Das hört sich ja ganz gut an. Also, wie hast du das genau gemacht? Du hast am Anfang (im Liegen?) gestillt, aber nicht bis zum Einschlafen? Und dann gekuschelt und er ist von allein eingeschlafen? Oder hast du dann schlussendlich doch nochmal gestillt, damit er einschläft? Und dann beim nächtlichen Aufwachen erstmal gestreichelt? Bei meiner Kleinen versuch ich auch immer mal, ihr nachts den Schnuller im Halbschlaf unterzujubeln, aber das klappt irgendwie nie. Und sie ist auch ziemlich schnell in Rage, wenn sie dann die Brust nicht bekommt und fängt dann schon im Halbschlaf, mit geschlossenen Augen, an zu brüllen. Sie ist ja wie gesagt grundsätzlich recht "unentspannt" und legt nicht allzuviel Wert auf Kuscheln und Streicheln. Das war bei euch dann anders, oder? Es hört sich trotzdem ermutigend an, dass es zumindest bei manchen Babies klappt mit dem weniger stillen.08u11 hat geschrieben:das Abendritual ins Schlafzimmer verlegt und ziemlich am Anfang gestillt, danach erst mal Schnuller, Kuscheln und Streicheln. Ich habe das allerdings nie ernsthaft durchgezogen, sondern nur versucht, das Stillen immer weiter rauszuzögern, also nicht gleich beim ersten kleinen Quäken die Brust rein, sondern eben erst mal Streicheln, ruhig Reden, ...
Ja, klar ist Tragen und Pezziball keine Alternative für immer. Ich hatte nur gehofft, dass sich irgendwann von selber ein neuer Schlafrhythmus einstellt, wenn sie unterbewusst realisiert, dass sie eben nur alle 3 Stunden die Brust bekommt. Darauf setzen ja auch diese sanften Brustentwöhnungsprogramme.
nido 56, das hört sich echt nach Horror an. Ja, da kann ich verstehen, dass du dann mit dem stündlichen Stillen wieder überglücklich warst... Du kannst ja mal berichten, wie die zwei Nächte mit Männe dann so abliefen, würde mich interessieren. Mein Mann kriegt sie halt leider gar nicht zum Schlafen (aber vielleicht ginge es auch irgendwie, wenn ich einfach nicht verfügbar wäre)
blaurosa, du hast natürlich recht, ich finde das Stillen auf der einen Seite natürlich auch einen Segen. Und wenn die Mädels aus der Krabbelgruppe dann freudestrahlend berichten, dass sie jetzt abgestillt haben und die Kleinen mit Flasche 12 Stunden schlafen, dann denk ich mir nur "und wenn nicht? Es wär ja die Hölle, wenn sie weiterhin so oft aufwacht und ich aber keine Brust mehr hab". Wobei ich sagen muss, stündliches Schnuller-reinstecken (wenn die Kleine neben mir liegt, wäre das auch nicht mit Aufstehen verbunden) wäre mir lieber als stündliches Stillen, weil ich die nächtliche Stillposition noch immer nicht sonderlich bequem finde, ich aber dann doch oft so eindöse und mir morgens dann alles weh tut.
