Besprechung KLOETERS-BRIEF 8

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Mandy
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Beitrag von Mandy »

Verena hat geschrieben:Scheint ja niemand was zum Thema beizutragen zu haben :P

ich mach mal weiter:

Meine Hose hab ich grad an, ist doch ganz schön. Bin auch 1,80 groß, dazu einen sehr flachen Birnenpo :roll: da passt nix.

Jetzt näh ich mir grad ne Woll-Jacke.... Ach, hab grad richtig Spass dran :wink:

:undwech:
Du Ziege ;-)
Nee hast ja Recht, wenn keiner was dazu zu erzählen hat...
LG,
Mandy mit Kaija (Feb. 05)

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Verena
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Beitrag von Verena »

:baeh:

Also, ich wills mir ja nicht ganz verscherzen und hab eben meine Hausaufgaben erledigt und ordentlich aufgeholt. 3 Briefe am Stück sind ein ziemlicher Brocken.

Die Konsequenz nach der Verfassung des Kindes zu richten, gefällt mir absolut gut. Überhaubt hatte ich beim Lesen das Gefühl, ja, so machen wir das eigentlich auch.

Fühl mich also gut bestätigt. :D

Bin dann wieder dabei... :wink:

und noch mal kleines OT :P Die Hose ist doch doof. Der Bund sitzt so hoch, ich hasse das. Das drückt so auf den Bauch. Versteh ich nicht, gleicher Schnitt, gleicher Stoff, andere Farbe.... und dann so anders. Ich glaub ich hab das Ding beim SCH!!! Reissverschluss einsetzen zersägt :roll:

so, und nun ist Schluss damit!
Ganz liebe Grüße von Verena (02/78 ) mit großem Sohn (11/04) und auch schon wieder großer Tochter (02/08 )

FREIHEIT bedeutet, dass man nicht alles so machen muss, wie andere Menschen. Astrid Lindgren

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Heroto
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Beitrag von Heroto »

Hallo Verena,

dann würde ich sagen: Bund abmachen und tiefer neu ansetzen. So dürfte die noch zu retten sein.

Und bevor ich hier Haue bekomme, kündige ich jetzt an, dass ich mir den 8. Kloetersbrief als Bettlektüre mitnehme und morgen dann ggf. dazu etwas schreibe.
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
novembersonne
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Beitrag von novembersonne »

noch irgendwer dabei?



ich finde die Konsequenz-Briefe sehr gut. si eentsprechen meinem Gefühl.
Seit ich sie gelesen habe, habe ich auhc kein schlechtes gewissen mehr zu verwöhnen. ABER mir fehlen die worte, sie zu erklären. Ich fühle dass es richtig ist nach der Verfassung des Kindes zu gehen. Aber wie erklär ich, dass es wichtiger ist als die vielbesungenen Grenzen? Dass es nicht grenzenlos egoistisch arrogant und aggressiv wird durch das Verwöhnen?

Es geht hierbei auch um das Selbstwertgefühl?

Es geht mir nicht um Argumente für Diskussionen mit Leuten, die Grenzen und Konsequenzen (als Strafe/Belohnung) sehen, sondern um Mann und Freundin, die hinter mir stehen, es gut finden was ich mache und gerne auch etwas von der theorie abbekämen.


Also: warum wird man kein schwankender weicher Charakter, wen oft genug schwankend und weichen erlebt wird?


schwache grüße ins Nix-----vielleicht kommt doch was
Liebe Grüße
kado

Bub 07/2005; Bub 01/2008; lütte Deern 2/2012
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Verena
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Beitrag von Verena »

Liebe Novembersonne,

da hab ich leider auch keine Antwort für Dich.....

Ich fühl mich auch viel besser, jetzt, wo ich weiss, ich verwöhne mein Kind damit nicht, so, wie ich es jetzt mache.

Ist ähnlich dem "tröste Dein Kind, wenn es weint!

Liebe Grüße zurück
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maerz
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Beitrag von maerz »

So, nun bin ich auch wieder dabei... :) Die grundsätzliche Idee des 7. und 8. Briefes finde ich super. Es hat mir sehr gut getan, diese beiden Briefe zu lesen. Gerade den 7. Brief empfand ich geradezu als befreiend.

Es wird ja sehr häufig davor gewarnt nachzugeben, wenn das Kind weint oder trotzt. Bei Triple P wird Nachgeben sogar als Eskalationsfalle bezeichnet, weil das Kind für das Trotzen belohnt wird und beginnt, es gezielt einzusetzen, um seine Wünsche durchzusetzen. Lange fand ich diese Argumentation logisch und habe versucht, ihr zu folgen.

