Nach Stillen nachts hellwach

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Lösche Benutzer 14924

Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Lösche Benutzer 14924 »

Hallo,

ich bin ganz neu hier im Forum und gerade ein bisschen verzweifelt...
Meine Tochter ist jetzt vier Wochen alt, das Stillen klappt soweit sehr gut, aber seit gut einer Woche hat sie damit angefangen, die Nächte zu zerstückeln. Will heißen: Der erste Teil der Nacht verläuft meist sehr ruhig, da schläft sie i.d.R. zwischen 2,5 und 4 Stunden durch. Dann hat sie Hunger, bekommt erst die eine, dann die andere Brust und dann - schläft sie einfach nicht mehr ein!
Wir haben echt schon alles versucht, was mir so einfällt:
- Licht auslassen (für mich allerdings problematisch, weil sie dann oft falsch andockt, da ich sie nicht führen kann - außerdem schlafe ich dabei wieder halb ein)
- zwischen den beiden Brüsten nicht wickeln, um sie nicht noch wacher zu machen
- an der Brust einschlafen lassen (dann wacht sie aber wieder auf, wenn ich sie neben mich legen will)

Man muss dazu noch sagen, dass sie echt extrem langsam trinkt - meist braucht sie (auch tagsüber) für eine Brust über 20 min.
Ich habe den Eindruck, dass zu der nicht mehr so ganz vorhandenen Müdigkeit auch noch Bauchweh hinzu kommt, das wir aber gerade weder mit Bäuchleinöl, noch mit Lefax, Fencheltee und Co in den Griff bekommen.

Heute Nacht war ich von 3-6h wach und habe die Kleine immer wieder angelegt, durch die Wohnung geschleppt, etc... Das schlaucht auf Dauer schon.
Hat von euch jemand eine Idee, wie man ein solches Kind nachts wieder zum Schlafen bewegen kann? Oder muss ich da einfach durch? :cry:

Liebe Grüße! Anna
Benutzeravatar
FuFu
Profi-SuTler
Beiträge: 3059
Registriert: 15.02.2013, 17:38

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von FuFu »

Ich befürchte, da musst Du durch. :cry: Ich meine mich zu erinnern, dass die Mäuse zu Anfang schlicht noch keinen Tages-Nacht-Rhythmus haben. Viel mehr als wenig Licht machen, nicht mehr wickeln als nötig etc. kannst Du erstmal nicht tun. Und Dich selber tagsüber möglichst mit hinlegen oder zumindest ausruhen und NICHT rumwurschteln. Hilfe für den Haushalt organisieren, den Mann einspannen (z.B. mal fürs nächtliche Tragen, wenn er am nächsten Morgen nicht arbeiten muss).

Ich muss gestehen, ich habe zwei- dreimal meinen Mann nachts Fläschchen mit abgepumpter Mumi geben lassen, da war Klein-FuFu allerdings schon älter, weil ich körperlich nicht mehr konnte. Das sollte man aber möglichst vermeiden bzw. wenn überhaupt nur stillfreundlich füttern wegen drohender Saugverwirrung.

Und zwanzig Minuten für eine Brust finde ich übrigens gar nicht sooo langsam. Jedenfalls für so eine kleine Maus wie Deine! Das spielt sich alles noch ein! Auch mit dem Stillen im Dunkeln und im Liegen wird es bestimmt noch klappen - ich habe da auch ein bisschen Zeit gebraucht :oops: jetzt rollt sich meine Kleine schon selber zur Quelle :lol:
LaAnna hat geschrieben:- Licht auslassen (für mich allerdings problematisch, weil sie dann oft falsch andockt, da ich sie nicht führen kann - außerdem schlafe ich dabei wieder halb ein)
- zwischen den beiden Brüsten nicht wickeln, um sie nicht noch wacher zu machen
- an der Brust einschlafen lassen (dann wacht sie aber wieder auf, wenn ich sie neben mich legen will)
Und was ist, wenn Du sie einfach neben Dir oder auf Dir liegen lässt? Magst Du dann nicht schlafen? Ich fand das nicht so super erholsam (Klein-FuFu pennt meistens im Babybalkon) aber grad am Anfang war schlecht schlafen besser als gar nicht schlafen :wink:
-------------------------------------
Klein-FuFu Dez. 2012
Benutzeravatar
Suleikha
gehört zum Inventar
Beiträge: 426
Registriert: 13.11.2012, 06:34
Wohnort: Riga

