Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

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sweet_Dreamy
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von sweet_Dreamy »

BlueSwan hat geschrieben:Und im der Stillgruppe:
Wenns Kind anfängt häufiger als alle 2 Stunden zu kommen sollte man mit Brei anfangen weils Kind nicht mehr satt wird.
BildDa hätte ich ja vom ersten Tag an Brei geben müssen Bild Wasn das für ne Aussage in einer Stillgruppe????
Grüße von Karin und Mia...
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Trageberatung Mama Mia - Trageschule NRW - GK 10/12
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Haennchen
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Haennchen »

Sweet_Dreamy, nenee, du hättest natürlich zufüttern müssen!

Man, was ihr hier so zusammen getragen habt, ein Wunder dass wir Menschen überhaupt bis heute überleben konnten! :roll:
Ich bin meistens per Smartphone unterwegs und da hauts mit der Rechtschreibung leider nicht so hin... Langes Schreiben macht so auch keinen Spass...

Mama von Max (02.11) und Moritz (09.09)
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Roxy89
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Roxy89 »

dass ich bei meine rkleiderwahl immer drauf schaun muss, dass ich die brust leicht auspacken kann nervt schon manchmal. und wenn wir weg gehen muss es nochdazu ne nummer schicker als für daheim sind UND die Brustn muss nicht nur leicht, sondern auch dezent fürs kind zugänglich sein. hab schon schöne stillmode gesehn, die war wie ihr auch schons agtet leider sehr teuer. das billige schaut leider genauso aus, wie viele vorurteile sind: sackig, unmodern...

wg. diät...kann/will keine machen, solang ich stille. aber ich hatte mein ausgangsgewicht schon nach kurzer zeit sowieso wieder. jetzt bin ich da, wo ich schon immer war: schlank u. eigentl. zufrieden, aber paar kilo weniger sind immer willkommen ;-)
aber ich esse schon sehr viel seit ich mama bin. gut, es gibt tage da hab ich wenig appetitt aber meist ess ich seit der gegburt mehr als mein freund, was mich schon weng schockiert, aber die waage beruhigt mich dann wieder.

und dass mein körper nicht mir gehört, finde ich ganz u. gar nicht. ich entscheide ja selbst, dass ich es möchte, dass mein sohn stillen darf solang er mag u. mein sohn wiederum entscheidet selbst, wie lange er stillen möchte.
meine brust ist das einzige, was sich durch die SS verändert hat, aber ich bin überzeugt, dass sie nicht besser aussähe, wenn ich nicht gestillt hätte.

glg
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Lulamae
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Lulamae »

Wow, was für Aussagen!! :shock: Das mit der Kinderärztin, die mir sagt, ob ich noch Milch habe, finde ich besonders gut *gröhl*- hat mir noch niemand gesagt.

Schixe hat geschrieben:Mein Arzt meint ich soll abstillen, das zehrt mich aus. Schön wärs
Naja, nicht ganz so, aber so ähnlich sagte mir das mein Gyn auch- also, nicht, dass ich abstillen soll, aber dass mein Gewichtsverlust sicher vom Stillen komme, und sich das irgendwann einpendeln würde.
k81 hat geschrieben:
Das "Körper-für-sich-haben-Argument" habe ich auch schon gehört und ein Grund für's Abstillen sei: "Ich will endlich wieder abnehmen." Ich empfand Stillen nie so, dass ich meinen Körper teilen muss.
Hm, ich finde Stillen ist DIE Diät schlecht hin!!!!

Maijoh hat geschrieben:
Moogie81 hat geschrieben:Ohaaaa gestern wieder meine Mutter...
Sohnemann biss mich beim stillen mit seiner Kauleiste und kniff gleichzeigit in die andere BW.
Ich: Aua
Sie: Wenn du Flasche geben würdest wäre das nicht passiert
Erinnert mich an meine Mutter, ich glaub ihr wärs am liebsten ich würde gar nicht stillen,
damit sie sich endlich das süße Enkel-Baby unter den Nagel reißen kann...

Will mit Baby im Kiwa spazieren gehen, Fläschchen geben und Mami spielen :evil:

Sorry ist OT, musste mal raus...
Was ist denn mit den ganzen Omas los????
Meine SchwieMu kanni hr Fläschchengeben mit abgepumpter Milch ausleben, während ich reiten gehe einmal die Woche (*zwei Fliegen mit einer Klappe*). Unter der Androhung des absoluten Kindesentzuges, sollte irgendetwas anderes als die mit dem Baby angelieferte Muttermilch ins Kind gelangen! Irgendwann (mit so 5-6 Monaten) fing sie an zu nerven, die Kleine müsse doch langsam mal was richtiges bekommen, Brei oder so. Was hab ich getan? Ihr Getreide-Obst-Brei mitgebracht, als die Kleine langsam mit Beikost anfing. Da hat sie am eigenen Leib feststellen können, dass sie das nicht isst- und musste danach ihre Küche putzen :P
Inzwischen isst sie ja ganz gerne schon mal was festes, aber nach wie vor bekommt sie nur Dinge, die ich mitbringe und für gut befinde!

