Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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peanut-baby
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Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von peanut-baby »

Hallo,
da ist das Baby einer lieben Freundin gerade mal 2 Tage alt....die BW sind wund und sie lässt sich heute von der Schwester ermutigen, dem Baby eine Flasche zu geben, da die BW ja so wund sind und der Kleine eh ein kleiner Nimmersatt sei und ihm die Milch nicht ausreiche....
Hallo, auf welchem Planeten lebt die Schwester? Natürlich kann die Milch noch nicht reichen und er muss oft trinken, um die Milchproduktion in Gang zu bekommen. Sie hatte doch noch gar keinen Milcheinschuss!!!
Den ach so wichtigen Fencheltee hat er auch schon bekommen.
Sie wollte gerne stillen, hat aber wohl die falsche Schwester erwischt.
Und beim Stillen tut ja auch der Bauch so weh......ja, so ist das nun mal. Das Baby hilft dir doch nur bei der Rückbildung deiner Gebärmutter.
Für mich ist die Situation sehr schwierig. Ich hatte selbst so einen missglückten Stillstart im KH bei meiner Großen (sie ist fast 9) und leider keine Unterstützung zu Hause, sodass ich nach 2 Wochen abgestillt habe. Dies hat mich aber so belastet, dass ich mit fast 6 Monaten eine Relaktation versucht habe. Leider ging die Kleine nach wie vor nicht an die Brust. Im KH bekam sie damals schon Tee, schrie die Brust dann an und ich stand zu Hause alleine mit einem Clusterkind, offenen BW und einer Hebamme, die mir keine wirklich hilfreichen Tipps gab.
Ich hätte mir gewünscht, jemanden zu haben, der mir sagt, das clustern normal ist, dass es nicht daran liegt, dass das Kind nicht satt wird und ich hätte gerne Hilfe bezüglich meiner offenen BW gehabt. Lange hat mich das Scheitern begleitet und jetzt frage ich mich, soll ich sie ermutigen, oder mich raushalten (wie mein Mann das lieber hätte).
Unseren Kleinen (6 Monate alt) stille ich nach wie vor. Nach 4 kompletten Monaten schlimmer Stillzeit mit Soor, extrem wunden BW, 4 Monate stillen mit Hütchen, einmal fast abgestillt mit Fläschchengabe und anschließender Milchankurbelung mit Domperidon haben wir jetzt eine wunderschöne Stillbeziehung, die ich nicht mehr missen möchte. Hütchenfrei, stressfrei.....
Ich wünsche ihr das auch, aber was ist der richtige Weg? Ich hätte mir die Hilfe gewünscht beim ersten Kind, aber wünscht sie sich das?
Unser Geschenkpaket umfasst auch Brustwarzensalbe, Seideneinlagen und jetzt nach dem Telefonat noch MultiMam Kompressen. Ebenso habe ich versucht meine Hebamme anzurufen, die auch ihre sein wird. Vielleicht nimmt sie es besser auf, wenn man als Freundin nicht so "altkluge Tipps" gibt, sondern sie es eher von Seiten einer Fachkraft hört.
Das macht mich irgendwie sehr traurig, dass im KH immer noch so Märchen erzählt werden und das ihr noch nicht einmal gesagt wird, dass der Schmerz im Bauch nach dem Stillen ganz normale Nachwehen sind, mit denen ihr Baby ihr hilft, die Gebärmutter zurückzubilden.....
Mich mach es traurig, da sie mir sehr wichtig ist und da ich weiß, wie meiner Psyche genau dieser Stillstart bei der Großen geschadet hat. Ich habe lange darunter gelitten.
Und am Ende heißt es dann.......ich musste Abstillen, meine Milch hat nicht gereicht.
Das was ich ihr heute ehrlich gesagt habe: Wenn du wirklich stillen willst, sage ich dir gleich, kann das mit Flasche nicht funktionieren, da so deine Milch nicht reichen KANN.
:o(((((
Traurige Grüße
Sandra
lupa
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Re: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von lupa »

