Stillstreik?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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andreamaria
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Stillstreik?

Beitrag von andreamaria »

Hallo :)

Seit etwa 3 Tagen meckert meine 5-Wochen alte Tochter beim stillen. Sie nimmt die Brustwarze in den Mund, trinkt ein wenig, lässt sie wieder los geht wieder ran und fängt dann (frustriert?) an zu weinen ...
Milch ist genügend da: Eher zu viel. Die Tage davor war sie häufig an der Brust und entsprechend ist nun meine Milchbildung.
Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass sie genervt ist, wenn Milch kommt.
Auch so ist sie eher unzufrieden, möchte ständig herumgetragen werden: Also in Bewegung sein, nur im Arm halten reicht nicht.
Schnuller nimmt sie keine, wenn ich ihr aber meinen kleinen Finger anbiete saugt sie wie verrückt, so dass meinen könnte das Kind verhungert. Lege Ich sie dann, ist es aber wie beschrieben ...

Ich habe noch zwei 4-Jährige:.d.h. bei uns ist schon viel Trubel, aber das ist nix Neues.

Sie bekommt bisher noch genug Milch, da einfach gerade viel da ist ... wird aber schon weniger, weil sie ja nicht richtig saugt :/

Was soll ich machen? Noch Abwarten?
Ich bin dankbar für alle Tipps und Tricks!
Hirsepuffer
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Re: Stillstreik?

Beitrag von Hirsepuffer »

Hallo!

Bei mir und meiner 6 Wochen alten Tochter ist es fast wie von Dir beschrieben. Sie wird dann richtig wütend und lässt sich manchmal nur zum Trinken bringen, indem ich sie waagerecht liegend am Schnuller saugen lasse und dann schnell zur Brust wechsele. Klappt aber auch nicht immer. Vielleicht geht das bei Dir mit dem Finger auch?
Außerdem muss sie in so einer Phase ins Tragetuch, das hilft dann. Da bleibt sie dann auch richtig lange, auch beim Papa, sie scheint dann nicht hungrig zu sein.
Föhnen geht auch manchmal, um sie erstmal zu entspannen und es dann wieder zu versuchen.
Nachts trinkt sie ziemlich gut.

Vielleicht stellen sie gerade ihre Milchmengen und -Häufigkeiten um und wir überschätzen diese noch.

Alles Gute!!!

Hirsepuffer:)
Mein zweites Kind, um das es hier gehen wird, ist meine Tochter 11/2014!
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josie81
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Re: Stillstreik?

Beitrag von josie81 »

Für mich als "nur" Stillmami klingt es so, als hättest du einen starken MSR der dein Baby 'nervt" wenn es langsam trinken oder nur nuckeln will. Saugen am Finger muss nicht unbedingt Hunger bedeuten, vor allem wenn das Baby sich dann auch durch Tragen beruhigen lässt.

Ich würde auch im Liegen stillen versuchen, das hat bei meiner Tochter auch meist Ruhe reibgebracht als sie so klein war.

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Mama von Zwetschki (1/2014)
andreamaria
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Re: Stillstreik?

Beitrag von andreamaria »

Hallo,

Vielen Dank für die Antworten :)

Zum Thema starker MSR ... es läuft bei mir keine Milch aus den Brüsten, wenn ich sie kurz nach dem Andocken von der Brust nehme und auch beim Ausstreichen kommt auch nicht wirklich was raus, also zu viel ...
irgendwie habe Ich irgendwie nicht das Gefühl, dass das das Problem ist ...

Mittlerweile sind die Brüste auch ganz weich und trotzdem verschluckt sie sich an der Milch ... und falls nicht hat sie sehr schnell genug davon, stößt sich weg und spuckt die Milch aus, aber halt aus dem Mund und nicht dem Magen. Sie würgt auch ab und an, vor allem wenn Ich sie versuche doch noch zu einem Schlückchen zu bewegen ...
Ein ruhiges Stillen ist nur ein paar Minuten möglich, danach fängt sie an unruhig zu werden, zu zappeln und zu weinen ...

Die Gewichtszunahme ist denke Ich ok.
Sie wurde zuletzt am 9.12 gewogen: 3190 Gramm. Heute hatte sie 3560 ...

