bienenmeister hat geschrieben:Pupu hat geschrieben:Zum Einschlaftragen nochmal: könnte das auch der Papa übernehmen? Auf Papis Rücken und los geht's? Wir haben auch verschiedene Variationen durch. Einschlaftrageb per hin- und herlaufen in der Wohnung bleibt erfolglos. Einschlaftragen, während man dabei die Küche aufräumt schon eher. Kind nicht beachten und sich auf lagweilige Hausarbeit konzentrieren, die ohnehin gemacht werden muss... Da schläft unsere Maus ein. Wenn wir dagegen mit dem Gedanken herumlaufen, sie möge doch bitte einschlafen, wird es nichts. Man muss sie wirklich auf dem Rücken "vergessen" und einfach sein Ding machen.
Das ist richtig. Wenn Ich mit dem Kind alleine bin, läuft es ja nur so: Ich gehe einkaufen und wenn ich ihn auf dem Rücken völlig vergessen habe, schläft er ein. Funktioniert das mit dem Abendritual dann so, dass mein Mann dann "für immer" abends tragen müsste? Motiviert ist mein Mann ja, aber ich finde das ist ja auch eine ziemliche Bürde
Momentan wehrt er sich auch so oft gegen das Tuch, möchte lieber in Fahrtrichtung auf dem Arm getragen werden
Nein, das ist nicht für immer so. Ich glaube, mit zwölf lässt sich keiner mehr in den Schlaf tragen

Spaß beiseite: es ist so lange so, wie es funktioniert. Irgendwann wird sich etwas ändern. Entweder das Kind protestiert und lässt sich so nicht mehr zum Einschlafen bringen oder die Eltern protestieren und ändern etwas. Aber wenn es JETZT funktioniert und JETZT Entspannung reinbringt, dann ist es das wert.
Ich glaube, es ist ohnehin gut, wenn Papa das Zubettgehen übernimmt. Ob nun auf dem Rücken oder im Bett... Eine Bürde würde ich das nicht nennen. Eher eine Aufgabe, oder eben Arbeitsteilung.
Meine Quatschbanane ist auch nicht so der Tragefan. Aber irgendwann ist Zapfenstreich und wenn das Kind nicht schläft, wird es eben mitgeschleppt und liebevoll ignoriert

Damit es zur Ruhe kommt. Am Anfang kann es da schonmal Protest geben auf dem Rücken, aber das muss nichts bedeutet. Die Quatschbanane hat eben so ein Einschlafverhalten... Egal wo, sie wehrt sich bis zum letzten. Eine Sekunde kreischt und tobt sie, die nächste fällt sie um und schläft. Wenn sie also in der Trage protestiert, hüpft und sich nach hinten schmeißt, kann sie eine Minute später schon schlafen.
pupu hat geschrieben: Ich hätte es auch nie für möglich gehalten, aber zur Zeit ist Papi erfolgreicher beim Zubettbringen als ich. Erst stille ich und dann gehe ich raus... Und irgendwie bringt der Papi sie zum Schlafen, ganz ohne Brust! Wenn ich das probieren würde, egal ob mit derselben Methode, würde das NIE klappen. Vielleicht einfach mal die beiden machen lassen? Vielleicht könnten sie ja im Bett spielen, und sich irgendwann zusammenkuscheln wenn der Zwerg müde wirkt. Vielleicht schläft er ja "einfach so" ein, wenn Mama garnicht dabei ist. So ist es zumindest bei uns. Bin ich da, gibt es Busenturnen deluxe samt sämtlicher Verrenkungen. Bin ich weg, legt sie sich plötzlich schlafen. Papi ist milchlos wohl zu langweilig *g*
Cooooool! Das möchte ich auch! Macht ihr Familienbett? Momentan steigt Baby ja immer aus
Ja, wir schlafen im Familienbett. Wir machen die Quatschbanane bettfertig, dann geh ich sie im Schlafzimmer einschlafstillen. Wenn sie einschläft, super. Wenn nicht, wird an Papa übergeben. Da tobt sie dann oft quer dirchs Bett und auch mal raus, klar. Aber da gibt es dann nichts von Interesse. Also jammert sie, bis man sie wieder aufs Bett raufhebt. Manchmal setzt sie sich hin und blättert noch eine Voertelstunde lang in Büchern und legt sich dann dazwischen hin und schläft. Manchmal tobt sie und schlägt Purzelbäume und hüpft und schmeißt sich durchs Bett... Und plötzlich schläft sie. Momentan sind wir bei meinen Eltern zu Besuch, da schaut der Papi auf dem Bett einfach fern und beachtet sie garnicht und plötzlich wird es still. Die Quatschbanane kennt kein ruhigwerden. Sie tobt, tobt, tobt - und fällt um. Von hundert direkt auf null. Müdigkeit erkennt man nur an zunehmender Jammerigkeit und Unleidlichkeit.
Das klingt toll... In der Praxis ist es dennoch anstrengend. Die Große schläft anders. Die hatte als Baby ihren Einschlafsingsang, der dauerte ein paar Minuten... Es war also vorhersehbar. Sie glitt (und gleitet bis heute) in den Schlaf, und wenn sie mal schläft, schläft sie tief und fest. Die Kleine dagegen ist unberechenbar. Genauso wie sie Knall auf Fall aus heiterem Himmel einschläft, zuckt sie auch manchmal bei der kleinsten Bewegung aus dem Schlaf hoch.
Aber mehr als annehmen können wir das nicht. Sie ist eben so und wir müssen unsere Wege finden, damit klarzukommen. Momentan ist der Papi das Zaubermittel. Und irgendwann ist diese Phase vorbei und dann müssen wir neu herausfinden, wie wir sie zum Einschlafen bringen. Es ist immer ein Glücksspiel...
Manche Kinder sind eben einfach so. Also findet raus, was JETZT hilft, und tut dann eben das, solange es hilft. Und dann schaut ihr weiter.