Bei mir war die Schwangerschaft quasi ein direktes Arbeitsverbot. Lustigerweise waren die Antikörper, mit denen ich gearbeitet habe, nicht das Problem. Okay, radioaktiv durfte ich nimmer arbeiten, war klar und auch gut so und vorher auch mit der entsprechenden TA abgesprochen, die dann den Teil für mich übernommen hat.
Ich hatte Bedenken wegen der Antikörper und vor allem der Lösungen, die ich brauchte, da kannte sich die Betriebsärztin aber nicht aus.
Nein: Berufsverbot war bei mir ganz klar Humanblut. Ich wollte aber dringend noch ne Diagnostikmethode fertig kriegen - ging dann eben mit Eigenblut, das war dann wieder kein Problem.
Ganz schwierige Situation, unsere ehemalige Strahlenschutzbeauftragte hat Stillende beispielsweise nicht ins Röntgen gelassen wegen der Strahlung - völlig unverständlicherweise, aber sie hatte mal ne Fehlgeburt und war deswegen so streng.
Will sagen: Klär es mit den Betreuern vor Ort, oft ist da einiges machbar. Ich hoffe, deine Profs sind nicht so wie meine ehemalige Biochemie-Professorin, die bis einen Tag vor Geburt im Labor stand und 10 Tage danach auch gleich weiter geforscht hat. Das war dort nämlich der gewünschte Arbeitsstandard - trotz Gesetz, das sie aber immerhin respektiert hat.
