Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Mascha80
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Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Beitrag von Mascha80 »

Liebe Leute,

ich nehme mal scully und Lino zum Anlass, um auch meine Situation kurz zu schildern. Zunächst mal: Ihr beiden, ich bewundere Eure Kraft und Entschlossenheit, Gordon durchzuziehen - und freue mich für Eure Erfolge!! Scully, ich hatte schon Deinen ersten Thread dazu mit Interesse verfolgt.

Mein Kleiner ist auch ein November-09-Kind. Auch er von Geburt an "Busenjunkie" ;-), kein Schnuller, nie eine Flasche, immer neben mir geschlafen. Das hatte ich mir alles vorher nie so explizit vorgenommen, es hat sich einfach intuitiv so ergeben. Damit verbunden sind auch unsere Nächte weiterhin von häufigem Aufwachen geprägt. Wie oft, das weiß ich gar nicht. Es ist so, dass J. dann eigentlich immer sofort stillen möchte und sich dadurch auch schnell wieder ins Land der Träume versetzen lässt. Es gibt Nächte, nach denen bin ich sehr gerädert und solche, wo ich mich trotzdem erholt fühle. Insgesamt habe ich mich mit der Situation "arrangiert" - aber trotzdem schiele ich seit Monaten auf das Gordon-Programm. Auf meiner Wunschliste steht eine (fast) durchschlafene Nacht ganz weit oben. Ja, in meinen Träumen ist es so, dass ich mir, wenn J. nachts abgestillt ist, einfach mal ein Hotelzimmer gönnen möchte, ganz für mich allein, einfach so, für eine Nacht. Diese Vorstellung geistert in mir als Inbegriff des Luxus schon so lange herum! (Wie anspruchslos man doch wird! ;-)) Aber es ist einfach nicht möglich momentan. Selbst ein abendliches alleiniges Ausgehen ist im Prinzip nicht drin, da J. sich durch seinen Papa abends oft nicht beruhigen lässt.

Und so verbringe ich Abend für Abend auf dem Sofa, meist zerstückelt von kurzen Nachstill-Episoden. Wie gesagt, ich hab mich daran gewöhnt, sehne mich aber dennoch mittlerweile nach mehr Freiheit und mehr Schlaf.

Ich weiß auch, dass J. prinzipiell sogar ohne Brust ein- und weiterschlafen kann. Er war jetzt sehr erkältet, und jedes Stillen hat den Husten und das Röcheln verstärkt. So hat er es oft problemlos akzeptiert, nach kurzem Stillen nur mit meinem Streicheln einzuschlafen, auch nachts, teilweise sogar ganz ohne Stillen. Vielleicht war er aber auch durch die Krankheit nur zu erschöpft, um zu protestieren?

Auf jeden Fall beschäftigt es mich, dass ich mir einfach nicht vorstellen KANN, wie J. jemals stundenlang durchschlafen soll... Komisch, oder? Ich traue ihm das irgendwie gar nicht zu! :( Ist das nicht bescheuert? Zur Zeit ist es ja schon so, dass ich bereits abends zwischen 20 und 23 Uhr mehrmals nachstillen muss. Wie soll er JEMALS in der Lage sein, über noch viel mehr Stunden ohne diese (oder zumindest irgendeine) Zuwendung auszukommen?? Sind das nicht schräge Gedanken? Ich hab es ja noch nicht mal versucht! Zur Zeit schlafen er und ich auf einer 1,40m Matratze in seinem Zimmer. Aus Platzgründen passt kein Kinderbett ins Schlafzimmer. Natürlich stelle ich es mir auch schön vor, mal wieder eine Nacht neben meinem Mann im Schlafzimmer zu verbringen... :? Aber das alles erscheint mir in weiter Ferne.

Hinzu kommt, dass ich mich ohnehin schwer tue damit, J. etwas "zuzumuten". Ich kann seine Verzweiflung schwer aushalten, habe permanent Angst, ihm nicht gerecht zu werden. Und der mögliche Brustentzug in der Nacht erscheint mir aus seiner Sicht so unnachvollziehbar schlimm. :shock: Auch bescheuert, oder? Er ist ein so fitter, süßer, cleverer, kooperativer kleiner Bursche - ich sollte ihm wirklich mehr zutrauen, nicht wahr? Aber wie fange ich das am besten an? Aktuell läuft parallel noch die TaMu-Eingewöhnung. Er war bisher nur ca. zwei Stunden pro Tag mal allein dort, was ihm auch offenbar gut gefiel. Der Trennungsschmerz ließ sich durch sie gut und schnell beruhigen. Naja, trotzdem habe ich auch deshalb schon ein schlechtes Gewissen - als schöbe ich ihn ab... Aber ab März arbeite ich wieder (dann muss er ca. sieben Stunden bei der taMu verbringen...), ich glaube, dann muss bzw. sollte sich wirklich endlich mal was am Schlafverhalten ändern...