Heute hatten wir nur etwa 5 nasse Windeln und kein Stuhlgang.
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deidamaus
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Re: Stillstreik?

Beitrag von deidamaus »

Halll AndreaMaria,

kannst du dir noch den Link Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT? durchlesen und die dort gestellten Fragen beantworten? Bitte poste auch alle deine Geeichtsdaten mit Klardatum. Ich melde mich dann morgen ausführlich, du kannst aber schon mal in der Linksammlung Stillwissen etwas stöbern gehen (z.B. zu Unruhe an der Brust).

Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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andreamaria
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Re: Stillstreik?

Beitrag von andreamaria »

Hallo Deidamaus,

hier mal die Antworten auf die relevanten Fragen :)

Unsere Tochter wurde am 13.11.14 geboren, spontan nach Einleitung.

Sie wird ausschließlich gestillt- also auch keine abgepumpte MuMilch im Fläschchen.

Ich stille unsere Tochter nach Bedarf- also immer wenn sie quengelig ist, biete ich ihr erst einmal die Brust an- das passiert aber eher selten, anfangs überhaupt nicht und seit etwa einer guten Woche vor allem nachts, weil ich sie dann eben auch nicht vonn alleine wecke. Wenn sie dann nicht trinkt schaue ich was es sonst noch sein könnte ... meistens beruhigt sie sich im Tragetuch.
Anfangs habe ich sie etwa 6 x täglich gestillt, wobei ich sie dafür meistens wecken musste ... Sie schlief dann meistens nach ca. 5 Minuten ein, schlief dann 10 Minuten, dann habe ich sie geweckt und sie trank weiter usw. Eine Stillmahlzeit zog sich so über etwa 1 Stunde ... an der Brust war sie dann maximal 10 Minuten pro Seite. Das war aber ok für mich und auch für sie ...

Seit etwa einer Woche haben wir eben das beschriebene Problem. Aktuell sieht es so aus wie im meinem letzten Beitrag geschrieben. Und abends ist sie unruhiger als tagsüber. Gerade eben ist mir auch aufgefallen, dass sie wohl schon noch gerne nuckeln würde, aber wenn Milch rauskommt fängt sie an zu weinen. Ich habe aber, wie schon geschrieben, nicht den Eindruck, dass da viel Milch rausspritzt ... sie kommt halt aber wohl auch beim Nuckeln, aber noch nicht mal wirklich schluckweise :/
Sie trinkt weiterhin nur sehr kurz: 3 bis maximal 5 Minuten, nur schläft sie danach eben nicht mehr ein. Allerdings trinkt sie in der Zeit auch effektiv, nuckelt also nicht und macht kaum Pausen. Ich lasse sie dann aufstoßen, manchmal trinkt sie auch eine zweite Runde ... dann ist sie schon unruhig, lässt die Brust los, trinkt, lässt los und weint usw. Nach dem Trinken hat sie oft Schluckauf ... das war aber auch schon vor den Problemen so. Manchmal gluckert auch der Bauch- ich finde ja, dass sie das ein wenig nach Magenknurren anhört- allerdings hört das nach einer Weile auf :?
Sie schmatzt danach auch oft- die Brust mag sie aber nicht ... Schnuller mag sie auch keine, die werden ausgespuckt ... ich gebe ihr dann meinen kleinen Finger oder packe sie ins Tragetuch, wo sie sich meistens auch schnell beruhigt und schnell einschläft.

Wir kommen in etwa auf die 6 Pippiwindeln am Tag, was die Tendenz angeht aber auch nicht mehr, eher weniger ... wie oft genau sie pinkelt, das kann ich gar nicht sagen. Stuhlgang hat sie normalierweise 1x täglich, wobei sie in den letzten Tagen eher weniger (also von er Menge her) in der Windel hatte. Farbe und Konsitenz ist aber nachwievor, gelb und flüssig.