Meine Mutter hingegen sitzt immer selig lächelnd daneben, wenn ich stille, und schwelgt gedanklich offensichtlich in ihren Erinnerungen an ihre Stillzeit- ich und mein Bruder wurden beide solange gestillt, wie wir es wollten.

Den Mythos mit dem 2-h-Takt und der neuen und alten Milch hat mir meine Hebamme auch erzählt, allerdings war sie da nicht so strikt irgendwie- sie meinte, dass die Babies halt auch clustern und dann ganz oft hintereinander trinken, aber wenn das non stop so geht, solle man halt mal eine längere Pause (2h) machen, in der man den Zwerg ins Tragetuch (beim Papa) packt und raus geht. Sowieso war ihre Lösung für so ziemlich jedes Problem "Tragetuch und raus" :lol: :sling:
Engel können fliegen, weil sie sich selbst nicht so schwer nehmen

mit Sonnenschein (03/11) und Sommerzwerg (06/14)
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Re: AW: Die

Beitrag von Luja »

sana hat geschrieben:Ich hab diese Woche ne Bekannte getroffen die mir erzählt hat, dass sie wieder schwanger ist und ihre 13 Monate alte Tochter jetzt abstillen muss. Ihr Arzt hat ihr gesagt, dass man schwanger nicht stillen darf. :x Ich hab ihr versucht zu erklären, dass man weiter stillen kann aber Ärzte haben einfach immer Recht. :evil:
Meine Oma ist auch immernoch fest davon überzeugt, dass meine Mama eine Fehlgeburt hatte weil sie mich gestillt hat, als sie schwanger war :roll:
Liebe Grüße
Julia


(die noch unbestimmte Zeit auf ihr Baby warten muss ;))
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Schoscha »

CarpeDiem hat geschrieben: Das blödeste was ich je gelesen habe, in nem anderen Forum, sie wolle schließlich ihren Körper wieder für sich haben und die Hebamme im GVK sei ja gar nicht bereit gewesen, Argumente gegen das stillen anzuhören. Als ich das gelesen habe, hätte ich schreien können.
Hier wurden ja wirklich viele blöde Aussagen genannt (die Milch reicht nicht mehr, durch Stillen werden Kinder abhängig, verwöhnt, sonstwas,...) aber was ist denn an der Aussage jetzt so blöd, dass Du hättest schreien können? Jede Frau hat doch das Recht, selbst zu entscheiden, ob sie stillt oder nicht. Und wenn diese Frau eben nach der (evtl. beschwerdereichen?) Schwangerschaft das dringende Bedürfnis hat, ihren Körper wieder für sich zu haben, ist das doch ok. Ein bisschen kann ich das auch verstehen, ich freue mich auch schon darauf, obwohl ich sehr gerne schwanger war und auch gerne stille (seit 9 Monaten jetzt und auch bestimmt noch ein paar Monate). Aber ich freue mich auch, wenn ich wieder Alkohol trinken kann, ohne schlechtes Gewissen jedes Medikament nehmen kann, den ganzen Tag wegsein ohne die blöde Milchpumpe, nachts mal durchschlafen (weil dann auch mein Mann die "Nachtschicht" mit dem Kind übernehmen kann),... Und dass die Hebamme ihre Beweggründe nicht anhören wollte im GVK finde ich auch nicht in Ordnung. Ich habe auch den Eindruck, dass da oft ein ziemlicher Druck aufgebaut wird, so dass bei vielen ankommt, jede Frau die nicht stillt, wäre irgendwie eine schlechtere Mutter. Mh. Freut Ihr Euch denn gar nicht aufs Abstillen und das "den Körper wieder ganz für sich haben"?
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greenie bird
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von greenie bird »

Schoscha hat geschrieben: Freut Ihr Euch denn gar nicht aufs Abstillen und das "den Körper wieder ganz für sich haben"?
Das 'Problem' bei mir jetzt ist, dass ich weiß, ich werde kein Kind mehr bekommen und wenn ich abstille, dann wird es endgültig vorbei sein. Klar freute ich mich bei meiner Tochter, dass ich wieder anziehen konnte, was ich wollte ohne im Kopf zu haben, wie ich am elegantesten die Brust erreichbar machen kann.
Aber ich weiß, dass das Ende von ganz allein früh genug kommen wird- das muss ich nicht mit 3 Monaten schon haben- sowas kann ich nicht verstehen- die Stillzeit ist verglichen mit der Lebensdauer und der gemeinsamen Zeit meiner Kinder und mir doch verhältnismäßig kurz und dafür sehr intensiv, warum kann man den Kindern da nicht dies Zeit lassen, die sie brauchen. Sie müssen auch nicht das Abi in 8 Jahren machen, weil sich das im Lebenslauf besser machen würde oder weil sie dann schneller arbeiten könnten und mir nicht mehr 'auf der Tasche liegen' damit ich wieder meine Wohnung für mich habe (wenn die Analogie jetzt klar wird).

