Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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joko
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Re: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von joko »

bienenmeister hat geschrieben:weil ich einfach mal NICHTS hören will, kein Geheule, kein Geschrei - ich tue das um eine akkustische und taktile (er haut ja auch immer) Auszeit zu haben.
Gegen das Gekreische kann ich dir Oropx empfehlen :oops:
Nein wirklich! Ich hab hier auch so ein vielkreischendes Kind, und es macht mich manchmal dermassen
aggressiv :( Ich fühle mich dann richtig schlecht, körperlich.

Ich hasse es allerdings auch, mir etwas ins Ohr zu stecken :roll: , aber ein paar Mal hab ich das jetzt schon gemacht...
und es ging mir so viel besser! Man hört ja trotzdem noch was, aber es "bedrängt" einen nicht mehr so sehr.

Zu den anderen Dingen kan ich dir leider nicht viel raten. Ich bin auch so Jemand, der das Wasserglas immer stehen gelassen hat :wink:
aber langsam bessere ich mich :)

bienenmeister hat geschrieben:ER SCHLÄFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Glückwunsch :D



LG
"Fasst frischen Mut; so lang ist keine Nacht, dass endlich nicht der helle Morgen lacht." (Macbeth/Shakespeare)
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baadermeisterin
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Re: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von baadermeisterin »

bienenmeister hat geschrieben:ER SCHLÄFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Was hast Du heute denn gemacht, dass er jetzt schon schläft?
Ich freu mich für Dich!
Sarah (05/80) mit Paul (06/08) und Fridolin (02/12)
maymay
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Re: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von maymay »

baadermeisterin hat geschrieben:
bienenmeister hat geschrieben:ER SCHLÄFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Was hast Du heute denn gemacht, dass er jetzt schon schläft?
Ich freu mich für Dich!
Juhu :D ich freu mich auch mit euch!!! Gute Nacht!
Liebe Grüße
maymay's little Mila 11/12
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Johana
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Re: AW: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von Johana »

Bienenmeister, vielleicht geht das am Thema vorbei, aber ich möchte es dennoch sagen: es wird leichter!!!
Natürlich kann es belastend und schwierig sein ein Kind mit Schulproblemen und so zu haben. Aber es wird körperlich und nervlich leichter. Mit etwas älteren Kindern fühle ich mich nicht mehr so fremdbestimmt. Ich werde seltener angeschrien! Ich kann schlafen wenn ich mùde bin ( zumindest ab und zu ;) )...

Mich haben die ersten zwei Jahre nach Geburt der Kleinen sooo erschöpft! Sie haben viel geweint, wenig geschlafen...
Ja doch, es wird leichter.

Bei ruhigen Babys mag das anders sein. Ging mir auch so. Aber meine Kleinen Raketen waren nicht so zu genießen im Babyalter :lol::oops: !

Genieß den Abend und tu dir was Gutes!
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Alanna
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Re: AW: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von Alanna »

Johana hat geschrieben:Bienenmeister, vielleicht geht das am Thema vorbei, aber ich möchte es dennoch sagen: es wird leichter!!!
Natürlich kann es belastend und schwierig sein ein Kind mit Schulproblemen und so zu haben. Aber es wird körperlich und nervlich leichter. Mit etwas älteren Kindern fühle ich mich nicht mehr so fremdbestimmt. Ich werde seltener angeschrien! Ich kann schlafen wenn ich mùde bin ( zumindest ab und zu ;) )...

Mich haben die ersten zwei Jahre nach Geburt der Kleinen sooo erschöpft! Sie haben viel geweint, wenig geschlafen...
Ja doch, es wird leichter.

Bei ruhigen Babys mag das anders sein. Ging mir auch so. Aber meine Kleinen Raketen waren nicht so zu genießen im Babyalter :lol::oops: !

