Ja, du misst zweimal diegleiche Strecke. Wenn das Rückenpannel aber nur ein viereckiges Stück Stoff ist dann sollte die Strecke doch identisch sein, ob nun flasch ausgebreitet oder gebunden, wenn ich mal davon ausgehe, dass der Stoff stabil genug ist, das Gewicht des Kindes zu halten und sich nicht messbar längt.Pünktchen hat geschrieben:huch, ich versteh das Probelm garnicht. Die formel hat doch nix mit Abnähern zu tun. Man misst zweimal die selbe Strecke, flach und gebunden. Das geht doch auch ohne Abnäher prima. Ob das jetzt schon das Ende aller Weisheit ist soll ja garnicht zur Debatte stehen, mir scheint es jedenfalls plausibel
Also eine Längung des Stoffes durch das Gewicht des Kindes würde ja berücksichtigt, aber halt nicht die Beutelung an sich.jusl hat geschrieben:Meine Formel lässt die Beutelung des Stoffes nicht "im Endeffekt" außer Acht
- sie lässt sie "von vorneherein" außer Acht. Wenn Du eine gute Idee hast, wie die Flexibilität des Stoffes als weiterer Parameter in dieses Modell mit eingearbeitet werden könnte, lass uns teilhaben!
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Gerade pisces macht so wunderschöne MTs aus TT, die meistens keine Abnäher habe und an den Seiten trotzdem schön fest sind - z.B. der Hoppe Panama-Pilze-MT. Daher verstehe ich gar nicht, warum sie diese Fotos dazu eingestellt hat. Da sieht der Beutel seitlich wirklich sehr labberig aus - dieses konnte ich bisher nur bei sehr schmalen Tragepersonen und recht breiten Toddler-MTs beobachten, die sich nach oben nicht verjüngten.jusl hat geschrieben:Das glaube ich Dir. Wenn MTs ohne Abnäher eine gute ASH machen, dann deshalb, weil zu einem gewissen Grad wieder Stoff seitlich vorm Kind hochgezogen wird. Meist sind dennoch die Seiten kaum festzuhiehen (diesen Fall erkennt man z.B. auch ganz gut an diesen aufschlussreichen Fotos.)
Ja, da hast du natürlich recht. Da du den Beutelwert erst definiert hast, kannst du deiner Formal natürlich jeden möglichen Namen geben.jusl hat geschrieben:"Beutelwert" ist keineswegs ein etablierter Begriff - ich habe diesen Ausdruck erst vorgestern erfunden und wie in der Zeichnung ersichtlich definitiert. Da es sich um eine Definition(!) handelt, bestimmt meine Formel selbstverständlich "den Beutelwert". Es ist nur ein Name.
Für mich passt der Name halt nur nicht ganz, da m.E. der Beutel von viel mehr Faktoren abhängig ist.
Wie man die sinnvoll in die Formel integrieren kann, weiß ich auch nicht, da ich so schon nicht vernünftig messen kann, da ich mein Kind immer auf dem Rücken trage
Ja, da hast du recht. Es sind natürlich noch andere Schnittführungen zur Beutelung möglich, doch bisher habe ich die nur bei professionellen Tragehilfen und nicht bei den selbstgenähten MTs gesehen.jusl hat geschrieben: Du hast vollkommen recht: im wesentlichen werden Längen aufeinander bezogen. Dass sich diese beiden Längen überhaupt voneinander unterscheiden, kann mittels Abnäher geschehen, oder auch über andere Schnittführungen.
Da muss ich mal kramen gehen.jusl hat geschrieben: Au ja, mach mal!(ich bezweifle nämlich, dass es trivial möglich ist, bloß aus der Tiefe der Abnäher promlenlos den Beutelwert wie in der Zeichnung definiert abzuleiten. Aber ich freue mich, wenn Du es mal probierst!)
