Die Frage beschäftigt mich auch ... Lalumama, im Grunde finde ich deine Haltung super - ich weiß, Zucker ist schädlich, kann aber selber nicht ganz ohne (obwohl ich es mir manchmal wünsche), und würde mein Kind gerne vor der Sucht bewahren ...
Bei uns, also als ich Kind war, gab es lange wenn dann, nur Öko-Süßigkeiten

ich weiß noch genau wie ich mir manchmal was anderes gewünscht habe ...
irgendwann wurden meine Eltern dann lockerer, es schlichen sich Dinge ein wie weißmehl, schokolade, twix was früher raiders hieß

, und andere suchtmacher ...
mein taschengeld ging auch öfters für süßes drauf.
Jetzt haben wir generell wenig Süßes zuhause, mein Mann könnte glaub ich sogar ganz ohne Schoko leben - aber ich nicht.
Wobei bei ihm aber der marokkanische Tee extremst gezuckert wird - ich merke echt, wenn ich davon ein paar Gläser zuviel getrunken habe

...
und bei Besuch haben wir auch immer Kekse oder Kuchen oder sowas da, das gehört irgendwie dazu.
Ich stelle bei mir auch fest, dass ich immer wieder bestimmte Phasen habe: die Coffe-to-go-Phase, die Mohnschnecken-Phase, die Snickers-Phase usw.
In anderen Zeiten kann ich dafür dann wieder problemlos ohne Süßes leben.
Jeder hat halt seine Schwächen, und in Maßen ist das doch voll normal. Nicht optimal, aber auch nicht direkt
so schlimm.
Okay zum Thema: ich hatte mir fest vorgenommen, der Kleine kriegt absolut keinen Zucker in den ersten 3 Lebensjahren (das hatte ich mal als Empfehlung gelesen weiß aber nicht mehr wo ... muss gleich mal suchen gehen).
Jetzt hat er doch schon - ungefragt

- mal Käsekuchen und Butterkeks probiert, nun gut ist halt jetzt passiert aber ich will es nicht zur Gewohnheit werden lassen. Da bin ich echt radikal. Aber wie es dann weitergehen soll, bin ich mir auch noch nicht so recht klar. Gefühlsmäßig würde ich ihm gern einen vernünftigen, maßvollen Umgang mit dem Zuckerzeug mitgeben, und das geht wohl am besten durch vorleben.
