Nee, hab ich leider noch nichts gefunden. Ich würde halt an der Einstellung arbeiten und zwar unter der aktuellen Situation. Du willst doch weiterstillen, oder? Bist Du mit Pumpe oder Pen eingestellt? Ich hab ne Pumpe und das klappt prima mit dem Stillen. Wichtig ist auf ausgewogene Ernährung zu achten. Viel Obst und Gemüse so 8 Portionen am Tag. Beim Stillen immer KH zu Dir nehmen. Ich nehme nachts bzw. morgens gerne Traubenzucker läßt sich problemlos am Bett lagern und portionieren. Tagsüber kommt es darauf an. Für mich war es praktikabel auf meine Drück -Ess- Abstände zuverzichten, dann konnte ich auch während und direkt nach der Essen stillen zwischendurch hab ich gerne mal zu Still- oder Obstsaft gegriffen. Da hat man wieder ne Obstportion und die Energie die man braucht. Ich habe von der Be-menge je nach BZ-verlauf bzw. Insulinempfindlichkeit zwischen 0,5-2 BE fürs Stillen gebraucht.
Das kann natürlich individuell variieren. Wichtig ist, dass man die Unterzuckerungseigung nicht unterschätzt.
Ich schreibe diesen Roman

weil ich Deine persönliche Situation nicht kenne und Deinen Umgang mit dem Diabetes folglich nicht einschätzen kann. Aber es gibt so etwas wie Schaukelpärchen d.h. ein extrem niederer BZ verursacht einen extrem hohen BZ. Das bedingt sich durch eine körpereigene Schutzreaktion der Leberzuckerausschüttung . Wenn Du z.B. nachts stillen würdest und dann unbemerkt unterzuckerst dann regelt das Dein Körper indem er Zucker ausschüttet und Du hättest dann schlechte Werte weil Dein Körper ja kein Insulin ausschüttet um das zuviel an Zucker zu regulieren.
Vielleicht hilft Dir das ja schon weiter an Deiner Einstellung zu feilen und Du könntest sorglos weiterstillen. Natürlich ist das reine Spekulation und es gibt so viele Ursachen für Probleme bei der Einstellung

Falsche Berechnung des Essens, Lebensmittel nicht gewogen, Insulin wirkt nicht richtig, falsche Bewegungsanpassung .....