Ich lese schon eine Weile interessiert bei euch mit.
Jetzt muss ich mich aber doch mal trauen, denn ganz rund läuft es bei uns noch immer nicht...
Meine Tochter kam vor 14 Wochen zur Welt, termingerecht und auf natürlichem Wege.
Sie war klein und zart (46cm, 2870g) und schaffte es nicht, an der Brust zu trinken (mit Stillberaterin IBCLC alles versucht). Am Ende wurden wir mit Hütchen aus der Klinik entlassen und damit stillte sie gut.
Hütchen weglassen hab ich immer wieder versucht, aber sie bekam es nicht hin, die Brust flutschte ihr immer sofort aus dem Mund.
Mit ca. 4-5 Wochen ging es ohne Hütchen, aber nach einer Woche hatte sie zu wenig zugenommen, also doch wieder Hütchen. Bis vor 3 Wochen waren wir glücklich hütchenstillend.
Dann fing sie auf einmal an, nachts ohne Hütchen zu stillen (ich hatte das Hütchen noch nicht drauf und sie dockte plötzlich an und trank) und inzwischen stillen wir komplett ohne.
Sie leert die Brust gut, hat immer nasse Windeln und ein bis drei mal täglich Stuhlgang.
Seit ein paar Tagen jedoch macht die Kleine nur Mist beim Stillen, anders kann ich es nicht ausdrücken. Sie dockt an, dockt ab, dockt wieder an, trinkt ein paar Schlucke, dockt ab, lacht mich an, dockt wieder an, trinkt, hält dann die Brustwarze mit den Lippen fest und zieht den Kopf weg oder dreht ihn (auaaaa) und letzthin hat sie sogar mal "gebissen" bzw mit den Zahnleisten die BW gequetscht. Die tut immer noch weh davon und wenn sie nun täglich mehrmals das Nippel-Langzieh-Spiel spielt, treibt es mir fast die Tränen in die Augen vor Schmerz.
Ich sage immer laut "nein", wenn sie zieht, nehme ihr dann auch die Brust weg, aber dann fängt sie an zu motzen und will wieder zur Brust.
Nachts macht sie das gar nicht. Da dockt sie an, trinkt in gleichmässigen Zügen eine Brust "leer" und schläft wieder ein.
Habt ihr vielleicht Tipps für mich, wie das Stillen wieder angenehm wird? Im Moment ist es nur frustrierend und schmerzhaft
Liebe Grüsse,
Bonbon mit Luana *20.1.13