Genieß den Abend und tu dir was Gutes!
Hier mag ich dick unterschreiben - mein Kleiner wird zur Zeit täglich verständiger und auch einfacher, schlicht aus dem Grund daß er jetzt versteht wenn ich ihm was erkläre.
Auch gibt es mMn einfach Frauen die nicht für Kinder im Baby-/Kleinkindalter gemacht sind - ich gehöre definitiv dazu. Wenn andere wehmütig werden weil das Baby schon krabbelt, läuft, spricht ... ich war immer einfach nur dankbar, wieder ein Stück älter, verständiger, selbstständiger... :oops:

Ich hoffe und wünsche dir daß ihr einen guten Weg findet. Vorallem daß Du einen Weg findest bei dem Du nicht völlig auf der Strecke bleibst. Auch deine Bedürfnisse sind wichtig, auch da bist du Vorbild...
Grüßle Alanna

Mit dem Astromädchen 10/07, dem Superhelden 09/10 und den zwei Bonuskindern 07/21
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bienenmeister
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Re: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von bienenmeister »

Danke Tom!
baadermeisterin hat geschrieben:
bienenmeister hat geschrieben:ER SCHLÄFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Was hast Du heute denn gemacht, dass er jetzt schon schläft?
Ich freu mich für Dich!
Ich hab Papa und Kind aus dem Mittagsschlaf gerissen, uns angezogen und wir sind dann nochmal touren gegangen. Dabei ist er mir einmal auf dem Rücken eingeschlafen, dann ahb ich ihn eine Weile gelassen, dann aber vom Rücken wieder runtergeholt, wodurch er wach wurde.

Zu Hause wars dann hart, weil er wieder in dieser Stimmung war, nicht schlafen, aber zu müde zum Spielen. Mein Mann hat sich dran gehalten und nicht gespielt und auch keine Fressorgie veranstaltet. Leider war ich ziemlich hektisch und auch wieder fassungslos, wieviel mein armes Kind weint, und ich wurde sauer und hab geschrien :oops: :oops: :oops: :cry: :cry: :cry:

Ich hab Papa das Bündel in den Arm gedrückt und habe den Müll weggebracht (und im Müllhäuschen ordentlich die Pappkartons verdroschen, wir wohnen im 3. OG, und obwohl alle Fenster zu, konnte ich Alexander immer noch schreien hören :x ).

Nach oben gekommen, haben wir Alexander bettfein gemacht und dann habe ich ihn angedockt (er war völlig verheult :cry: ), ich bin mit ihm ins SchlafZi, hab ihn angedockt wie er war, ins Bett gelegt, er ist schnell eingeschlafen.

Kriegen wir das in Zukunft auch ohne dieses RTL-reife Geheule vorher hin?

Wie schaffe ich es, besser die Nerven zu behalten? Ich fühle mich immer so schuldig, es ist schrecklich.
Johana hat geschrieben:Bienenmeister, vielleicht geht das am Thema vorbei, aber ich möchte es dennoch sagen: es wird leichter!!!
Natürlich kann es belastend und schwierig sein ein Kind mit Schulproblemen und so zu haben. Aber es wird körperlich und nervlich leichter. Mit etwas älteren Kindern fühle ich mich nicht mehr so fremdbestimmt. Ich werde seltener angeschrien! Ich kann schlafen wenn ich mùde bin ( zumindest ab und zu ;) )...

Mich haben die ersten zwei Jahre nach Geburt der Kleinen sooo erschöpft! Sie haben viel geweint, wenig geschlafen...
Ja doch, es wird leichter.

Bei ruhigen Babys mag das anders sein. Ging mir auch so. Aber meine Kleinen Raketen waren nicht so zu genießen im Babyalter :lol::oops: !

Genieß den Abend und tu dir was Gutes!
Wie hast du es geschafft, wieder ein Kind zu wollen? Ich meine du hast doch fünf oder? Wo nimmst du die Kraft her?

Danke für deine lieben Worte!

Danke Alanna, ich konnte so schön über deine Worte lachen, toll!
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!