Der Stillstart war ganz gut. Etwa eine halbe Stunde nachdem sie auf der Welt war hat sie das erste Mal getrunken, das war so gegen 17 Uhr. An dem Tag habe ich sie dann noch 3 Mal angelegt. In der Nacht habe ich sie geweckt- so richtig getrunken hat sie allerdings nicht. Auch tagsüber musste ich sie wecken ... das war ja aber, wie schon geschrieben, bisher immer so. In der zweiten Nacht war sie sehr unruhig und fast ununterbrochen an der Brust: Davon wurden mein Brustwarzen leider in Mitleidenschaft gezogen. Ich hatte dann etwa 10 Tagen mit wunden Brustwarzen zu tun, aber gestillt habe ich weiterhin.

Ich habe zwar versucht ihr mal einen Schnuller zu geben- sie hat ein starkes Saugbedürfnis und vor allem in der Zeit mit den wunden Brustwarzen habe ich mir da ein wenig Schonung für die Brustwarzen erhofft. Sie nimmt aber keine Schnuller, sie würgt meist und spuckt sie dann aus. Stillhütchen hatte ich in der Klinik mal ausprobiert- die mochte sie aus den gleichen Gründen nicht. Flasche kennt sie nicht.

Wir sind sonst bei niemanden in Beratung: Meine Hebamme ist über die Weihnachtszeit nicht da. Als wir uns Anfang letzte Woche gesehen haben begann diese unruhige Phase und sie meinte, es könnte ein Wachstumsschub dahinter stecken ... und ich habe mir auch nichts dabei gedacht.

Unsere Tochter war bei der Geburt eher klein und zierlich- und das war sie ja dann auch im Mutterleib. Es wurde daher eine Plazentainsuffizienz vermutet, weil auch die Durchblutungswerte der Plazenta nicht optimal waren. Ich habe dann in den letzten drei Monaten Heparin gespritzt. Etwa 8 Wochen vor der Entbindung waren dann auch die Blutzuckerwerte auffällig- die Nüchternwerte ließen sich auch durch Diät nicht auf unter 90 drücken, so dass ich etwa 6 Wochen abends Insulin spritze. Die Blutzuckerwerte verbesserten sich aber schon einige Tage vor der Entbindung und sie seitdem wieder ganz normal. Bei meiner Tochter waren die Blutzuckerwerte von Anfang an unauffällig.
Aufgrund einer grenzwertigen Nabelschnurdurchblutung wurde mir zu einer vorzeitigen Einleitung geraten. Am 10.11 bin ich ins Krankenhaus gegangen, dort wurde mir dann morgens und nachmittags eine Prostalglandintablette an den MuMu gelegt. Am 13.11 wurde bei 3 cm geöffnetem Muttermund dann die Fruchtblase geöffnet und um 16:25 kam unsere Tochter dann auf die Welt. Bei ihr war und ist alles in Ordnung.

Unsere Daten

13.11 2570 Gramm (Klinik)
16.11 2420 Gramm (Klinik U2)
9.12 3195 Gramm (Kinderarzt U3)
22.12 3560 Gramm (Waage bei uns zu Hause)

Die Gewichte der Hebamme habe ich mir nicht notiert: Anfangs nahm sie eher schleppend zu, aber am 4. Tag zu Hause war dann der Bann gebrochen ;) In der ersten Woche hat sie gute 200 Gramm zugenommen und die Wochen danach auch. Zwischen dem 9.12 und dem 22.12 wurde sie aber nicht mehr gewogen ... ich kann daher also nicht sagen, ob sie in der vergangenen Woche (seitdem es eben mit dem Stillen schwieriger ist) weniger zugenommen hat. Der Schnitt der beiden Wochen ist ja in Ordnung.

Ich habe sie jetzt noch nicht täglich gewogen- ich bin da ehrlich gesagt ein gebranntes Kind. Bei meinen Zwillingsjungs habe ich mich damit nur selbst unter Druck gesetzt- das wollte ich dieses Jahr einfach vermeiden.
Aber wenn ich das jetzt machen soll, mache ich es ... sonst würde ich es bei wöchentlichen Gewichtskontrollen belassen.

Danke schon mal für Deine Hilfe <3
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deidamaus
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Re: Stillstreik?