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Suleikha »

Hm das klingt ja anstrengend. Spontan würd ich jetzt sagen, dass es durchaus sein kann, dass dein Baby seinen Tag-Nacht-Rhytmus einfach noch nicht gefunden hat. Im Bauch schlafen die Kinder ja einfach irgendwann, nach der Geburt fangen sie an, das schlafen allmählich auf nachts und das Wachsein auf den Tag zu "verteilen". Das kann aber durchaus einige Wochen oder Monate dauern. Und trotzdem brauchen Babys tagsüber auch noch Schlaf und schlafen Nachts keinesfalls durch :D
Mein Kleiner hatte z.B. am Anfang so eine Art Drei-Stunden-Rhytmus, drei Stunden wach, drei Stunden schlafen, drei Stunden wach usw... Auch Nachts. Das war echt anstrengend! Aber so Stück für Stück wurden die Wachphasen Nachts immer kürzer und der Tagschlaf weniger, bis er mit ca. 3 Monaten eigentlich die ganze Nacht, von ca. 20.00 bis 06.00 Uhr schlief (natürlich mit X Stillunterbrechungen, bei denen er jedoch gar nicht und ich nur ganz kurz aufgewacht bin). Wickeln mussten wir ihn auch immer seltener, irgendwann gar nicht mehr. Klar gibt's auch immer mal Nächte, in denen er schlecht schläft und ich ihn rumtragen muss, aber das ist eher nicht die Regel (und ich hoffe, das bleibt so, liebes Universum!!)

Wieviel schläft dein Kind denn am Tag? Vielleicht hat es bis Abends einfach schon soviel Schlaf absolviert, dass es nach der ersten Nachthälfte quasi ausgeschlafen ist? Evt. könntest du versuchen, sie tagsüber etwas weniger schlafen zu lassen, sofern sie das zulässt? Bis sich Schlafgewohnheiten umgestellt haben, kann es aber auch einige Tage oder Wochen dauern!
Was uns die Nächte immens erleichtert, ist folgendes:

Nachts nur wickeln, wenn Kacke in der Windel ist
Im Liegen stillen, sodass das Kind nach dem Abdocken einfach weiterschlafen kann und nicht mehr bewegt werden muss (und du kannst so auch gleich weiterschlafen :mrgreen: )
Schlafzimmer möglichst dunkel (ich brauchte anfangs auch Licht, um den Kleinen richtig anzudocken, so ein kleines Nachtlicht reichte aber)
Wenn möglich, aufs Bäuerchen verzichten, hochheben macht wach

LG, Suleikha
LG, Suleikha

mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
Benutzeravatar
julia1982
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 698
Registriert: 14.03.2013, 21:17

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von julia1982 »

Hallo und herzlich Willkommen hier! Und natürlich Glückwunsch zum Baby! Dass Dich das Umhertragen nachts stresst kann ich gut verstehen. Wie wäre es denn mit Stillen im liegen? Wäre das eine Option für euch? Wir stillen Nachts eigentlich immer im liegen. Nachdem wir das tagsüber einige Male geübt hatten, ging das sehr gut. Carlos schläft dann ganz oft mit der Brust im Mund ein. Ich muss ihn dann aber ja auch gar nicht mehr bewegen oder ablegen. So schlafen wir eigentlich beide sofort weiter. Als Alternative funktioniert bei Luft im Bauch nachts sehr gut, dass mein Mann oder ich, wenn Carlos nach dem Stillen unruhig ist, ihn uns (in Bauchlage) auf die Brust legen (Erwachsener auf dem Rücken). Da geht es ihm bauchtechnisch oft besser. Wenn er dann eingeschlafen ist, lasse ich ihn einfach ganz vorsichtig von mir runter zur Seite neben mich rutschen. Mir wurde übrigens von der Gabe von Fencheltee von Anfang an abgeraten. Nach dem was mir gesagt wurde, hilft das eigentlich nicht gegen Blähungen. Aber da werden die Experten sicherlich noch was dazu sagen.
Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
Benutzeravatar
Katha
Dipl.-SuT
Beiträge: 4488
Registriert: 30.03.2012, 20:38