.... lost in translation ....
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Johana
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Re: AW: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von Johana »

Die drei Einlinge waren als Babys eher pflegeleicht.
Die Zwillis NICHT :lol: !
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Elli567
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Re: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von Elli567 »

jusl hat geschrieben:Ich weiß jetzt nicht, ob das vielleicht schon genannt wurde (vermutlich schon :lol: ) - bei uns half in solchen Phasen:

* Viiiiiiel Zeit zwischen Mittagsschlafende und Abendschlafanfang - nach 15 Uhr wurde sehr streng gar nicht mehr geschlafen (Autofahren um 18 Uhr ging dann natürlich null, ist leider so)
* Zum Einschlafen gemeinsam hinlegen, (stillend oder nicht, was halt besser passt), ins VOLLKOMMEN DUNKLE Schlafzimmer. Ohne das kleinste bisschen Licht.
Damit funktionierte halbwegs zügiges Einschlafen bei uns mit Abstand am besten.

LG und gedrückte Daumen, dass Du eine gute Lösung findest
Julia
Nur so hat das bei uns auch geklappt. Abendschlaf deutlich (!) vorverlegt, spätestens 19Uhr und dann komplett dunkel und stillen.
"Je älter man wird, desto ähnlicher wird man sich selbst."
Chevalier

Liebe Grüße
Elli mit 1 ♥ (08/02), 2 ♥ (06/08) und 3 ♥ (04/12)
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Pupu
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Re: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von Pupu »

bienenmeister hat geschrieben:
Pupu hat geschrieben:Zum Einschlaftragen nochmal: könnte das auch der Papa übernehmen? Auf Papis Rücken und los geht's? Wir haben auch verschiedene Variationen durch. Einschlaftrageb per hin- und herlaufen in der Wohnung bleibt erfolglos. Einschlaftragen, während man dabei die Küche aufräumt schon eher. Kind nicht beachten und sich auf lagweilige Hausarbeit konzentrieren, die ohnehin gemacht werden muss... Da schläft unsere Maus ein. Wenn wir dagegen mit dem Gedanken herumlaufen, sie möge doch bitte einschlafen, wird es nichts. Man muss sie wirklich auf dem Rücken "vergessen" und einfach sein Ding machen.
Das ist richtig. Wenn Ich mit dem Kind alleine bin, läuft es ja nur so: Ich gehe einkaufen und wenn ich ihn auf dem Rücken völlig vergessen habe, schläft er ein. Funktioniert das mit dem Abendritual dann so, dass mein Mann dann "für immer" abends tragen müsste? Motiviert ist mein Mann ja, aber ich finde das ist ja auch eine ziemliche Bürde :oops:

Momentan wehrt er sich auch so oft gegen das Tuch, möchte lieber in Fahrtrichtung auf dem Arm getragen werden :roll:
Nein, das ist nicht für immer so. Ich glaube, mit zwölf lässt sich keiner mehr in den Schlaf tragen ;)
Spaß beiseite: es ist so lange so, wie es funktioniert. Irgendwann wird sich etwas ändern. Entweder das Kind protestiert und lässt sich so nicht mehr zum Einschlafen bringen oder die Eltern protestieren und ändern etwas. Aber wenn es JETZT funktioniert und JETZT Entspannung reinbringt, dann ist es das wert.

Ich glaube, es ist ohnehin gut, wenn Papa das Zubettgehen übernimmt. Ob nun auf dem Rücken oder im Bett... Eine Bürde würde ich das nicht nennen. Eher eine Aufgabe, oder eben Arbeitsteilung.

