Liebe Judithke, ersteinmal möchte ich Dich beruhigen: DU machst nichts falsch! Deine Kleine kann nicht einschlafen, Du könntest ja, wenn du wolltest.

Dieser Satz hat mir bei meinem Großen sehr geholfen, bei dem das Einschlafen auch eine Katastrophe war. Der hat auch viel und lange geschrien, bis er irgendwann eingeschlafen ist, egal ob früh oder spät auf Müdigkeitszeichen reagiert, viel Ruhe oder immer mal eine andere Einschlafposition, Tuch, Busen oder in der Wiege, ich dabei oder kurz draußen Luft holen.
Immer ist die Frage geblieben, ob ich mit mehr Erfahrung etwas besser hätte machen können.
Bei meiner Tochter und meinem zweiten SuT-Kind

und maximaler Erfahrung war es wieder so. Anfangs ging einschlafen nur mit schreien. Diesmal habe ich sie einfach darin begleitet. Im Arm gehalten (ruhig und fest) und gewartet, bis es vorbei war. Danach konnte ich sie auch gut ablegen bzw meinen Arm wegziehen. Irgendwann hat sie angefangen, auch ohne schreien zu schlafen.
Ich glaube nicht, dass es an der Methode liegt, WIE ich sie begleitet habe sondern die innere Einstellung, dass ich sie nur begleiten kann, nicht einen anderen Weg für sie wählen kann.
Ob es wirklich Kinder gibt, die eine innere Spannung haben, die sie rausschreien müssen, weiß ich echt nicht. Bei zwei von meinen vier Kindern gab es jedenfalls in hohes Schreibedürfnis, was ganz schön anstrengend war.
Judithke, du hast mein tiefstes Mitgefühl Ich wünsche Dir viel Kraft und genieße die Zeit mit Deinem Baby bewusst.