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Katha »

Willkommen hier im Forum.

Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen: Bei vielen Kindern hilft im Liegen zu stillen. So könnt Ihr beide eigentlich weiterschlafen.
Kinder, die im Halbschlaf stillen, haben auch wenig Probleme mit Blähungen, weil sie so sehr ruhig sind und daher wenig Luft schlucken

Ansonsten: Jede Schlafgelegenheit mitnutzen, also auch Mittags, Nachmittags, etc.
Du bist noch im Frühwochenbett, Wohnung aufräumen ist letztrangig!!!!!

Ein vollgestilltes Kind sollte keinen Fencheltee kriegen. Schon allein, weil es damit nicht mehr vollgestillt wird ;)
Die Menge, die das Kind an kalorienlosem Fencheltee trinkt, trinkt es nicht mehr an der Brust; Die Menge produziert die Brust nicht mehr, und die Kalorien fehlen. Zudem wird Fencheltee meist mit künstlichen Saugern gegeben, das birgt IMMER das Risiko einer Saugverwirrung.
(Wasser übrigens erst recht nicht, birgt noch das Risiko einer Wasservergiftung, wenn es sehr heiß ist)
Was den Teegedanken vielleicht schnell vertreibt - die "Sitte" kam wohl durch die Säuglingsnahrung auf, die war in den 1950er Jahren wohl noch so schlecht, dass die Kinder Tee trinken mussten, weil sie sonst Nierensteine bekommen hätten.

(ich bin da so emotional, weil ich Fencheltee HASSE und das schon mit 1 LT tat; meine Mutter erzählt das immer ganz stolz, dass ich den im KH verweigert hätte, wollte mir f. den kl. Hasen aber trotzdem welchen aufschwatzen :? )

Liebe Grüße
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
Benutzeravatar
Suleikha
gehört zum Inventar
Beiträge: 426
Registriert: 13.11.2012, 06:34
Wohnort: Riga

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Suleikha »

Nachtrag:
Wo ich das bei Katha lese, fällt mir auf dass ich das zum Fencheltee auch noch hatte schreiben wollen. Lefax, Sab Simplex und Co. helfen übrigens gegen Blähungen, indem sie den Darminhalt entschäumen. Mehr nicht. Bei allgemeinem Bauchweh bringen diese Medikamente nichts, da hilft eher Wärme oder Geschaukel.

LG, Suleikha
LG, Suleikha

mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
Benutzeravatar
Nautilus
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1021
Registriert: 10.08.2012, 19:30

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Nautilus »

