann anfing etwas unruhig zu werden und ein bisschen zu quengeln. Dann konnte Ihre Mutter sie noch sicher gut 15 Minuten mit dem Schnuller vertroesten und die Stunde zuende machen, bis es an die Bust ging. Bei meinem ging immer innerhalb von einer Minute "friedlich auf der Decke liegen und in der Gegend rumschauen" direkt in verzweifletes Hungergebruell ueber. Geduld und Autoregulation waren noch nie seine Staerken...
Die Kleine meiner Freundin hat alle Aenderungen im Tagesablauf immer problemlos weggesteckt, sie hat die Einfuehrung eines 3-4 Stunden Stillrythmus akzeptiert, genauso wie das Abstillen tagsueber und spaeter die Reduktion nachts. Jetzt ist sie so gut wie abgestillt (bekommt, glaube ich, nur noch 1 Mal abends die Brust), und alles echt schmerzlos. Allerdings hat sie auch von sich aus schon sehr frueh nachts 6-8 h durchgeschlafen. Die Kleine ist halt so ein unkompliziertes, friedliches Persoenchen.
Ich persoenlich finde auch, dass bei so "schwierigen Faellen" wie bei uns, sofortige Beduerfnisbefriedigung fuer alle Beteiligten das kleinste Uebel ist. Das Problem dabei ist nur, dass niemand anders nachts einspringen kann, was ziemlich bloed ist, wenn ich mal ausfalle. Naechstes Wochenende bin ich beruflich zum ersten Mal 2 Naechte weg. Mal sehen, wie die Maenner das geregelt bekommen. Ich hoffe ja ein bisschen darauf, dass der Kleine schnell kapiert, dass Papa sich beim besten Willen nicht mal fix eine Brust wachsen lassen kann und sich dann anders beruhigen laesst.
Die Kleine meiner Freundin hat alle Aenderungen im Tagesablauf immer problemlos weggesteckt, sie hat die Einfuehrung eines 3-4 Stunden Stillrythmus akzeptiert, genauso wie das Abstillen tagsueber und spaeter die Reduktion nachts. Jetzt ist sie so gut wie abgestillt (bekommt, glaube ich, nur noch 1 Mal abends die Brust), und alles echt schmerzlos. Allerdings hat sie auch von sich aus schon sehr frueh nachts 6-8 h durchgeschlafen. Die Kleine ist halt so ein unkompliziertes, friedliches Persoenchen.
Ich persoenlich finde auch, dass bei so "schwierigen Faellen" wie bei uns, sofortige Beduerfnisbefriedigung fuer alle Beteiligten das kleinste Uebel ist. Das Problem dabei ist nur, dass niemand anders nachts einspringen kann, was ziemlich bloed ist, wenn ich mal ausfalle. Naechstes Wochenende bin ich beruflich zum ersten Mal 2 Naechte weg. Mal sehen, wie die Maenner das geregelt bekommen. Ich hoffe ja ein bisschen darauf, dass der Kleine schnell kapiert, dass Papa sich beim besten Willen nicht mal fix eine Brust wachsen lassen kann und sich dann anders beruhigen laesst.
nido mit dem Piraten (01/2012)