Erst durch Gonzales' Buch "In Liebe wachsen" ist mir im vergangenen Jahr klar geworden, dass es völlig okay ist, sich auch mal umstimmen zu lassen. Ich finde es auch irgendwie fairer und menschlicher, sich auf Diskussionen mit dem Kind einzulassen...
novembersonne hat geschrieben:Seit ich sie gelesen habe, habe ich auhc kein schlechtes gewissen mehr zu verwöhnen. ABER mir fehlen die worte, sie zu erklären. Ich fühle dass es richtig ist nach der Verfassung des Kindes zu gehen. Aber wie erklär ich, dass es wichtiger ist als die vielbesungenen Grenzen? Dass es nicht grenzenlos egoistisch arrogant und aggressiv wird durch das Verwöhnen?

Es geht hierbei auch um das Selbstwertgefühl?

Es geht mir nicht um Argumente für Diskussionen mit Leuten, die Grenzen und Konsequenzen (als Strafe/Belohnung) sehen,
Für mich hat Nachgeben nichts mit Verwöhnen zu tun, eher mit Gleichberechtigung. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass es bei uns dennoch Grenzen und Regeln gibt.

Von der Regel "Im Wohnzimmer wird nicht Ball gespielt" oder "Abends darf nicht auf dem Klavier geklimpert werden" würde ich mich zum Beispiel nicht abbringen lassen, auch wenn die Verfassung des Kindes danach verlangt.

Ich habe auch ein Problem mit Kindern, die so ganz ohne Grenzen aufwachsen - mir fällt da ein Kind in Eikes Freundeskreis ein, das so wenig gelernt hat, auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen, dass viele andere Kinder es meinem Eindruck nach als unangenehm empfinden und meiden... :shock:

Ich finde es wichtig, dass mein Kind lernt, dass auch andere Menschen gewisse Bedürfnisse haben und dass man Kompromisse finden muss. Und dass es manchmal eben einfach auch äußere Zwänge gibt, denen man sich anpassen muss.

Gerade gestern habe ich mich mit einer Bekannten darüber unterhalten, wie ich reagiere, wenn mein Einjähriges keine Jacke anziehen will: Verzichte ich auf die Jacke und hoffe, dass mein Kind daraus lernt, wenn es infolge dessen krank wird? Verzichte ich darauf, mit dem Kind rauszugehen? Oder setze ich gegen den Willen des Kindes durch, dass wir rausgehen und es dafür seine Jacke anzieht?
maerz
(mit drei Kindern: 2002 + 2006 + 2009)
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Mandy
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Beitrag von Mandy »

maerzkind hat geschrieben: Gerade gestern habe ich mich mit einer Bekannten darüber unterhalten, wie ich reagiere, wenn mein Einjähriges keine Jacke anziehen will: Verzichte ich auf die Jacke und hoffe, dass mein Kind daraus lernt, wenn es infolge dessen krank wird?
Nein, ein Einjähriges ist noch nicht in der Lage, die LAngzeitfolge Krankheit mit der Ursache des Jacke-Auslassens in Verbindung zu bringen.
Verzichte ich darauf, mit dem Kind rauszugehen?
Hm....fänd ich so auch nicht angebracht
Oder setze ich gegen den Willen des Kindes durch, dass wir rausgehen und es dafür seine Jacke anzieht?
Näääääääääääää.....

Also ich habe diese Situation recht oft mit Kaija. Wir haben das ganz gut entschärfen können und zwar durch folgendes:
- Kaija wählt Jacke und Schuhe selbst aus (jahreszeitlich passendes hängt/steht immer im Flur)
- sollte sie nicht mitgehen wollen, hat sie die Wahl, bei Papa/meiner Schwester/den Nachbarn/TaMu zu bleiben
- bin ich alleine mit ihr und MUSS weg, versuche ich schon immer im Vorfeld dafür zu sorgen, dass es in der Situation des Los-müssens eben nicht zu solchen Problemen kommt. Also schon vorher davon sprechen, was am NAchmittag ansteht z.B.
LG,
Mandy mit Kaija (Feb. 05)

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Heroto
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Beitrag von Heroto »

Hallo Andrea,

und? Wie würdest du reagieren, wenn dein Kind keine Jacke anziehen möchte?

Also ich setz mich gewiss nicht gegen den Willen meines Kindes durch - das empfinde ich als Verletzung seiner Integrität. Das machen zwar viele Mütter so. Erst gestern musste ich mir anhören, dass ich dem Kind doch nicht seinen Willen lassen könne, weil es nach einem Sturz kein Cold-Pack aufgelegt haben wollte. So würde es eine dolle Beule geben.
Davon abgesehen, dass es keine dolle Beule gab, sehe ich nicht ein, meinem Kind, das eh schon vor Schmerzen weint, noch mehr Schmerz zuzufügen, indem ich seine Körpergrenzen nciht achte und meine körperliche Überlegenehit ausspiele.