Hi,
ich habe ein Baby, das durchschläft, seit es etwa 3 Wochen alt war, d.h. er wird nachts nicht wach und stillt im Schlaf. ICH schlafe ebenfalls quasi durch, seit ich mich daran gewöhnt habe, mit Baby wie folgt zu schlafen:
- nach den ersten drei Wochen hatten er und ich raus, wie man im Liegen stillt; ich schätze mit etwa einem halben Jahr konnte er dann auch selbst andocken, wenn die Brust in Reichweite lag --> ich muss mich also nur noch in die richtige Position rollen
- vorher habe ich mir öfter Kissen in den Rücken gestopft und unter meine Arme gestopft, so dass Baby gefahrlos auf und an meiner Brust einschlafen und ein paar Stunden so schlafen konnte. Ich fand´s sehr bequem, er konnte nicht runterfallen und kuschelig war es auch. Mit drei Monaten etwa war es damit vorbei, dann hat er sich auch mal nachts gedreht und fand das zum längeren Schlafen wohl nicht mehr bequem *schluchz*. Übrigens hat er im Alter Deiner Kleinen etwa zwei Wochen lang morgens rumgeächzt und gedrückt und gepupst, dass wir davon wach wurden. Drehte man ihn dann für die letzten beiden Stunden Schlaf auf den Bauch (--> häufig mit mir als Matratze), konnte er wesentlich ruhiger noch ein paar Stunden schlafen. Sozusagen Fliegergriff im Schlaf.
- wir haben bis heute Licht in einem (über den Flur) angrenzenden Zimmer brennen, so dass ich meinen Kleinen im Dunkeln gut erkennen kann (also quasi nur Halbdunkel ) --> dann muss man nämlich kein Licht machen, um mehr zu sehen und es ist auch nicht hell genug, als dass es das Babylein vom Schlafen abhielte
- nachts wickeln nur bei Kacki-Windel - er hat so ab vier, fünf Wochen nachts nur noch gepieselt, das kommt bestimmt bei Deiner Kleinen auch bald

Dennoch kann es natürlich gut sein, dass Dein Kind noch seinen Nacht-/Tag-Rhythmus finden muss, aber ich finde, o.g. Vorgehensweise hilft schon einmal sehr, selbst nicht zu wach zu werden und vor allem auch das Baby nicht wacher werden zu lassen. Ich erinnere mich an zwei Mal, die er in den letzten Monaten mal gegen 6 Uhr knallwach im Bett lag, Augen offen, uns fröhlich angekrabbelt etc. Kann man mit einem Neugeborenen nicht unbedingt vergleichen, aber auch da hat er nach einer halben Stunde wieder weitergeschlafen, da wir konsequent kein Licht und nur "schschsch" gemurmelt haben und ihn gestreichelt haben.

Für den Fall, dass das Kind so wach wird, dass es getragen werden muss, um sich zu beruhigen, habe ich leider keinen Tipp und wünsche Dir einfach, dass Deine Kleine bald nicht mehr so wach wird. Wie gesagt, bei Bauchweh/-grummeln fand ich auf den Bauch legen sehr effektiv. Wobei ich zugeben muss, dass ich dann nebendran etwas alarmierter geschlafen habe (Stichwort plötzlicher Kindstod), aber für Hysterie hat mein gutes Bauchgefühl hinsichtlich der robusten Natur meines Sohnes nicht gereicht ;) und ihm hat es sehr gut getan.

20 Minuten pro Brust finde ich in dem Alter alles andere als extrem langsam, sondern völlig normal!
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter :smilie_und_kind: :slürp* (3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
Benutzeravatar
Nautilus
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1021
Registriert: 10.08.2012, 19:30

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Nautilus »

Hehe, die Erfahrungen hier ähneln sich ja signifikant ;)

