Gyn IBCLC gleichzeitig habe ich nicht gefunden. Weiß auch nicht ob ich noch mal die Kraft habe um tätig zu werden. Bin auch im Moment sehr pessimistisch das das noch etwas bringt.
Fakt ist, Gyns IBCLC sind Spezialisten für die laktierende Brust. Sie haben viel mehr Erfahrung mit solchen Beschwerdenbildern und können entsprechend besser helfen als andere Ärzte. Aber manchmal reicht die Kraft einfach nicht, sich noch mal dazu zu motivieren, das muss man dann einfach akzeptieren. Jede Frau muss individuell schauen, wie groß ihre Kraftrreserven und sonstige Ressourcen sind, und was sie da leisten kann und will.
Ich führe seit gestern ein Still-Tagebuch um eine Übersicht zu bekommen, wie oft ich stille und wieviel ich an welcher Brust stille. Versuche es ja im Moment mehr von rechts nach links zu verlagern. Ich schreibe auch auf, wann Schmerzen aufgetreten sind.
Gute Idee!
Tja und vielleicht tausche ich demnächst die Stillmahlzeiten der rechten Brust nach und nach mit Flaschenmilch.
Wenn Dir einseitiges Stillen bereits helfen würde: Dafür musst Du höchstwahrscheinlich keine Flaschenmilch einführen. (Saugflaschen verursachen häufig neue Probleme - ich nehme an, darauf kannst Du momentan gut verzichten

). Die meisten Frauen sind körperlich problemlos in der Lage, ein Baby mit nur einer Brust zu stillen. Je mehr Du links stillst, desto mehr Milch wird links produziert. Du könntest also rechts abstillen und einfach komplett mit links weiterstillen.
Das ist übrigens ziemlich weit verbreitet. Viele Frauen stillen mit nur einer Brust - in manchen Kulturen aus traditionellen Gründen, wegen med. Probleme wie bei Dir, oder auch wegen Vorlieben des Kindes.
LG
Julia