Mein Mann unterstützt mich nachts super. Wenn es mir zuviel wird mit dem Stillen, brauche ich ihm nur Bescheid zu geben, und er geht er mit der brüllenden Kleinen raus ins andere Zimmer und legt sich dort mit ihr hin. Bei ihm beruhigt sie sich meist binnen einer halben Minute und schläft. Im Familienbett kann er sie nicht übernehmen, da brüllt sie auch bei ihm ewig weiter, weil ich daneben liege.
Ich frage mich, ob das Problem nicht hausgemacht ist, weil ich ihr immer, wenn sie weinend aufgewacht ist, sofort die Brust angeboten habe. Jedenfalls ist sie von mir inzwischen nicht anders zu beruhigen.
Da es mittlerweile für mich so nicht mehr tragbar ist, und ich schon ziemliche Aggressionen gegenüber meiner Tochter habe, möchte sie nachts komplett abstillen. Ich erhoffe mir dadurch, daß sie lernt (ok, ich hasse diese Formulierung
Habt ihr TIps für mich? Wie gehe ich es überhaupt an? Soll ich ihr von einer Nacht auf die nächste einfach die Brust verweigern, oder reduziere ich die Stillmahlzeiten allmählich? Ich habe keine Ahnung, wie das geht.
Ach ja, noch etwas. In drei Wochen fahre ich das erste Mal alleine über zwei Nächte weg. Ist es besser, wenn ich noch abwarte mit dem nächtlichen Abstillen bis ich wieder zu Hause bin (plus einer Woche), oder sind mamafreie Nächte sogar unterstützend für das Abstillen und ich sollte gleich anfangen?
Danke schonmal im Voraus!




