Oh, ich hab grad noch gesehen, dass da nicht "glücklich" sondern
Zaza82 hat geschrieben:
Nur bin ich sehr unglücklich damit
steht.
Ich schreib dir mal, wie wir es gemacht haben. Hab das grad aus nem anderen Thread von mir rauskopiert und gesehen, er war da so zwischen 9-10 Monate alt.
Es war da so, dass er zwar auf dem Ball eingeschlafen ist aber dann jedesmal nach dem Ablegen spätestens 30 Minuten später wieder wach war (zum Nachtschlaf - Mittagschlaf war das nicht so schlimm). Ausserdem hat er sich zum Hüpfen in den Nachtschlaf auch oft richtig gewehrt gegen das Hüpfen, wenn er so im Halbschlaf war.
Es war klar, es muss ein anderes Bettgeh-Einschlaf-Ritual her. Einschlafstillen und Einschlaftragen kam nicht infrage - ich wollte auch keine neue Abhängigkeit generieren. Also haben wir es so gemacht:
Ich hab ihn dann wach ins Bett gelegt und mich danebengelegt, ihm noch ein Lied vorgesungen und dann so getan, als ob ich auch schlafe. Am ersten Abend gab es natürlich viele Tränen. Ich war die ganze Zeit da, ich hab ihn in den Arm genommen, ihn gestreichelt, nochmal gesungen, und wenn er sich beruhigt hat, mich wieder schlafend gestellt, wenn er wieder weinte, ihn wieder getröstet. Aber ich habe ihn nicht aus dem Bett raus und wieder auf den Ball oder an die Brust, auch wenn das die leichtere Variante gewesen wäre. Es hat 45 Minuten gedauert (und nein, er hat nicht 45 Minuten durchgebrüllt), dann ist er von alleine neben mir eingeschlafen. Am nächsten Abend das gleiche Vorgehen. Diesmal gab es keine Tränen, nur Gemecker, nach 30 Minuten hat er geschlafen. Der dritte Abend war noch besser, und seitdem klappt das so und wir liegen händchenhaltend neben ihm bis er eingeschlafen ist. Gut, das Händchenhalten ist auch ne Abhängigkeit. Aber irgendwie in den Schlaf begleiten möchte ich auf jeden Fall. Schreien lassen käme hier auch niemals in Frage.
Bei mir war auch die Sorge wegen dem Mittagschlaf, wenn wir woanders sind. Aber ich muss sagen, das ist kein Problem, wenn er müde genug ist. Bei der Tagesmutter zum Beispiel wird auch nicht auf dem Ball gehüpft. Sie bekommt ihn trotzdem problemlos zum Schlafen, wenn er müde ist. Es gibt bei uns mittags halt keine fixen Schlafenszeiten, sondern der Mittagschlaf wird vom Kind abhängig gemacht. Aber damit fahren wir gut.
Und es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Leute (auch Kinderlose) einen aufgepumpten Pezziball zuhause haben

ich hab schon oft gedacht, ich kann ihn nicht in den Schlaf hüpfen, und dann gabs doch nen Ball.
Ihr werdet euren Weg finden. Lass dir blos nichts von anderen Leuten einreden.
(ich hatte erst gestern Abend die Diskussion, weil jemand meckerte über eine gemeinsame Bekannte, deren 5-jähriges Kind immernoch im Bett der Mutter (AE) schläft. Und dass sie ja das Kind rausbekommen müsse, sonst wolle es noch mit 30 so schlafen. Da hab ich auch erstmal was von der Definition von Familienbett gesagt und dass das deren Sache sei, solange sich alle damit wohl fühlen. PUNKT. Keine weiteren Lästereien zugelassen, denn das kotzt mich einfach nur an). Es ist allein eure Entscheidung, wie und wo euer Kind schläft.