Ach Mensch, sorry fürs Zutexten. Könnt ihr meine Sorgen/Ängste irgendwie verstehen?

Liebe Grüße,
Mascha.
Mascha mit Novembersöhnchen 2009
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Minchen
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Re: Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Beitrag von Minchen »

Aaaaaalso, ich kann Dir ja mal ein bisschen über unseren Schlafalltag berichten und wie wir damit umgehen...

Mein Großer war wie Deiner: von Anfang an ein Stilljunkie. Kam die Brust nicht SOFORT, dann wurde auch SOFORT losgebrüllt. Nachts stillte er oft, es gab in seinem ersten Lebensjahr drei Nächte, in denen er mal 8 Stunden am Stück schlief. :shock: Das war aber auch die ABSOLUTE Ausnahme, ich weiß noch, wie sehr ich mich danahc zurücksehnte...
Nach einem halben Jahr lag all meine Hoffnung darin, dass sich mit 6 Monaten nochmal einiges ändert. Ich dachte, es kann ja nicht schlimmer werden - denn gestillt hat er oft und viel in der Nacht und es ging stets nur Mama. Dann waren die sechs Monate rum und es wurde schlimmer. Er kam teilweise ab 22 Uhr halbstündlich, ich konnte teilweise auch abends das Schlafzimmer nicht mehr verlassen. Nichts ging mehr. Ich war fix und alle, hab mir auch oft vorgestellt, wie schön es wäre, doch nur einmal eine Nacht zu schlafen - am liebsten auch auswärts. Eine Freundin von mir hatte eine Tochter mit sehr ähnlichen Problemen, die schlief das erste Jahr ausschließlich AUF Mama, sie konnte nachts nichtmal auf die Toilette gehen. :shock: Sie hat das dann irgendwann mal gemacht mt dem Hotel (da schlief die Kleine schon, das war aber schon mit deutlich über einem Jahr) - und was soll ich sagen: sie lag die halbe Nacht wach... :roll: :lol:
Zurück zu uns: besser wurde es langsam, als meine Milch schwangerschaftsbedingt weniger wurde und er in den KiGa ging. Er stillte da nur noch einmal pro Nacht und ich war unendlich erleichtert (wenn auch nicht weniger müde, denn früh aufgestanden ist er immer). Zudem hörte er auf, sich abends in den Schlaf zu stillen. Das was hier so viele erstrebenswert finden, hat bei uns furchtbar genervt: er schlief zwar auch mit Papa ein, aber er rödelte dafür rund 2 Stunden durchs Bett, obwohl er hundemüde war. Es war sehr nervenaufreibend, zumal ich abends meistens allein war und bin. Ich hätte viel dafür gegeben, ihn einschlafstillen zu können!

Dann kam mein zweiter Sohn zur Welt und alles wurde wieder anders. Der Große stillte mehr, anfangs sogar voll. Für mich war das okay, er musste ja auch ne Weile auf die Menge verzichten und so kamen wir hier auch gut klar mit der Umstellung auf zwei Kinder. Aber es entwickelte sich immer schlimmer: nachts kam er nach etwa einem halben Jahr mindestens stündlich, soff förmlich alles was er bekommen konnte, war regelmäßig schon nach der Hälfte der Nacht nass, weil die Windeln diese Massen nicht halten konnten. Aber immerhin schlief er danach stets weiter.
Insgesamt jedoch war es kein Zustand, denn der Kleine wurde durch das Gebrüll des Großen jedesmal mit wach. Der Große brüllte, wenn er nicht sofort an die Brust kam, was ich zu der Zeit nicht konnte, weil der Kleine meistens dran war. Der war dann wach, während der Große wieder einschlief. Mein Mann oder ich saßen dann nachts (wirklich JEDE Nacht) im Wohnzimmer und schaukelten den Kleinen teilweise zwei Stunden, bis der wieder schlief. Er war ja sattgestillt und dann putzmunter durch das Theater des Großen. Ich glaube noch bis heute, dass der Große ihm dadurch sein ganzes Schlafverhalten kaputt gemacht hat.

