Meine Tochter wird acht Monate alt. Seit rund 7 Wochen haben wir mit Beikost angefangen - unsystematisch, BLW und sehr nach Lust und Laune. Das hat bisher prima geklappt. Nun sind wir seit zwei Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs, und seit drei Tagen hat sie enorme Verdauungsprobleme. Heute war es richtig schlimm, sie hat eine halbe Stunde lang furchtbar geweint, saß auf dem Töpfchen und hat sich gekrümmt, der Stuhl war sehr hart, sie musste schrecklich kämpfen. Unsere (urlaubsbedingt wenig selbsgemachte) Beikost: morgens ca 6 Löffel Babymüsli (Holle) mit Wasser und wechselndem Gläschenobst, mittags Quetschie, Hirsekringel, Maiswaffel etc "on the go", abends Mitessen beim Gekochten (meist Nudeln, Reis, Pfannkuchen o.ä. mit Gemüse). Stillen tut sie frei nach Bedarf, oft auch direkt nach den Mahlzeiten.
Nach dem heutigen Kampf würde ich die Beikost gerne erstmal massiv reduzieren, damit der Stuhl weich wird und bleibt. Was kann ich von dem oben genannten denn risikolos weitergeben?? Ich hab da eigentlich keinen Verdächtigen, außer vielleicht den Bananenanteil in den Quetschies??
Und das zweite: Die Kleine hat großen Spaß am Essen, und ich hab das ziemlich unterstützt, weil ich inzwischen wirklich massive Gewichtsprobleme habe und das Stillen reduzieren will. Ich bin bei 41 Kilo mit 1,62 m, Tendenz weiter sinkend, obwohl ich mich mit Avocado, Studentenfutter, Sahne, Malzbier, Erdnussbutter und sonstigem vollstopfe. (Schilddrüse ist ok, wurde gecheckt). Wie komm ich aus diesem Gemisch an Problemen und Bedürfnissen raus?? Mein Hirn streikt grad etwas, das heute hat mich echt erschreckt, und ich mach mir Sorgen, und überhaupt...
-- Luxa