Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Lösche Benutzer 6191

Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

greenie bird hat geschrieben:da hätte ich jetzt noch eine Frage: wie lange 'darf' denn dieses sehr häufige Trinken anhalten?
Mein Krümel ist ja nun fast 11 Monate alt und macht das zu Hause immernoch sehr oft- während des Spielens wird er alle paar Minuten quengelig, es dauert sehr lang bis er weiter spielt, wenn ich ihn anderweitig versuche zu beruhigen, nach kurzem Nuckeln ist er aber wieder froh- und dann wieder nach 2 Minuten (wenn überhaupt). Nach Hunger sieht mir das nicht aus, obwohl ich schon mal daran gedacht habe, denn richtig zu erkennende Mahlzeiten hat er vielleicht 2 Mal am Tag- dazu kommt dann eben das Stillen vor dem Schlafen und danach oder auch mal mittendrin. Wasser trinkt er auch sehr gern, aber nicht als Ersatz, wenn er Brust will, dann nur die.
Ist das normal? Auf dem Spielplatz macht er das nicht.
ich persönlich habe das häufige Stillen zu Hause, dass Arnau woanders nicht macht, und auch nicht macht, wenn sein Bruder da ist, ein bisschen auch als Langeweile interpretiert...und halt Mamatanken...bei uns ist das aber auch eher was neueres, im Alter deines Kindes hatten wir das, soweit ich mich erinnere nicht.
Sorry, keine große Hilfe...
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greenie bird
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von greenie bird »

danke :)

es kommt mir auch tatsächlich so vor als wenn er wirklich nach Aufregung/ Anregung giert und sonst sofort 'mäkelig' reagiert :) sicher war ich mir aber eben nicht.
Auch im Wagen (ich habe nämlich langsam Probleme beim Tragen) und beim Tragen sitzt er nicht ruhig und lässt sich von der Umgebung berieseln, sondern benötigt weiterhin Input. Ich sehe aber auch viele entspannte Kinder im Wagen, woran liegt das? Meine Große war auch schon von der umtriebigen Sorte...

Es freut mich aber, dass es normal zu sein scheint.
Also gucke ich auch weiterhin nicht auf die Uhr :D
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
Kitabuna
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Kitabuna »

jusl hat geschrieben:Naja, die eigenen Gefühle, was man "sympathischer" findet, sind wohl Privatsache. Fakt ist, es gibt nunmal Kinder, die dann am besten gedeihen und sich offensichtlich am wohlsten damit fühlen, wenn sie sehr häufig, auch mehrmals in der Stunde, trinken können. Diesen Kindern "ordentliche Mahlzeiten" aufzuzwingen, wäre ungünstig (und wenig sympathisch ;-)).
Klar, ich wollte das auch nicht als "allgemeingültige Handlungsrichtlinie" o.ä. verstanden haben. :wink:
Es ging mir nur darum, welche Gründe für einen gewissen Rhythmus sprechen könnten. Mir hat der Blick auf die Uhr schon etwas geholfen, um mir klar zu werden, ob Hunger die Ursache fürs Unwohlsein sein könnte.
Natürlich nicht in den Riesenabständen von drei, vier Stunden. Aber ja, das ist ein persönliches Ding, bei uns hat das gut geklappt, hatten auch einen Schnuller (nach ca. 6 Wochen), weil ich das Saugbedürfnis lieber so befriedigen wollte.

jusl hat geschrieben: Aber es gibt Beobachtungen an bestimmten Völkern aus dem afrikanischen und südostasiatischen Raum, bei denen mehrmaliges Stillen pro Stunde rund um die Uhr die Norm ist. Dort gibt es keine Berichte über Beobachtungen von vermehrtem Bauchweh, im Gegenteil. Diese Babys schreien extrem wenig und gedeihen bestens. ;-)
Das ist einleuchtend. (Wusste ja eigentlich, dass das in einigen Gegenden üblich ist. Habs nur nicht in den Zusammenhang "da gibt es ja auch keine vermehrten "Koliken" gebracht. :oops: )
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von L-Mama »

