Ich würde mir nicht weh tun lassen, wenn Du das nicht willst. Klar macht sie das nicht mit Absicht, aber weh tut es trotzdem. Anders rum würdets Du doch auch nicht wollen, dass sie sich von anderen Kindern weh tun lässt, auch, wenn sie es nicht mit Absicht machen. Ich hoffe Du verstehst, was ich meine und es klingt nicht komisch, aber wenn Du nicht für Dich einstehst, auch ihr gegenüber, wie soll sie lernen, dass sie für sich einstehen soll, dass jeder Mensch so wertvoll ist, dass man ihm nicht weh tut. Die eigenen Grenzen zu verdeutlichen wird ihr nicht schaden, sondern sie wird lernen, dass es Grenzen gibt, dass jeder seine eigenen hat und dass sie ihre auch verteidigen darf.
Ich würde ihr gegenüber durchsetzen, dass sie Dich nicht kneift und ihr gleichzeitig sagen, dass Du verstehst, dass sie das eigentlich braucht und dass es schwierig ist mit der Gewohnheit aufzuhören, aber dass es Dir weh tut und Du das nicht möchtest.
Meine Tochter ist viel jünger, erst 12 Wochen alt und sie mochte es am liebsten auf mir zu schlafen oder ganz dicht an mir. Da ich aber wahnsinnige Rückenschmerzen bekommen habe ging das einfach nicht mehr, auch, wenn ich es kuschelig mag. Ich habe sie dann dicht neben mich gelegt und robbe immer nach dem Stillen davon. Kommt mal vor, dass ich auch so einschlafe, wir schlafen im FB dann ist ja auch ok. Sie ist anfänglich ab und an aufgewacht, aber dann biete ich ihr an ihre Hand zu halten oder ihren Bauch zu kraulen, das akzeptiert sie auch. Ich liebe es wenn sie neben mir liegt und meist bin ich die einzige, die im Beistellbettchen liegt, wenn es mir zu eng wird

, aber nicht ganz so hingequetscht, das ist eben meine Grenze.