Beitrag von deidamaus »

andreamaria hat geschrieben: Anfangs habe ich sie etwa 6 x täglich gestillt, wobei ich sie dafür meistens wecken musste ... Sie schlief dann meistens nach ca. 5 Minuten ein, schlief dann 10 Minuten, dann habe ich sie geweckt und sie trank weiter usw. Eine Stillmahlzeit zog sich so über etwa 1 Stunde ... an der Brust war sie dann maximal 10 Minuten pro Seite. Das war aber ok für mich und auch für sie ...
Wie häufig stillst du denn im Moment in 24 h?
Seit etwa einer Woche haben wir eben das beschriebene Problem. Aktuell sieht es so aus wie im meinem letzten Beitrag geschrieben. Und abends ist sie unruhiger als tagsüber. Gerade eben ist mir auch aufgefallen, dass sie wohl schon noch gerne nuckeln würde, aber wenn Milch rauskommt fängt sie an zu weinen. Ich habe aber, wie schon geschrieben, nicht den Eindruck, dass da viel Milch rausspritzt ... sie kommt halt aber wohl auch beim Nuckeln, aber noch nicht mal wirklich schluckweise :/
Sie trinkt weiterhin nur sehr kurz: 3 bis maximal 5 Minuten, nur schläft sie danach eben nicht mehr ein. Allerdings trinkt sie in der Zeit auch effektiv, nuckelt also nicht und macht kaum Pausen. Ich lasse sie dann aufstoßen, manchmal trinkt sie auch eine zweite Runde ... dann ist sie schon unruhig, lässt die Brust los, trinkt, lässt los und weint usw. Nach dem Trinken hat sie oft Schluckauf ... das war aber auch schon vor den Problemen so. Manchmal gluckert auch der Bauch- ich finde ja, dass sie das ein wenig nach Magenknurren anhört- allerdings hört das nach einer Weile auf :?
Sie schmatzt danach auch oft- die Brust mag sie aber nicht ... Schnuller mag sie auch keine, die werden ausgespuckt ... ich gebe ihr dann meinen kleinen Finger oder packe sie ins Tragetuch, wo sie sich meistens auch schnell beruhigt und schnell einschläft.
Das klingt jetzt ganz normal. Was euch hilft, hast du ja schon selber herausgefunden: Tragetuch :D
Ich weiß jetzt nicht genau, wie oft ihr stillt, wenn es weniger wie 10-12 mal in 24 h sind, dann würde ich sie häufiger anlegen. Ebenso würde ich sie mal versuchen in einer etwas aufrechteren (also für sie aufrechter) Stillposition zu stillen.
Das sie keine künstlichen Sauger kennt, ist super.
Wir kommen in etwa auf die 6 Pippiwindeln am Tag, was die Tendenz angeht aber auch nicht mehr, eher weniger ... wie oft genau sie pinkelt, das kann ich gar nicht sagen. Stuhlgang hat sie normalierweise 1x täglich, wobei sie in den letzten Tagen eher weniger (also von er Menge her) in der Windel hatte. Farbe und Konsitenz ist aber nachwievor, gelb und flüssig.
Alles ganz normal.

Dir Gewichtsentwicklung ist auch vollkommen in Ordnung. Da gibt es keinen Grund für weiteres Wiegen außerhalb der U-Untersuchungen.

Trinkt sie nur eine Seite oder 2,3,... Pro Mahlzeit? Wie klappt es nachts? Wie lange sind da die Stillpausen?

Liebe Grüße
Deidamaus
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Re: Stillstreik?

Beitrag von andreamaria »

Danke für Deine schnelle Antwort: Und das am Abend vor Heilig Abend ... da hat man als Mama ja auch nix weiter zu tun ;) GAnz herzlichen Dank dafür!

Ich habe jetzt nicht gezählt ... aber heute kommen wir wohl auf 8-10 Mahlzeiten in 24 Stunden: Wobei das dann zum Teil wirklich nur ganz kurze Stillmahlzeiten waren von etwa 3 Minuten. Allerdings hat sie sich da auch jedes Mal selbst gemelden- ich werde morgen mal versuchen ihr noch 2-3 Mahlzeiten unterzujubeln ;)

Gerade eben hat sie getrunken und es war ganz entspannt: Allerdings auch nur ganz kurz und danach habe ich sie jetzt auch nicht weiter getrietzt. Vielleicht weint sie, weil ich sie zum Trinken dränge ... :/

Zur Zeit trinkt sie eher nur an einer Seite ... manchmal kann ich sie dazu bewegen auch noch an der anderen zu trinken. Nachts wecke ich sie nicht ... ich stille sie gegen Mitternacht bis 1 Uhr und dann kommt sie meistens so zwischen 3 und 5 und dann halt morgens zwischen 6 und 8. Da klappt es meistens besser ... wobei sie da aber auch nur kurz trinkt.