Liebe Sandra,

das klingt echt traurig. Wie eng bist Du mit ihr befreundet? Ich kann nur von mir aus sagen, dass ich den Rat einer engen Freundin gern und lieber als den einer fremden Krankenschwester gehört hätte. Übers Telefon find ich das allerdings schwierig, kannst Du zu ihr ins Krankenhaus oder will sie das nicht? Ich käme mir nämlich allein gelassen vor, wenn ich übers Telefon nur höre, dass es so wie sie es mir im Krankenhaus sagen falsch ist. Ich bräuchte tatkräftige Unterstützung, denn nach einer Geburt mit dem Klinikpersonal allein zu diskutieren, wenn man noch nicht mal genug Infos hat, um sich zu "wehren", dafür hätte ich nicht die Kraft gehabt.
Ich würde also meine Unterstützung anbieten und wenn diese liebevoll ist, wird sie es auch nicht als Neunmalklug empfinden denke ich. Und Du kannst ihr ja Deine Geschichte in Erinnerung rufen und einfach sagen, dass Du Dir damals Unterstützung gewünscht hättest und Du gerne bereit bist, sie ihr zu geben, WENN sie das möchte. Ein Versuch ist es wert, sowohl für sie als auch für das Kleine. Nein sagen kann sie immer!
Lieben Gruß! Lupa
Lupa mit Sohn 04/2011 und Tochter 01/2014
wirf
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Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von wirf »

Ob wie traurig... Ich würde mich einmischen! Entweder direkt selbst oder eben über eure gemeinsamem Hebamme. Deine Freundin weis es ja nur nicht besser, und glaubt sicher an das wissen der Schwester...


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Isa_Belotti
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Re: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von Isa_Belotti »

Du kannst dich ja auch indirekt einmischen, indem du ihr erzählst, wie es bei dir war. Gerade auch, weil ja das Stillen bei deinen zwei Kindern so unterschiedlich gelaufen ist. Aber gaaanz sensibel, sie hat schließlich gerade ihr Baby bekommen :-)
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AW: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von WiLada »

Ja!!hilf ihr, bitte!

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Leyket
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Re: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von Leyket »

Noch eine Stimme für einen Besuch, vormachen, erzählen, helfen!
Wie sehr würde ich mir heute wünschen, jemand wäre gekommen und hätte mir erzählt wie normal das alles ist und wie viel schöner es wird.
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Re: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von tynoir »

Klar, sprich mit ihr. Ich hatte ebenso einen fiesen Start und habe mich über jeden Tipp gefreut.
Liebe Grüße von T. mit den beiden Mädels (05/11 und 02/13)
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morgenstern
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Re: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von morgenstern »

Also mir hat es auch geholfen, dass mir eine sehr gute Freundin aufgrund der weiten Entfernung auch einfach per Sms Mut gemacht hat.
Sie hat mir allerdings auch geschrieben, dass sie nicht altklug klingen will :wink: aber so kam das für mich auch gar nicht rüber, ich wusste
ja einfach, dass sie schon 2 Kinder hat. Allerdings waren bei uns die Schwestern auch nicht ganz so krass drauf. Find ich unmöglich!!!!
*daumendrück*
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peanut-baby
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Re: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von peanut-baby »

Sorry, es sollte natürlich heißen das Ende vom Stillen- ohne richtigen Anfang.

Also, ich habe ihr meine Hilfe angeboten und ihr schon ein paar Tipps gegeben. Des Weiteren habe ich mit der Hebi telefoniert. Mittlerweile hat der Kleine keine Flasche mehr bekommen. Sie stillt jetzt mit Hütchen, da er sonst kaum trinkt. Aber eben besser so, als gar nicht.
Ich hoffe, sie hält durch und lässt sich nicht von der Familie beeinflussen und vor allem: hoffentlich fragt sie mich oder die Hebamme, wenn sie unsicher ist.
Ich halte euch mal auf dem Laufenden.
LG Sandra
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Isa_Belotti
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Re: Das Ende vom Abstillen- ohne richtigen Anfang? :o(((

Beitrag von Isa_Belotti »

Das hört sich doch schon mal gut an! Ich drück die Daumen, dass sie gute Erfahrungen mit dem Stillen machen kann.

Viele Grüße!
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