ich habe ein Problem. Wahrscheinlich ist es gar kein Problem, sondern mir fehlt nur der klare Blick. Ich hab das Gefühl, ich steh vor nem Wald und seh die Bäume nicht, keine Ahnung.
Also, Junior ist grade 6 Monate alt geworden. Wir stillen voll und sehr erfolgreich. Interesse am Essen ist sehr vorhanden, seit einem guten Monat nun schon grabscht er mir zum Teller, so dass ich schon aufpassen muss. Seit dieser Zeit hab ich auch schon mal den ein oder anderen selbstgekochten Brei versucht. Klappte soweit auch super, wenige Löffel waren immer sofort verputzt. Ich hab da keinen Ehrgeiz, Hauptsache er lernt es kennen, er darf auch in den Brei fassen, rummanschen, alles sehr locker. Mittlerweile sind wir beim dritten Brei angelangt (erst Pastinake, dann Möhre, jetzt Zucchini/Kartoffel).
Aber, ich weiß nicht weiter? Wie gehts weiter??
Wie komme ich von DEM Brei zur tagsüber Unabhängigkeit? Wie komme ich von 100% Stillen zu sagen wir 40%? Ich habe jetzt noch 9 Monate Elternzeit vor mir und habe Angst, dass wenn ich NUR über BLW gehe, also nur Fingerfood, er mir nicht rechtzeitig in der Kita am Esstisch sitzen kann. Und ehrlich gesagt würd ich auch vorher gerne schon mal ein paar Stündchen länger abkömmlich sein dürfen...
Meine Freundin macht das ganz klassisch. Von 5 Stillmahlzeiten am Tag ersetzt sie nacheinander mit den verschiedenen Breien. Aber wie soll das bei meinem Konzept des "Nach-Bedarf-Stillens" gehen? Ich zähle tagsüber nicht mit, ich habe keinen festen Stillrhytmus! Und immer zu einer bestimmten Uhrzeit bin ich auch nicht zuhause oder er schläft vielleicht dann auch grade mal...
Los, wascht mir den Kopf, rückt ihn mir gerade, klärt mich mal auf - ich hab das Gefühl, die Lösung ist direkt vor meinen Augen, nur ich mache es mir unnötig kompliziert!
Danke und liebe Grüße, Iris