Was ich noch zu Bauchweh sagen wollte: Dein Kind ist gerade in einem Alter, in dem es wahrscheinlich auch die Verdauung etwas umstellt. Habe das bislang noch bei jedem Säugling so oder so ähnlich mitbekommen. Wie schon geschrieben, auch mein Sohn, der ansonsten von allen sonstigen häufigen Babywehwechen verschont blieb (schreibe das nur, um zu verdeutlichen, dass das also wohl bei jedem Baby mehr oder weniger ausgeprägt so läuft), hat in der Zeit von der 3 . bis etwa zu 5. Lebenswoche vor allem in den Morgenstunden mit Blähungen und Pupserei zu kämpfen gehabt. In dieser Zeit hat er auch abends mal ein paar Minuten geschrien (was untypisch für ihn war). Wie wir nach dieser Zeit sehen konnten, hat sich seine Verdauung in der Zeit extrem umgestellt, von mehrmals täglich Stuhlgang auf dann ein Mal die Woche. Das will also erstmal "verdaut" werden, von daher würde ich noch nicht zu Entschäumern oder gar Tee greifen (wurde hier glücklicherweise schon geschrieben: Dein Kind sollte besser ausschließlich Muttermilch erhalten, auch das fördert die Darmgesundheit), sondern abwarten und dem Kind zwischenzeitlich durch Bauchlage, schaukeln, im Tragetuch vorm Bauch tragen (! sehr beruhigend und massiert das Bäuchlein durch die Bewegung des Trägers) und ruhiges Stillen (also beim kleinsten Pieps anlegen! Wenn mit schon recht großem Hunger angelegt wird, schluckt Deine Kleine sonst unter Umständen mehr Luft, als sein müsste) helfen.
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter :smilie_und_kind: :slürp* (3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
Aurora
Profi-SuTler
Beiträge: 3049
Registriert: 20.07.2006, 22:51
Wohnort: Salzburg

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Aurora »

Ich würde auf jeden Fall im Dunkeln und im Liegen stillen. Ev. mit einer kleinen Lampe (ich hab da zb. meinen iPod in Griffweite) das andocken kontrollieren.

Wenn das alles nichts hilft, dann mußt du vermutlich durch bis deine Tochter sich an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt hat. Bei meinem ersten Sohn hat es fast 2 Monate gedauert, er war da leider komplett verdreht: hat tagsüber geschlafen, und nachts von 0 - 6 Uhr war er immer wach. SChlimm war das :( ich glaub die anstrengendsten Wochen in meiner ganzen Zeit als Mama.

Alles Gute!!
LG von Aurora mit Sohn (12/05), Tochter (10/09) und Babysohn (03/13)

www.zitronendakini.blogspot.co.at
Lösche Benutzer 14924

Re: Nach Stillen nachts hellwach

Beitrag von Lösche Benutzer 14924 »

Vielen Dank für eure Antworten!
Auch wenn die Tendenz tatsächlich zu sein scheint, dass ich da durch muss, fühle ich mich jetzt schon besser - v.a., weil es ja offenbar Licht am Ende des Tunnels gibt und ich solche Nächte bis an mein Lebensende durchstehen muss. :wink:

Zum Fencheltee: Das war ein Tip meiner Hebamme, allerdings mag die Kleine ihn eh nicht. Nach einem gierigen Schluck hat sie immer gemerkt, dass es keine Milch ist und wollte dann nicht mehr. Aber wenn das eh nicht gut ist, dann lasse ich es jetzt wohl besser.

Das Stillen im Liegen und ohne Licht werde ich mal weiter versuchen - vielleicht "liegt" es mir ja irgendwann :D

Dass meine Maus mit ihren 20 min pro Brust gar keine so große Schnecke ist, beruhigt mich jetzt doch. Ich dachte das deshalb, weil die Babys von zwei Freundinnen viel kürzer trinken (sind beide gleich alt). Aber das ist wohl echt unterschiedlich.

Tragetuch haben wir auch - ich trage sie ganz oft in der WXT und dann ist sie auch immer ruhig (und macht danach immer schön die Windel voll - also wird der Darm wohl auch gut massiert). Das ist halt nur für die nächtichen Wein-Zeiten nicht das Wahre, v.a. wenn man selbst schlafen will.

Dass sie tagsüber zu viel schläft glaube ich eigentlich nicht - einen richtig festen Rhythmus hat sie noch nicht - meist trinkt sie so alle 3 Stunden und ist dazwischen vielleicht eine Stunde wach und schläft zwei. Das kann aber immer mal wieder variieren - v.a. abends hat sie einen viel engeren Trink-Abstand.

Auf jeden Fall versuche ich nochmal ein paar eurer Tips. Mal sehen, wie es heute Nacht wird. :engel
Antworten

Zurück zu „Stillforum“