Ich würde auch erst versuchen, herauszufinden, was genau er befürhtet bzw. was ihn stört. Und seine Sorgen ernst nehmen, aber auch kritisch hinterfragen, ob das wirklich am Stillen liegt.
Was hilft, ist, dem Papa die Unsicherheit zu nehmen, ihn viel mit dem Kind machen lassen (auch alleine!) um sein "Papaselbstbewusstsein" zu stärken. Und einfach selbstverständlich weiterstillen

Das mag ich auch unterschreiben. Ich bin fest überzeugt, dass das Stillen nicht die Vater-Kind-Beziehung bestimmt. Zumal wenn sie älter werden, meist seltener gestillt wird, es ganz viele andere wichtige Lebensinhalte gibt, die Ernährung nicht mehr nur durchs Stillen stattfindet...
Ich glaube Mamafixierung gibt es schlicht und ergreifend deshalb oft, weil die Mutter viel Zeit mit dem Kind verbringt.
Bei uns ist es übrigens so, dass der Papa ganz eindeutig voll akzeptiert ist. Nur nachts ist Mama gefragt, aber das ist für uns kein Problem, da ich noch nicht nachts weg sein musste/wollte. Ansonsten kommen die 2 bei Bedarf auch den ganzen Tag ohne mich aus. Mein Mann kann alles mindestens so gut wie ich. Wir haben auch von Anfang an immer geschaut, dass er möglichst viel mit der Maus macht.
Natürlich ist es auch kindabhängig, wie so vieles.
Wollt nur berichten, dass auch kleine Stilljunkies ein tolles Verhältnis zum Papa haben können.
Und die "Abhängigkeit": die lässt nach, wenn das Kind älter und reifer wird, auch wenn es weiter gestillt wird.