Beim Thema Jacke/Schuhe ... nicht anziehen, verlasse ich mich einfach auf das Körpergefühl meines Kindes. Wenn es ihm wirklich zu kalt ist, möchte es nach ein paar Minuten freiwillig Jacke und Schuhe anziehen.
Ich lasse also weder das Kind zu Hause, noch bleibe ich mit ihm zu Haus, noch setze ich mich durch. Ich sorge jedoch vor, indem ich Jacke/Schuhe für das Kind mitnehme.
Ich denke nicht, dass ein Kind so schnell krank wird. Ich würde auch nicht erwarten, dass ein Kind in dem Alter schon einen Zusammenhang zwischen Verkühlen und Krankheit herstellen kann - selbst ich bin mir da nicht sicher, ob es diesen Zusammenhang so gibt, wie immer angedroht, da meine Kinder bei solchen Gelegenheiten nie krank wurden.

Ansonsten haben wir natürlich auch so unsere Spielregeln, die mir/uns wichtig sind.
Mit den Schuhen nicht in die Wohnung, Hände waschen vor dem Essen, ...
Beim Thema Schuhe nicht anziehen, habe ich z.B. auch noch die Spielregel: Entweder Schuhe anziehen oder richtig barfuß laufen. Auf Strümpfen lasse ich dann meine Kinder draußen nicht umherlaufen.
Ich denke auch, dass solche SPielregeln durchaus im Sinne von Kloeters sind. Gegen die Laisse-Faire-Erziehung (oder eben Nicht-Erziehung) sprechen sie sich ja auch aus. Wir sollten halt immer nur schauen, welche Regeln es bei uns gibt, und diese ggf. überdenken. Da Kinder nur in der Lage sind, eine gewisse Anzahl von Einschränkungen und Verbote zu akzeptieren.
Da es bei uns jedoch nicht sooo viele Regeln gibt, klappt das auch wunderbar mit dem Nachgeben in Abh. von der Verfassung des Kindes.
Ich wüsste gar nicht, wie ich sonst hier mit meinen Kindern leben sollte. Dann gäbe es wohl sehr viel Gebrüll,. Machtkämpfe und Geschrei. Nee, darauf kann ich wirklich verzichten.
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
Gaby
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Beitrag von Gaby »

So, ich will dann auch noch mal, hinke wohl ein bisschen hinterher :) !

"Gütige Strenge", so könnte man wohl die Erziehung meiner Eltern beschreiben, das schrieb ich ja auch schon beim letzten Brief. "Man tut, was man tut", ja das kenne ich nur zu gut, ich habe oft genug "Das tut man aber nicht" gehört.... :(

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus habe ich mir also schon als Kind/Jugendliche geschworen, es mal später bei meinen Kindern anders zu machen. Trotzdem bin ich noch heute manchmal unsicher, ob ich nicht zu sehr auf die andere Seite schwenke, zu weich/nachgiebig bin. Man hört ja viel übers Grenzen setzen und konsequent sein. Bloß nicht nachgeben, sonst tanzt einem das Kind auf der Nase herum :evil: !

Insofern finde ich den 7. und 8. Brief ebenfalls als Befreiung und auch als Bestätigung dessen, was ich oft instinktiv/intuitiv mache. Ich habe halt oft darüber nachgedacht, ob ich mit diesem "mal so-mal so" die Kinder nicht erst recht verunsichere, weil ich keine klare Linie vorgebe, aber jetzt bin ich durch Kloeters beruhigt :wink: . Und es geht den Kloeters ja gerade nicht um das Nachgeben als Prinzip, sondern nur dann, wenn das Kind in schlechter seelischer Verfassung ist.

Dieses Nachgeben, mitunter bis zur völligen Unterwerfung (laut Kloeters), stößt dann aber doch in der praktischen Umsetzung manchmal bei mir an Grenzen: Zum einen muss ich immer die Interessen/Bedürfnisse aller Kinder im Blick haben. Pia kommt z.B. fast jeden Mittag völlig geschlaucht aus dem Kiga. Sie ist müde, jammert herum, motzt mich an usw. Solange sich ihr Verhalten nur gegen mich richtet, kann ich damit umgehen und kann ihr auch alles durchgehen lassen. Aber: Sie wendet sich dann oft Henri zu, nimmt ihm Sachen weg, ärgert ihn usw. Sie ist oft keine zwei Minuten zu Hause, und schon brüllt mindestens eine(r). Es geht meiner Meinung nicht an, dass sie ihre schlechte Laune an ihrem Bruder abreagiert. Oder Henri ist morgens oft sehr weinerlich und quengelig, er braucht dann viel Zuwendung, am besten wäre wahrscheinlich eine lange Kuscheleinheit im Bett mit ihm, das scheitert aber einfach daran, dass Maya auch noch da ist.

