ich bin seit Tagen recht genervt von Sohnemanns Still-verhalten... und dachte ein "Ich muss mal Jammern dürfen" Thread kann mir helfen?
Frederik ist 2 jahre und vier Monate. Seit er 14 Monate ist habe ich das Stillen auf morgens/Mittags/Abends und nachts reduziert und auch nur noch zu Hausen(Krankheit ausgenommen) das hat er gut angenommen. Als er in der Krippe mit 18 Monaten zum Mittagsschlaf bleiben wollte, haben wir dann eben direkt gestillt wenn wir nach Hause kamen. irgendwann hat er dann nicht mehr danach gefragt und ich dachte "Toll, er reduziert selber"
Aber die lange Trennung vom Papa (Beruflich) Der Umzug ans andere Ende von Deutschland, neue Umgebung Vertraute PErsonen weg.... das war zu viel und er wollte nachts beinahe alle 30 minuten und auch tagsüber häufiger. Das war für mich ok, aber nach einer weile reichte es mir. Zumal ich selber durch den emotionalen Stress sehr sehr viel Abgenommen hatte und mein Mann sagte, dass das Stillen da ja nicht grade förderlich sei. Wenn ich weiter abnehme soll ich das Stillen wieder reduzieren oder ganz abstillen bzw darüber nachdenken. Stillen ist wichtig, aber kaputt machen soll es mich nicht. Also reduzierte ich wieder auf morgens/Mittags/abends und als Frederik 2 Jahre und 1 Monat war habe ich nachts abgestillt. Er schlfät jetzt mehr oder weniger durch, hat das ganz schnell verstanden (nachts um drei: "Mama licht an, aufstehen, jetzt Brust")
Naja, aber seit einigen Tagen will er tagsüber immer und überal an die Brust, zieht mein shirt runter , an der Ampel, der kasse im Supermarkt, wo auch immer. ruft "Ich trinke die brust" wird zornig wenn ich sage "Nein, gleich zum Mittagsschlaf darfst du" Brüllt sich in rage. Beim stillen zu Hause gibt es nur ein einziges Turnen zuppeln ziehen und zerren (das gab es immer mal phasenweise, aber nicht so schlimm wie jetzt) und ich mag nicht mehr. Ich habe mir immer gewünscht, dass wir gemeinsam entscheiden wann schluss ist. Ich mache mir Gedanken, ob es daran lieg, dass ich früher das Stillen von meiner Seite eingeschränkt habe und er eben jetzt deshalb mehr danach verlangt?
Zumal der Rückhalt in der Familie natürlich immer schwächer wird. Meine Schwiegerfamilie hat schon lange kein Verständnis mehr nur meine Mutter findet es gut dass wir noch stillen. So langsam meint mein Mann auch dass es vielleicht an der Zeit wäre. Zumal Nummer zwei auch nicht mehr so in weiter zukunft liegt.
Wer Jammert ein wenig mit mir