Meine Hebamme hat als Maßnahme Magnesium und Calcium empfohlen, also wie bei Vasospasmen - aber kann das was bringen? Ich vermute als Ursache schlechtes Anlegen und damit vielleicht "innere" Verletzungen oder Reizungen der Brustwarze. Kann es sein, dass sich das vielleicht erst mal durch besseres Anlegen erholen muss, und dann geht auch der Schmerz weg? Das wäre toll...
Ich hab mir auf der Stillkinder-Webseite die Videos zum richtigen Anlegen noch mal angesehen und versuche das möglichst oft so zu machen. Allerdings ist natürlich trotzdem oft der Hunger größer. Abdocken und neu Anlegen findet mein Kind dann richtig blöd.
Was kann ich noch tun?
Hier die Hintergrund-Info:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch?
Nichts dergleichen, nie.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Schlafpausen tagsüber zwischen 1 und 2 Stunden, ab und zu clustern, nachts auch mal 5 Stunden Pause. Wir kommen gut auf 12x/Tag. Der Stillalltag ist durch die stark spritzende Milch und das damit überforderte Kind etwas stressig. Ich stille schon zurückgelehnt, aber das Kind verschluckt sich trotzdem bei jeder Mahlzeit, hat viel Luft im Bauch und entsprechend mit Bäuerchen/Pupsen zu kämpfen. Er dreht auch manchmal "den Hahn auf" (löst den MSR aus), dockt ab und lässt dann laufen. Ich ziehe sehr oft frische Shirts an... Unterwegs stille ich nicht - zu viel Sauerei.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Normal oft, aber sehr flüssig (Stuhlgang), genügend Pipiwindeln (laut Hebamme).
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillstart war nach ungeplanter Express-Hausgeburt prima. Dank sehr prallen Brüsten beim Milcheinschuss hat sich dann aber das Nuckeln an der Brustspitze etwas eingeschlichen. Er ertrinkt einfach, wenn er mehr Brust in den Mund nimmt. Er würgt dann richtig. Den Milcheinschuss hab ich mit Pfefferminztee eingedämmt (glaube ich, vielleicht war es dann auch einfach vorbei). Wenn die Brust jetzt nach dem Stillen "zu weich" ist, das Kind aber noch nuckeln möchte, hat er auch Probleme mit dem Andocken und sucht und sucht und wird dann wütend.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Kleiner Finger, vielleicht 8 Mal seit Geburt. Sonst nix.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ein Still-Mod von hier (SchneFiMa) war schon mal zum "Vorgespräch" bei mir, aber da war das Baby noch nicht da
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nichts dergleichen. Aber ich hatte in der Stillzeit mit meiner Tochter (gut zwei Jahre gestillt, bis März/April 2016 ungefähr) die gleichen Schmerzen, allerdings waren sie vor allem zu Beginn noch sehr viel stärker (teilweise kamen mir da die Tränen, das war bis jetzt noch nicht der Fall).
Da es keine Gewichts/Gedeihprobleme gibt, habe ich hier nur zwei Daten (aus dem Kopf):
01.10.2016: 3720 Gramm (Geburtsgewicht),
20.10.2016: 4500 Gramm.
Beides mit derselben Waage der Hebamme gemessen.
Danke!