Hausarzt rät zum Abstillen...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Tragling
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Re: Hausarzt rät zum Abstillen...

Beitrag von Tragling »

feuerdrache hat geschrieben:SOFORT AUF DIE BREMSE

Ich war genauso und bin dann total zusammengebrochen. Ein Psychiater könnte wahrscheinlich eine Haushaltshilfe verschreiben.

Und Du brauchst unter allen Umständen mehr und regelmäßigen Schlaf.

Und einen Profi der verhindert dass Du total zusammenbrichst, denn dann ist für länger dere Ofen aus- ich habs hinter mir und weiß wovon ich rede,

Und ab 19 uhr kein Computer und kein Haushalt mehr- unter keinen Umständen. Ich denke Dir würde Urlaub oder eine Mutter Kind Erholung seeeehr helfen!

Bitte tritt sofort auf die Bremse!
ich war ja mit meiner Wochenbettdrepression beim Arzt gewesen.
Die hat mir nur Antidepressiva verschrieben.
Ich hab mir die nicht nehmen getraut wegen dem Stilleun und hab mir gedacht, ich schaff das schon so irgendwie.

Ich hatte mal vor ein paar Jahren ein jobbedingtes Burn Out - da ging dann auch wochenlang gar nichts mehr.
Das hatte sich nur anders angefühlt und ich dachte, ich bin davon noch ein gutes Stück entfernt.

die Arbeitsstunden sind derzeit Gott sei Dank eh sehr reduziert - Winterpause. Das fällt kaum mehr ins Gewicht.

Über Nacht bin ich nun wirklich wieder krank geworden. Ich denke, ich werde mich jetzt doch mal zumindest bisschen hinlegen, so lange die Kleine schläft... :|
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feuerdrache
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Re: Hausarzt rät zum Abstillen...

Beitrag von feuerdrache »

Du weißt aber schon dass es Stillverträgliche Antidepessiva gibt? Ich nehm selbst eines...
Tragling
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Re: Hausarzt rät zum Abstillen...

Beitrag von Tragling »

Ich hab ihr da nicht vertraut :oops:

Ich kam in die Apotheke , die Apothekerin fragte ob ich stille und dass ich das im Falle dann nicht nehmen darf.
Ich so: :?:

Daraufhin hab ich die Ärztin angerufen und die hat mir dann einfach ein anderes Medikament verschrieben.

Mir war das alles irgendwie zu "hopp oder tropp".
So ohne weiteres einfach "dann nehmen wir halt ein anderes".
Ich hatte da ein total schlechtes Gefühl.

Ich fühle mich auch nicht "depressiv".

Aber irre erschöpft und kraflos. ich dachte nur immer, das wäre normal in den ersten monaten...
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Miracleine
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Re: Hausarzt rät zum Abstillen...

Beitrag von Miracleine »

Tragling hat geschrieben:Ich fühle mich auch nicht "depressiv".

Aber irre erschöpft und kraflos. ich dachte nur immer, das wäre normal in den ersten monaten...
Naja, ein Burnout muß ja nicht unbedingt mit Depressionen anfangen.

Meine Therapeutin ht mir vor einigen Monaten, ich stand auch kurz vor einem Burnout, gesagt, ich solle unbedingt Benjamins Mittagsschlaf für mich nutzen. In der Zeit den Haushalt Haushalt sein lassen und einfach etwas machen, wozu ich Lust habe, egal ob das Schlafen, Lesen, Fernsehen oder etwas ganz anderes ist. Seit ich das beherzige geht es mir deutlich besser!

Und nachdem ich gerade gelesen habe, dass Mediziner zum Thema Stillen (vor allem Abstillen) genau eine Vorlesung haben, traue ich denen in dieer Hinsicht sowieso nicht mehr. Meine Hausärztin hat mir nämlich vor einiger Zeit das gleiche gesagt, bei einem Top-Blutbild.
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feuerdrache
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Re: Hausarzt rät zum Abstillen...

Beitrag von feuerdrache »

Mein Psychiater hat sich echt Gedanken gemacht wegen der Medis. Obwohl ich mich nie Depressiv gefühlt habe helfen sie, mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, unwichtiges sein zu lassen und lassen mich mal was anderes tun als putzen.
Im Beipacktext steht auch, dass man sie nicht beim Stillen nehmen soll. Er hat sich dann erkundigt und bis zu einer gewissen Dosis, sehr geringe Dosis, ists ok. Wenn ich mehr bräuchte dann nicht. Er hat gemeint, wenn es mein Wunsch ist zu stillen, dann ist es seine Aufgabe es mir zu ermöglichen. Und immer wieder Theraphie, sonst gehts nicht. Wobei es genügt bereits alle paar Wochen einmal.

Überleg Dir einfach, an was Du Dich in 10 Jahren zurückerinnern willst- ans Putzen oder an Deine Lieben?

Wer kleine Kinder hat versteht einen nicht so perfekten Haushaalt, und wenn jemand keine kleinen Kinder hat dem kannst dus auch nicht erklären. Und manche finden immer einen Grund zum Mäkeln.
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