wer von euch hat Lust hier mal eine Auflistung von tollen, empfehlenswerten Baby-/Kinderbüchern mit anzulegen? Falls ihr noch ein paar Schätze kennt, wäre es super, wenn ihr sie hier mit vorstellen würdet! Gute Bücher kann man schließlich nie genug haben.
Nachdem ich unzählige, gruselige Literatur bezüglich Baby- und Kinder'erziehung' in Händen hatte, kamen mir jetzt auch (endlich) wirklich tolle Bücher in die Finger und darum möchte ich sie euch kurz vorstellen.
1. Mein Kind will nicht essen von Dr. Carlos Gonzalez
Hier wird mit dem Mythos, ab wann ein Kind abgestillt zu sein hat und vor allem, welche Mengen es wann wovon essen muß (geschweige denn Methoden, sie in das Kind hinein zu bekommen) aufgeräumt. Er ist ein klarer Befürworter des Stillens und weist sehr darauf hin, ein Kind niemals zum Essen zu zwingen!
2. In Liebe wachsen, ebenfalls von Dr. Carlos Gonzalez
Hat mir außerordentlich gut gefallen! In diesem Buch geht es um den würdevollen Umgang mit Babys und Kindern, der in den meisten Büchern mit Füßen getreten wird. Der Autor zeigt auf, in welchen Situationen man, im Gegensatz zur leider immer noch weitverbreiteten Meinung dies nicht zu tun, unbedingt auf sein Kind eingehen sollte und das häufig von Kindern mehr erwartet wird, als man selbst als Erwachsener zu leisten im Stande wäre - dies anschaulich dargestellt an netten Beispielen.
Außerdem ist er ein absoluter Verfechter des Familienbettes und stellt auch noch dar, welche Erziehungsmethoden er NICHT vertritt und auch nicht mit seinen gemischt wissen möchte - wirklich empfehlenswert!
3. Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit. von Jean Liedloff
Dieses Buch habe ich erst zur Hälfte gelesen, dürfte es also eigentlich hier noch nicht einstellen, mache es aber trotzdem, weil ich bis jetzt soooo begeistert davon bin!!
Jean Liedloff beschreibt, daß die Yequana Indianer (auch als Erwachsene) so auffallend ausgeglichen und glücklich sind und suchte nach den Gründen dafür, welche sie in deren Umgang mit ihren Kindern gefunden hat.
Sie beschreibt, warum Babys (ich schreib hier jetzt mal 'genetisch', auch wenn diese begriffliche Zuordnung dort bisher nie gefallen ist) welche Grundbedürfnisse haben und wie diese zu stillen sind und weshalb es so wichtig ist, dies auch zu tun! Es wird aufgezeigt, wie die Yequanas ihre Kinder behandeln, wie dies von den Babys empfunden wird und dann, wie es in den 'zivilisierten' Ländern üblich ist Babys zu behandeln und eben auch, wie dieses von den Babys empfunden wird...
Für mich echt ein Muß für (werdende) Eltern und eine absolute Bestätigung fürs Tragen!
So - und jetzt ihr!





