am 18.04 hat meine kleine Maus das Licht der Welt erblickt. Sie wurde 4 Wochen zu früh per Kaiserschnitt unter Vollnarkose geholt,
da ein Blasenriss + Infektion ein Risiko für das Kind darstellten.
Nun wurde mir die Kleine schon direkt angelegt, bevor ich wieder ganz aus der Narkose da war. Ich war noch etwas benebelt. Es ging
mir den ersten Tag sehr schlecht und ich fühlte mich mit dem Stillen überfordert.
Mein erstes Kind habe ich nicht gestillt sondern es hat Beba bekommen. Diesmal war ich mir auch nicht sicher ob ich es wöllte. In unserem
Krankenhaus jedoch hatte ich garkeine andere Wahl. Noch vor dem Kaiserschnitt wurde mir mitgeteilt das dies ein "Baby-Freundliches" Krankenhaus
sei und Pulvernahrung nur wenn es medizinischnotwendig sei gegeben wird. (Wir leben nicht in Deutschland).
2 Tage nach dem Kaiserschnitt durften wir nach Hause. Körperlich ging es mir sehr gut, ich konnte schon wieder gut rumlaufen und mich alleine
um das Baby kümmern.
Jedoch wurden von Tag zu Tag meine Brustwarzen schlimmer. Ich konnte nur noch unter solchen Schmerzen stillen, das ich jedesmal Angst
hatte die Kleine anzulegen. Habe ich sie angelegt musste ich die ersten 5 Minuten nur heulen.
Die linke Brustwarze sieht mittlerweile aus als würden "Stücke fehlen" bzw als schaue man aufs rohe Fleisch. Auf der rechten ist oben ein Bluterguss
entstanden. Mir graut es vor jeder Stillmahlzeit.
Ich habe mich durchgelesen, habe Videos geschaut und mir viele Beiträge angeschaut. Ich denke nicht das ich sie falsch anlege. Ich halte die Brust mit der Hand
zu einem C gebildet und führe die Kleine mit dem Mund auf der höhe zu meiner Brustwarze.
Ich muss dazu sagen die Kleine ist einiges zu klein. Sie kam mit 42cm auf die Welt, ich frage mich ob ihr Mund zu klein ist, da meistens die Brustwarze total schief
genuckelt ist (sieht aus wie ein Lippenstift).
Dazu kommt auch noch das ich sie nicht ablegen kann. Sie will ständig an mir sein. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es sie zu kuscheln und nah bei mir zu haben,
aber ich würde gerne mal wieder duschen oder auch einfach nur zur Toilette gehen ohne das sie wie am Spiess schreit.
Besonders schlimm ist das auch nachts. Ich habe in den letzten Nächten wenn es hoch kam immer so 1-2 Stunden geschlafen, sehe mittlerweile aus wie ein Zombie.
Gestern konnte ich mal tagsüber etwas schlafen, heute haben wir tagsüber das selbe Spiel wie nachts. Sie lässt sich einfach nicht ablegen. Spätestens nach 5 Minuten fängt sie an zu schreien, zu schmatzen und mit dem Kopf rumzuwirbeln um nach etwas nuckelbarem zu suchen.
Ich weiss nicht was ich alles falsch mache, ich könnte nur noch heulen, gehe auf dem Zahnfleisch. Mein Mann sagt immer es tut ihm so weh mich so zu sehen, da er mir die
Arbeit (ausser das Wickeln) ja nicht abnehmen kann. Sie will auch nicht bei ihm auf dem Arm schlafen, nur bei mir.
Ich weiss mir langsam keinen Rat mehr und ich fühle mich zudem noch sehr schlecht das mein Wunsch auf Fläschchen umzustellen immer grösser wird.
Hebamme oder Stillberaterin gibt es hier nicht. Und auch sonst nicht wirklich jemanden an den ich mich wenden könnte.
Es ist nun ein ganz schön langer Text geworden.
Vielen Dank schonmal für eure Tipps und Ratschläge
Munchkin