Mich beunruhigt halt einfach, dass sie nur so kurz trinkt: Da kann sie doch gar nicht auf die Menge kommen, die sie braucht, oder?

Soll ich sie jetzt einfach lassen, wenn sie so kurz trinkt und dann einfach häufiger versuchen anzulegen? Und was wenn das mit dem häufiger anlegen nicht klappt? Wenn sie weiterhin zunimmt ist das ja ok ... Wie lange kann ich diese Kurztrinkerei denn beobachten: So lange sie noch genügend Windeln voll macht?
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Re: Stillstreik?

Beitrag von andreamaria »

Ach, und wie häufig sollte man denn bei so kurzer Trinkdauer denn anlegen: Reichen da die 10-12 Mal in 24 Stunden und ist es dann auch ok wenn es in der Nacht längere Stillpausen sind?
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Re: Stillstreik?

Beitrag von deidamaus »

andreamaria hat geschrieben:Danke für Deine schnelle Antwort: Und das am Abend vor Heilig Abend ... da hat man als Mama ja auch nix weiter zu tun ;) GAnz herzlichen Dank dafür!
Mein Jüngster zahnt, ist aufgewacht und macht jetzt Dauerstillen, um wieder in den Schlaf zu finden. Geschenke sind alle verpackt, Baum geschmückt, geputzt, Gästezimmer gerichtet, eingekauft und Mann ist mit seinem neuen Smartphone beschäftigt :mrgreen:
Ich habe jetzt nicht gezählt ... aber heute kommen wir wohl auf 8-10 Mahlzeiten in 24 Stunden: Wobei das dann zum Teil wirklich nur ganz kurze Stillmahlzeiten waren von etwa 3 Minuten. Allerdings hat sie sich da auch jedes Mal selbst gemelden- ich werde morgen mal versuchen ihr noch 2-3 Mahlzeiten unterzujubeln ;)
Probiert das mal, vielleicht ist es dann besser.
Gerade eben hat sie getrunken und es war ganz entspannt: Allerdings auch nur ganz kurz und danach habe ich sie jetzt auch nicht weiter getrietzt. Vielleicht weint sie, weil ich sie zum Trinken dränge ... :/
Ich denke auch, dass sie satt ist. Einfach versuchen anderweitig zu beruhig . (Tragetuch :wink:)
Zur Zeit trinkt sie eher nur an einer Seite ... manchmal kann ich sie dazu bewegen auch noch an der anderen zu trinken. Nachts wecke ich sie nicht ... ich stille sie gegen Mitternacht bis 1 Uhr und dann kommt sie meistens so zwischen 3 und 5 und dann halt morgens zwischen 6 und 8. Da klappt es meistens besser ... wobei sie da aber auch nur kurz trinkt.
Dann gehört sie wohl zur Gattung effizienter Schnelltrinker :mrgreen:
Mich beunruhigt halt einfach, dass sie nur so kurz trinkt: Da kann sie doch gar nicht auf die Menge kommen, die sie braucht, oder?
Doch kann sie. Meine beiden Jungs waren auch in fünf Minuten fertig.
Soll ich sie jetzt einfach lassen, wenn sie so kurz trinkt und dann einfach häufiger versuchen anzulegen? Und was wenn das mit dem häufiger anlegen nicht klappt?
Dann ist auch gut. Aber vielleicht trinkt sie dann ruhiger. Teste es mal.
Wenn sie weiterhin zunimmt ist das ja ok ... Wie lange kann ich diese Kurztrinkerei denn beobachten: So lange sie noch genügend Windeln voll macht?
4 nasse Windel. (WWW) sollten es sein. Wieso sollte sie nach fünf Wochen guter Zunahme bei ausschließlichem Stillen ohne künstliche Sauger auf einmal nicht mehr gut zunehmen? Das wäre sehr unwahrscheinlich.

Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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