Wenn ich diesmal abstille, dann gibt es kein 'haaammmm' zum andocken- kein vergüngliches Singen an der Brust u.U. komplizierteres Einschlafen. Es ist einfach eine Beziehungsänderung, waurm bedeutet das allen so wenig?
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Schixe »

Ach mir gehts ähnlich, beim 1. Kind habe ich mich danach gesehnt, dass er endlich unabhängig von mir wird. Stillen, spielen,schlafen, alles war mir zu sehr auf mich fixiert. Jetzt ist das total anders, ich fühl mich gar nicht mehr vom Kind vereinnahmt, und ich käme nicht drauf abstillen zu wollen. Trotzdem oder grade deswegen?????? hab ich nu ein Papakind! Manchmal glaub ich, Stillen tut er nur noch, weil ichs ihm anbiete. Und das Rumnuckeln in der 2. Nachthälfte find ich diesmal richtig schön, da pfeif ich aufs weggehen. Ruckzuck sind sie 14! Echt wahr
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Daydreaming »

Ich stille seit Mitte 2009 und habe bisher nicht das Bedürfnis, meinen Körper wieder für mich zu haben. Ich finde nämlich, daß ich meinen Körper für mich habe. Mag sein, daß andere Frauen das anders sehen, aber ich fühle mich durch das Stillen überhaupt nicht fremdbestimmt. Bzw. ich empfinde das Stillen nicht als fremdbestimmter als alle anderen Tätigkeiten, die man nunmal mit Kindern erledigen muß. Klar, ab und an nervt es mich, genau so, wie mich auch mal eine Stinkewindel nervt, oder wenn mein Eßanfänger seine Banane überall verteilt, oder wenn meine Tochter zornig ist, und ich nicht verstehe, warum, oder, oder, oder... Aber diese Frustmomente habe ich beim Stillen nicht öfter als bei anderen Tätigkeiten. Im Großen und Ganzen finde ich es schön und freue mich daran, genau, wie ich mich über die ganzen anderen Dinge, die im Zusammenhang mit meinen Kindern stehe, freue. Deshalb habe ich ja Kinder bekommen, ich wollte ja das Zusammenleben mit meinen Kindern, mit allen Konsequenzen, die es nunmal bringt.

Um den ganzen Tag unterwegs zu sein, ohne abpumpen zu müssen, muß man nicht abstillen. Da reicht es ja, wenn das Kind groß genug ist und eher nicht mehr zur Nahrungsaufnahme stillt, sondern wegen der Nähe (beim Einschlafen z.B.).
Alkohol interessiert mich nicht (ich mag ihn nicht), ich trinke sowieso so gut wie nie etwas davon (nur bei irgendwelchen Gelegenheiten, wo man anstoßen MUß :roll:), deshalb muß ich da nicht verzichten.
Bei Medikamenten das Gleiche, ich bin glücklicherweise gesund und nicht auf Medikamente angewiesen.

Nö, ich freue ich nicht auf's Abstillen. Ich bin gespannt darauf, weil es bedeutet, daß meine Kinder größer sind, sich in einer anderen Lebensphase als jetzt befinden, und ich dadurch neue Dinge mit ihnen erleben darf. Aber ich weiß jetzt schon, daß ich dann auch etwas wehmütig sein werde. Wie greenie bird schreibt, irgendwann ist es definitiv vorbei, also genieße ich es doch lieber, solange es dauert, als mich jetzt schon auf die Zukunft zu konzentrieren.
Eulenküken *06/09 & Füchslein *04/11 & Federchen *08/13
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(Erich Kästner)
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Roxy89
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Roxy89 »

ja, ich würde mich ehr fremdbestimmt fühlen, wenn ich von anderen zum abstillen gezwungen werde bzw. würde ich eben meinen körper ehr dann nicht als mein eigentum ansehen, wenn zb mein mann od. freunde oder eltern sagen, dass ich aufhören soll zu stillen. ist ja meine entscheidung. und mein kind gehört zu mir u. umgekehrt.
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