Meine Quatschbanane ist auch nicht so der Tragefan. Aber irgendwann ist Zapfenstreich und wenn das Kind nicht schläft, wird es eben mitgeschleppt und liebevoll ignoriert ;) Damit es zur Ruhe kommt. Am Anfang kann es da schonmal Protest geben auf dem Rücken, aber das muss nichts bedeutet. Die Quatschbanane hat eben so ein Einschlafverhalten... Egal wo, sie wehrt sich bis zum letzten. Eine Sekunde kreischt und tobt sie, die nächste fällt sie um und schläft. Wenn sie also in der Trage protestiert, hüpft und sich nach hinten schmeißt, kann sie eine Minute später schon schlafen.
pupu hat geschrieben: Ich hätte es auch nie für möglich gehalten, aber zur Zeit ist Papi erfolgreicher beim Zubettbringen als ich. Erst stille ich und dann gehe ich raus... Und irgendwie bringt der Papi sie zum Schlafen, ganz ohne Brust! Wenn ich das probieren würde, egal ob mit derselben Methode, würde das NIE klappen. Vielleicht einfach mal die beiden machen lassen? Vielleicht könnten sie ja im Bett spielen, und sich irgendwann zusammenkuscheln wenn der Zwerg müde wirkt. Vielleicht schläft er ja "einfach so" ein, wenn Mama garnicht dabei ist. So ist es zumindest bei uns. Bin ich da, gibt es Busenturnen deluxe samt sämtlicher Verrenkungen. Bin ich weg, legt sie sich plötzlich schlafen. Papi ist milchlos wohl zu langweilig *g*
Cooooool! Das möchte ich auch! Macht ihr Familienbett? Momentan steigt Baby ja immer aus :|
Ja, wir schlafen im Familienbett. Wir machen die Quatschbanane bettfertig, dann geh ich sie im Schlafzimmer einschlafstillen. Wenn sie einschläft, super. Wenn nicht, wird an Papa übergeben. Da tobt sie dann oft quer dirchs Bett und auch mal raus, klar. Aber da gibt es dann nichts von Interesse. Also jammert sie, bis man sie wieder aufs Bett raufhebt. Manchmal setzt sie sich hin und blättert noch eine Voertelstunde lang in Büchern und legt sich dann dazwischen hin und schläft. Manchmal tobt sie und schlägt Purzelbäume und hüpft und schmeißt sich durchs Bett... Und plötzlich schläft sie. Momentan sind wir bei meinen Eltern zu Besuch, da schaut der Papi auf dem Bett einfach fern und beachtet sie garnicht und plötzlich wird es still. Die Quatschbanane kennt kein ruhigwerden. Sie tobt, tobt, tobt - und fällt um. Von hundert direkt auf null. Müdigkeit erkennt man nur an zunehmender Jammerigkeit und Unleidlichkeit.

Das klingt toll... In der Praxis ist es dennoch anstrengend. Die Große schläft anders. Die hatte als Baby ihren Einschlafsingsang, der dauerte ein paar Minuten... Es war also vorhersehbar. Sie glitt (und gleitet bis heute) in den Schlaf, und wenn sie mal schläft, schläft sie tief und fest. Die Kleine dagegen ist unberechenbar. Genauso wie sie Knall auf Fall aus heiterem Himmel einschläft, zuckt sie auch manchmal bei der kleinsten Bewegung aus dem Schlaf hoch.

Aber mehr als annehmen können wir das nicht. Sie ist eben so und wir müssen unsere Wege finden, damit klarzukommen. Momentan ist der Papi das Zaubermittel. Und irgendwann ist diese Phase vorbei und dann müssen wir neu herausfinden, wie wir sie zum Einschlafen bringen. Es ist immer ein Glücksspiel...

Manche Kinder sind eben einfach so. Also findet raus, was JETZT hilft, und tut dann eben das, solange es hilft. Und dann schaut ihr weiter.
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

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Pupu
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Re: Kind 10,5 Monate ferbert sich selbst?

Beitrag von Pupu »

Übrigens (zu deiner Erfahrung heute) habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Kinder oft besser schlafen, wenn sie vorher so richtig geweint haben. Vermutlich löst das eine innere Anspannung... Danach finden Kinder prima in den Schlaf! Allerdings ist es keine gute Methode, ein Kind jeden Tag zum Weinen zu bringen, damit es schläft... Wenn jemand Tips kennt, die gleiche Entspannung und das gleiche "herauslassen" mit sanften Methoden herbeizuführen, immer her damit!
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

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