Das Resultat waren zwei Naechte mit vielen Traenen. Es tat mir da schon leid, aber ich war wirklich so ausser Gefecht, dass Papa uebernehmen musste, und der hat eben keine Brust. Anschliessend kam dann eine ziemlich gute Nacht, in der er zwar mehr als 2 Mal getrunken hat, aber danach wieder schnell ohne Dauernuckeln eingeschlafen ist. So, und seitdem ist Katastrophe! Er wacht weiterhin alle 45-60 min auf, aber er nimmt jetzt nachts die Brust ueberhaupt nicht mehr sondern faengt direkt an, bitterlich zu weinen, wehrt sich vehement gegen mich und braucht ziemlich lange (ca. 15-20 min) bis er schliesslich ruhiger wird und in meinen Armen einschlaeft. Der Schuss ist also so richtig nach hinten losgegangen. Jetzt sehen meine Naechte so aus, dass ich ca. 1 h nach dem ins Bett gehen geweckt werde, dann 20 min das bruellende Kind beruhige. Wenn er dann endlich wieder schlaeft, bin ich so wach, dass ich sicherlich nochmal 5 min brauche, bis ich wieder schlafe, um dann 45-60 min spaeter wieder von vorn anzufangen
Wenn vorher meine Naechte schrecklich waren, so sind sie nun die absolute Hoelle! Haette ich blos letzte Woche durchgehalten! Kann mir jemand Hoffnung machen, dass das wieder besser wird? Ich weiss nicht recht, ob ich ihm jetzt nachts immer wieder die Brust anbieten soll, in der Hoffnung, zum vorherigen Zustand zurueckzukehren, der zwar schrecklich war, aber nicht ganz so schrecklich wie der jetzige. Oder soll ich so weitermachen und hoffen, dass er sich daran gewoehnt und irgendwann das Einschlafen in meinen Armen schneller geht? Oder (das waere der Favorit von meinem Freund) nach dem Motto "schlimmer kann es jetzt tatsaechlich nicht mehr werden" ihn einfach schreien lassen und auch nicht mehr in den Arm nehmen und darauf hoffen, dass er dann irgendwann lernt allein einzuschlafen? Also so eine Art Ferbern im Familienbett?
Ich muss dazu sagen, dass er ansonsten unveraendert wirkt. Tagsueber und abends zum Einschlafen nimmt er die Brust auch weiterhin gerne (wie bisher auch, normalerweise 1-2 Mal). Wenn ich ihn morgens fuer die Krippe wecke, ist er froehlich wie immer.

