stillend schwanger werden mit PCO-Vorerfahrung

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Knirpsmama
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stillend schwanger werden mit PCO-Vorerfahrung

Beitrag von Knirpsmama »

HAllo!
Ich bräuchte mal Eure Hilfe.
Mein Sohn ist nun eineinhalb Jahre alt und wird noch gestillt.Zum Einschlafen (Mittags und Abends), sowie in der Nacht und zum aufwachen.Und wenn er Lust hat auch :D
Wir beide (und auch mein Mann) sind damit völlig zufrieden und wollen, dass Emil solange stillen kann, wie er es für sich braucht.
Wir wollen nun zeitnah ein Geschwisterkind.
Im letzten Monat habe ich auch zum ersten Mal wieder meine Tage bekommen.Und pünktlich vier Wochen später, wieder.
Ich habe mich total gefreut, da ich vor der Schwangerschaft mit Emil keinen Eisprung ohne hormonelle Stimulation hatte und wir über künstliche BEfruchtung gehen mussten.
Dass war ein langer und sehr beschwerlicher Weg für uns.
Wir hatten uns auch darauf eingerichtet, dass es wieder so werden wird.
Deshalb hatte ich immer im KOpf, Emil abzustillen, wenn er eineinhalb wird, damit dem Geschwisterkind nichts im Weg steht.
(Wegen der Medikamente hätte ich ja nicht weiterstillen dürfen.)
Nun sieht alles gut aus.
Meine Frauenärztin ist sehr vorsichtig und möchte den sicheren Weg gehen und findet, dass ich langsam abstillen sollte.
Da der Zyklus aber doch scheinbar in Gang gekommen ist, obwohl mein Prolaktinwert ziemlich hoch ist, bin ich anderer MEinung.
Hier sind doch auch StillberaterInnen, FrauenärztInnen und Frauen unterwegs, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Bitte lasst mich teilhaben an Euren Erfahrungen.

Vielen Dank im vorraus!
lieben GRuß,
Andrea
jusl
Jusl Almighty
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Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: stillend schwanger werden mit PCO-Vorerfahrung

Beitrag von jusl »

Hallo und herzlich willkommen hier.

Ein hoher Prolaktinwert senkt die Erfolgschancen für ein Baby, das ist Fakt... Einiges hab ich jetzt auch nicht ganz verstanden, z.B. das hier, also was genau "gut aussieht", und worin genau Du "anderer Meinung bist" :lol: :
Deshalb hatte ich immer im KOpf, Emil abzustillen, wenn er eineinhalb wird, damit dem Geschwisterkind nichts im Weg steht.
(Wegen der Medikamente hätte ich ja nicht weiterstillen dürfen.)
Nun sieht alles gut aus.
Meine Frauenärztin ist sehr vorsichtig und möchte den sicheren Weg gehen und findet, dass ich langsam abstillen sollte.
Da der Zyklus aber doch scheinbar in Gang gekommen ist, obwohl mein Prolaktinwert ziemlich hoch ist, bin ich anderer MEinung.
Hast Du eine konkrete Frage, bei der ich weiterhelfen könnte? Zur Stillverträglichkeit der bei IVF eingesetzten Medikamente, o.ä.?

LG
Julia
Knirpsmama
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Registriert: 03.12.2012, 01:09

Re: stillend schwanger werden mit PCO-Vorerfahrung

Beitrag von Knirpsmama »

Hallo!
Ja, da habe ich wohl zu wirr beschrieben.Sorry, nachts ist nicht meine Zeit.
MIt "gut aussehen" meinte ich, dass ich nun zweimal meine Periode bekommen habe, ohne hormonelle Unterstützung.
Auch hatte ich eine sehr gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut beim letzten Ultraschall.Beides Dinge mit Seltenheitswert bei mir.
Zu meiner Vorgeschichte:
Ich hatte stark PCO, weshalb ich nur über künstliche Befruchtung schwanger werden konnte.
Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass das nun wieder so laufen würde.
Da mein Körper aber nun zweimal eigenständig einen regelmäßigen Zyklus hatte, hoffe ich, dass ich meinen Sohn nicht abstillen muss, um schwanger zu werden.

Meine Fragen sind also:
Kann ich-einen erhöhten Testosteronspiegel zugrunde gelegt- stillend schwanger werden?
Oder ist das eher schwer möglich.
Und wenn künstliche Befruchtung wieder im Raum steht.Darf ich währenddessen stillen?
Oder sind die Medikamente schädlich für meinen Sohn?

lieben Gruß und Danke,
Andrea
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rueckenwind
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Re: stillend schwanger werden mit PCO-Vorerfahrung

Beitrag von rueckenwind »

Hallo Andrea,

ich habe ebenfalls PCO und bin nun auch in der Stillzeit erneut schwanger geworden.
Allerdings war bei mir vor der ersten Schwangerschaft nur eine hormonelle Behandlung und keine künstliche Befruchtung notwendig. Ich habe sehr lange Metformin genommen, dass ich bereits nach einem 3/4 Jahr nach der Geburt meiner Tochter hätte wieder nehmen können/sollen - ich habe mich aufgrund des Stillens dagegen entschieden.
Mein Zyklus hatte sich, obwohl meine Tochter noch stillte, nach der Schwangerschaft überraschend stabilisiert (zuvor war er extrem lang und unregelmäßig) und meine Frauenärztin hatte mir schon kurz nach der ersten Schwangerschaft erzählt, dass eine Verbesserung durchaus möglich aber natürlich nicht garantiert sei, aber ihrer Erfahrung nach viele Frauen mit ähnlichen Störungen beim zweiten Kind deutlich leichter schwanger werden. Über das Abstillen habe ich auch nachgedacht, aber für mich hätte es sich zu dem Zeitpunkt (meine Tochter war ein knappes Jahr alt) einfach falsch angefühlt, dem großen Kind die Brust zu entziehen um ein weiteres zu bekommen (allerdings bin ich auch erst 28 Jahre alt, vielleicht sähe ich es anders wenn ich älter wäre?). Ich habe mich dann erstmals mit meinem Zyklus auseinandergesetzt (vorher hatte ich ja nicht so recht einen), Temperatur gemessen etc. und auch Nestreinigungstee getrunken, wollte erst einmal die naturheilkundlichen Möglichkeiten (in der Stillzeit) ausschöpfen und bin dann auch ziemlich fix schwanger geworden.

Ich habe oftmals den Eindruck, dass PCOS viele verschiedene Formen und Schweregrade haben kann, deshalb ist mein Bericht für dich vielleicht nicht allzu hilfreich, ich wollte dir nur einfach eine sehr positive Erfahrung mitteilen, die dich vielleicht aufbaut?!?

Ich wünsche dir alles Gute!
T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)
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