Zum anderen ist da meine eigene Verfassung. Darüber schrieb Mandy ja auch schon. Gerade in der letzten Zeit, als hier ständig mindestens ein Kind krank war, habe ich gemerkt, dass ich teilweise echt am Ende war. Wenn dann ein Kind lautstark etwas von mir forderte, hätte ich am liebsten laut schreien und weglaufen mögen, und ein absolutes Nachgeben war mir teilweise nicht mehr möglich.

Letztlich gibt es einfach auch noch so eine Art "natürliche" Grenzen fürs Nachgeben. Wenn gewisse Dinge, die die Kinder in ihrer schlechten Verfassung fordern, einfach nicht gehen. Oder die Kinder ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht mehr wahrnehmen. Wenn unsere Kinder sehr sehr müde sind, drehen sie immer weiter auf und wollen immer noch mehr, dann gehören sie einfach ins Bett, auch wenn sie noch lautstark eine dritte Gute-Nacht-Geschichte fordern.

Das sind so meine Gedanken dazu.

LG!
mit 07/02, 05/04, 03/06 und 10/08

Häng dein Herz an eine wackelnde Welt und dann wunderst du dich dass es runterfällt (Judith Holofernes).
Gaby
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Beitrag von Gaby »

Ach so, diese Sache mit der Jacke habe ich ganz vergessen.
Mandy hat geschrieben:Also ich habe diese Situation recht oft mit Kaija. Wir haben das ganz gut entschärfen können und zwar durch folgendes:
- Kaija wählt Jacke und Schuhe selbst aus (jahreszeitlich passendes hängt/steht immer im Flur)
- sollte sie nicht mitgehen wollen, hat sie die Wahl, bei Papa/meiner Schwester/den Nachbarn/TaMu zu bleiben
- bin ich alleine mit ihr und MUSS weg, versuche ich schon immer im Vorfeld dafür zu sorgen, dass es in der Situation des Los-müssens eben nicht zu solchen Problemen kommt. Also schon vorher davon sprechen, was am NAchmittag ansteht z.B.
Mandy, ich stimme dir absolut zu, und deine Vorgehensweise ist sicherlich genau richtig. ABER: Maya z.B. ist mit einem Jahr noch nicht in der Lage, eine Jacke selbst auszuwählen, ihr fehlt noch die Einsicht, wenn ich ihr im Vorfeld gewisse Dinge erkläre, ebensowenig kann ich sie allein zu Hause lassen. Und ganz bestimmt kann sie selbst noch nicht den Zusammenhang "keine Jacke-mir wird kalt" erkennen.

Ich weiß nicht, wie es andere machen, aber in dem Alter muss ich dem Kind die Jacke anziehen, ob es das nun will oder nicht. Ebenso wie viele andere Sachen. Oder was macht ihr, wenn das Baby/kleine Kind sich schreiend gegen das Windelnwechseln wehrt? Oder gegen das Anziehen insgesamt? Nicht dass das bislang bei Maya ein Problem wäre, aber bei sehr kleinen Kindern ist Reden/Diskutieren halt noch keine Lösung.

Henri wollte vor kurzem unbedingt ohne Jacke nach draußen, ich habe ihn gelassen. Nach einiger Zeit ging er von sich aus ins Haus und holte seine Jacke, wohl weil ihm kalt war. Ihm kann man in so einer Situation die Entscheidung schon selbst überlassen, Maya könnte ich es noch nicht.

Unsere Kleine mag übrigens bislang keine Schuhe, keine Ahnung warum nicht. Sie ist ja noch weit vom Laufen entfernt, insofern benötigt sie eigentlich auch noch keine Schuhe, aber ich wollte ihr vor kurzem für den Sandkasten ein Paar alte Schuhe von ihren Geschwistern anziehen. Sie hat geschrien wie am Spieß und sich gegen das Anziehen gewehrt. Ich habe es dann auch sein lassen, sie brauchte die Schuhe ja nicht unbedingt. Die nächsten Male immer der gleiche Ablauf. Aber wie würdet ihr das handhaben, wenn sie schon laufen könnte und es nach draußen ginge?

LG!
mit 07/02, 05/04, 03/06 und 10/08

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