eine Freundin hat vor 6 tagen entbunden. der Stillstart war traumhaft 2 Tage lang. Die Station war dann mit 16(!) Babies total überfordert und keine half ihr beim anlegen/ umlegen (Kaiserschnitt) der kleinen. Daraufhin bekam sie wunde Brustwarzen und konnte vor Schmerz nicht mehr stillen. Man sagte ihr sie solle pumpen - es kam Blut. Zudem war die Pumpe nicht ständig zu haben weil viele andere Wöchnerinnen mit KS sie auch brauchten. Dann sagte man ihr sie müsse sich jetzt für eine Nahrung entscheiden, zufüttern und die Abstilltabletten nehmen. Es ist ihr 1.Kind und sie war sehr überfordert. Zusätzlich haben sie ihr noch ein Schreiben vor die Nase gehalten das sie unterschreiben musste in dem steht, dass sie freiwillig abstillt.
Es macht mich richtig wütend darüber zu schreiben ich habe gerade mit ihr telefoniert. Kurz gesagt ist alles schief gelaufen was nur schief laufen kann. Keine Stillberaterin vor Ort, schlecht gelauntes und mangelndes Personal, Unsicherheit, Angst, Schmerzen.
Jetzt ist sie kreuzunglücklich. Der start in den ersten 2 Tagen lief einfach so traumhaft gut. Nach der Tablette ist aber in Sachen Relaktation nichts mehr zu machen, oder?
Viele Grüße und Danke fürs zuhören.
Die tierisch wütende...

