Ich trenne abends 3/4 des Betts mit dem Stillkissen ab, 1/4 für den Papa, der immer noch Angst hat, er könne sich auf das Baby legen, der Rest für uns. (So viel Platz brauchen wir nicht. Aber der Papa soll gefälligst auch solidarisch an den Rand gequetscht sein.) Das gepuckte und selig schlafende Baby liegt in der Mitte des Bettes, ich rechts. Licht aus, 30 Sekunden später: Baby versucht, sich auf meinem Kopfkissen breit zu machen, ich rücke weg, Baby hinterher, ich ein Stückchen weiter weg, Baby hinterher... usw. usf. Wenn ich am Rand angekommen bin, nehme ich sie vorsichtig hoch, lege sie in die Mitte des Bettes - und es geht von vorne los.
Mittlerweile habe ich aufgegeben und bleibe liegen. Ich kann jetzt sogar schlafen, wenn mich Babyhaare in der Nase kitzeln, was toll ist, sonst hätten wir ihr wohl eine Glatze rasieren müssen. Und auch daran, dass nachts jemand versucht, an der Nase anzudocken, gewöhnt man sich recht schnell... Übrigens wird es jetzt langsam etwas besser und es wird teilweise sogar mit von mir abgewandtem Kopf geschlafen. Mit Lücke zwischen uns! Das Kind wird erwachsen...
Mein Rat lautet also: versuchen, liegenzubleiben. Wenn dein Baby kuscheln will, entkommst du ihm eh nicht...