Ich habe jetzt nicht alles lesen können, was mir nur eben dazu einfällt ist, daß wir in unseren Breitengraden sehr nach der Uhr leben und das betrifft fast alle Lebensbereiche (und mich auch!). Der Kontakt zu unseren Gefühlen, jetzt habe ich Hunger, jetzt bin ich müde und vieles mehr, ist nicht mehr wirklich ausschlaggebend. Klar, wir spüren schon dieses und jenes körperliche Bedürfnis, doch oft kommt der Blick auf die Uhr dazu. Ich hoffe man versteht was ich meine. Man weiß oft nicht, ob man nun einen Rhythmus fürs Kind nach Uhr braucht, oder einfach mal in den Tag hineinlebt. Strukturen helfen sehr, doch sie eben meistens gehen nach der Uhr.

Ich kann mir vorstellen, daß das Stillen nach Uhr, vor allem in Extremfällen (unbedingt nur alle 4h) mit diesem soziologischen Aspekt zu tun hat und alles andere deswegen verunsichert. Ich habe nach Bedarf gestillt und irgendwann angefangen nach der Uhr zu sehen und nach vielen Monaten gab es da manchmal einen Rhythmus aber eher nicht. Wie schnell habe ich mich davon beeinflussen lassen nur um nach ein paar Wochen wieder ganz nach Bedarf und ganz ohne die Uhr zu stillen.

Übrigens ist das beim Schlafgehen nicht anders. Ich erkenne manchmal nicht, ob sie müde ist oder nicht und das schreibe ich auch dem westlichen Nicht-immer-nach-Instinkt-Handeln zu.
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Amber
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Amber »

Stillen ist eben nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern (neben allen anderen Vorteilen) auch Trinken. Ich könnte es tagsüber nicht ohne einen Schluck Wasser zwischen den Mahlzeiten aushalten!

Wir stillen nach Bedarf, mal nach vier Stunden, gerade wenns wärmer ist auch mal nach 1,5 Stunden.

Wie das Kind schläft, hängt nach meiner Erfahrung vor allem vom Kind ab. Mein Großer kam (wie der Papa als Baby) monatelang alle drei Stunden nachts an, meine Kleine (wie die Mama als Baby) schläft seit Anfang an fast durch und trinkt momentan nur einmal nachts, früh um 4. Beide wurden/werden nur nach Bedarf gestillt.
"On ne connaît son chemin que quand on arrive au bout." (Le Destin - Bénabar) 🎶
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greenie bird
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von greenie bird »

und bis zu welchem alter ist cluster feeding 'normal'
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von jusl »

In jedem Alter ist das "normal". Viele Kinder entwickeln aber irgendwann - meist zwischen dem 1. und dem 3. Geburtstag - längere Schlafphasen, so dass nach dem "vorerst letzten" Stillen zum Schlafengehen erstmal für einige Stündchen Ruhe ist.
Aber gerade in den ersten ein, zwei Jahren schlafen viele Babys abends prima stillend auf dem Sofa, können jedoch noch nicht "weggelegt" werden.

LG
Julia
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greenie bird
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von greenie bird »

ach, super, dann ist ja alles normal :)

Meine Große schlief dann mit 2,5 Jahren nach dem Abstillen (war ja nur noch nachts) in der Schwangerschaft endlich viel besser.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von honigtopf2010 »

ich wollt nur noch sagen, dass ich 'brust nach lust' zur allgemeinen verwendung frei gebe ... :-)
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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Nachtfrau
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Nachtfrau »

*copyshop raussuch*
LG Nachtfrau

mit der Großen (1/95), dem Mittleren (1/03), dem Mini (3/11) und der winzigen Enkelmaus (9.2.12)

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