Ich bin neu hier und zu euch gestoßen weil ich manchmal total unsicher.
Meine Maus ist heute 12 Wochen alt, wir stillen seit Anfang und ich bin zum ersten Mal Mutti. Eigentlich klappte alles immer prima und Maus hat brav zugenommen und die anfängliche Gelbsucht haben wir schnell hinter uns gebracht. Ab der sechsten Lebenswoche hat es begonnen, sie spuckte, manchmal jede Mahlzeit, manchmal ganz wenig aber meistens sehr viel und auch öfter. Ich habe dann begonnen sie beinahe immer im liegen zu stillen, da war es besser aber weg lange nicht. Die Kinderärtzin war lange zufrieden mit der Gewichtszunahme, es wurde sogar gesagt das sie zu schnell zunimmt und ich die Stillmahlzeiten auf alle vier Stunden rauszögern soll, da sie Nachts immer nur einmal kommt und da fast nie bricht, hatte sie die Idee das Tagsüber vielleicht zu viel getrunken wird und sie daher so bricht. Es würde besser aber immer hab ich es nicht geschafft, besonders in den Abendstunden war es dann schon mal alle zwei Stunden was aber herausbrachte das sie immer gebrochen hat, dann schluck auf bekommen hat, dann wieder trinken wieder brechen,ich hab dann immer das Gefühl es kommt keine Milch mehr und sie speibt dann wieder alles raus, ein Teufelskreislauf. Das belaste mich sehr. Mal ist es verdaute Milch mal aber auch frische. Da ich mir immer nicht sicher bin ob ich den genug habe wenn sie so am speien ist, versuche ich alles, ich trinke Himbeersaft, ich trinke Stilltee und jeden Tag ein Malzbier. Ich habe die letzten Tage hier vom Wecheslstillen gelesen, das probiert aber leider habe ich da mit meiner kleinen keine Chance, sie wird so sauer wenn ich sie abdocke und an die andere Seite lege, das sie nicht mehr trinkt und dann am Ende meist vor Zorn erbricht, wenn ich sie solange an der Brust lasse wie sie mag und dann die andere Brust anbiete, reckt es sie meist. Nach vielen Versuchen geb ich dann meist auf, jetzt hab ich begonnen soweit sie es zulässt dann die andere Brust abzupumpen, habe aber immer Angst das dann zuwenig Milch für sie überbleibt. Der Gedanke das es zu wenig Milch ist, kommt daher das wir diese Woche im Spital waren ihren Magen mit Ultraschall untersuchen zu lassen um abzuklären ob sie aus diesem Grund bricht. Da ist aber eh alles in Ordnung, nur leider nimmt sie nun nicht mehr so gut zu und die Ärzte meinten sie hat zu wenig Fett unter der Haut. Sie denken das das vielleicht davon kommt das ich zu wenig Milch habe, das stresst mich natürlich jetzt noch mehr, weil das immer meine Angst war, die zweite Option wäre das meine Milch nicht fett genug ist, ich habe einen Magenbypass und denke mir vielleicht daher?? Die Ärzte meinten einen Zeit noch weiterstillen und wenn es nicht besser wird dann zufüttern, das würde ich aber ungern. Ich hoffe es ist nicht allzu verwirrend geschrieben aber ich musste auf drei Etappen tippen, da die Kleinen viel nach mir verlangt im Moment
*Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein bisher nicht
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
wir stillen tagsüber so alle 2-3 Stunden, Abends so zwischen 7-8 und dann einmal Nachst( hin und wieder schläft sie durch) Tagsüber schläft sie hin und wieder sehr lange, aber im Moment ist sie meist nach einer halben Stunde wieder wach, das ist aber neu, bisher war sie eher viel am schlafen
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
wir haben sicherlich 8 volle Windeln davon 2-6 mit Stuhl
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
stillen klappte gleich gut, allerdings stillen wir seit der sechsten Woche fast nur mehr im liegen, klappt besser mit dem spucken. Andock problem gibt es nur bei seitenwechsel und dann reckt es sie auch sehr oft, trinken tut sie zwischen 5-15min
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
ja Fläschen da ich einmal die Woche für ein paar Stunden von ihr getrennt bin, ist aber mit Mumi. Und Schnuller brauchen wir, da sie starkes Nuckelbedürfniss hat und den Busen nicht zum nuckeln will
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
nein
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
sie kam 3 Wochen zu früh und hatte Gelbsucht, ist aber gut verheilt und ich habe einen Magenbypass
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
27.02. 2955 g Geburt KH
29.02. 2820 g Entlassung KH
06.03. 2910 g Hebamme
27.03. 3750 g Hebamme
08.04. 4100 g Kinderärtzin
18.05. 4750 g Kinderärtzin
20.05. 4720 g Spital
21.05. 4680 g Zuhause ( ich glaub meine Waage spinnt)
22.05. 4700 g Zuhause
So ich hoffe es sind alle Infos enthalten
Glg Sissi
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