Wir zogen die Notbremse und ich stillte den Großen nachts ab. Es hat ganz gut funktioniert, er war aber auch schon fast 2 Jahre alt und hat sehr gut verstanden, was ich von ihm wollte. Wie Du siehst, habe ich auch laaaaaaaange dafür gebraucht, das dann durchzuziehen, die Horrornächte gabs da schon fast ein 3/4 Jahr.
Das neue Problem war dann, dass zum einen der Kleine sich nachts nicht mehr einschalfstillen ließ, sondern auch ohne Theater des Großen wach war und dann der Große, der morgens um 5 Uhr Hunger hatte und aufstehen wollte (und das auch tat). Das alles zog sich ebenso sehr lange hin. Ich habe schließlich den Großen mit 2 1/4 ganz abgestillt, weil ich keine andere Lösung mehr sah - und siehe da: er schlief auf einmal deutlich länger und besser. Bis heute schläft er nicht durch, wird immer mal wach, steht auch mal sehr früh auf. Aber es ist zu ertragen. Zumal er neben mir schläft und dann einfach kurz in den Arm möchte.
Der Kleine hingegen hat weiterhin auch mit einem Jahr die Nacht zum Tag gemacht. Auch da zog ich die Notbremse und entschied mich FÜR das nächtliche Abstillen. Es hatte einen unglaublichen Erfolg, ich war selbst sehr überrascht, weil es mir eigentlich ging wie Dir: kann ich ihm das zumuten? Er braucht es doch usw... Aber nach drei Nächten war das Thema erledigt udn er schlief. Meistens von 19 bis 5 Uhr. Aber auch nur in guten Nächten. Er kommt bis heute (1/2 Jahr später) noch immer abends, lässt sich da auch NUR von mir beruhigen - ausgehen ist hier unmöglich. Oft wird er auch nachts nochmal wach - vor allem, wenn er zu wenig gegessen hat, dann isst er nachts schonmal zwei Bananen. Und ist dann oft ne Stunde damit beschäftigt wieder einzuschlafen. Stillen brachte hier keinen Erfolg, die Milch reichte ihm nie aus um wirklich satt zu werden, also habe ich es beim nächtlichen Abstillen belassen. Aufstehen tut er auch um 5 Uhr, zum Glück geht da mein Mann mit ihm.
Der KiGa brachte bei ihm überhaupt keine Veränderung, er tat sich auch schwerer als der Große. Und der Schlaf wurde auch eher schlechter zu der Zeit.

Ich möchte Dir mit meiner Schilderung keine Angst machen, sondern Dir nur einmal zeigen, dass es auch anderen ergeht wie Dir und dass man damit umgehen kann. Ich habe auch so lange gehadert, gejammert, war verzweifelt, hab mich an alles mögliche geklammert, das vielleicht helfen könnte. Im Endeffekt hat mich nur Gelassenheit weitergebracht. Es ist wie es ist und ich werde daran nicht viel ändern können. Wenn ich müde bin, dann müssen die Kinder eben um mich herum spielen, inzwischen komme ich ganz gut durch den Tag. Eines Tages werden sie schlafen, das ist sicher. Und dann werde ich vermutlich wegen anderer Dinge nicht schlafen (können), es ist bestimmt schlimmer, wenn man sich Sorgen um Schule, Freunde oä machen muss und deswegen wach liegt.

Egal, wofür Du Dich entscheidest, den richtigen Zeitpunkt erkennst Du, wenn es soweit ist. Wenn Du jetzt noch haderst, bist Du noch nicht weit genug. Dann lass es. Und ansonsten: halte durch! Und trag es mit Fassung. Es ergeht so vielen wie Dir - nur sprechen viele nicht darüber... :wink:

Ich wünsch Euch alles Gute!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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tania
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Re: Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Beitrag von tania »

ich möchte jede jede nacht neben meinem mann schlafen. und neben meinem kind. also schlafen wir in einem bett, auf 2x2m. als er ein jahr alt war, war mein größter wunsch auch, mal eine nacht durchzuschlafen. ist bis heute nicht passiert, aber ich habe damit kein problem mehr. ich freue mich auf noch ein paar jahre mit meinem kind in einem bett. bis vor einer woche hat er mich ein bis zwei-stündlich geweckt und morgens hat er zwei/drei stunden am stück gestillt. das war hart. im moment schläft er viel besser, weckt mich so circa viermal und stillt immer nur recht kurz, das ist klasse. es wird bestimmt wieder anders, aber eines tages werde ich wieder selber über meinen schlaf bestimmen können. wir hatten sehr harte phasen, mit tatsächlich halbstündlich wecken und vor kurzem eine nacht, wo er fünfeinhalb stunden am stück gestillt hat, mit so viel turnen, dass ich nicht schlafen konnte. ich hatte migräne ma nächsten tag und war total fertig. mein kind ist insgesamt sehr ausgeglichen und gut gelaunt. das liegt auch mit daran, denke ich, dass er so viel stillen kann wie er will. mir ist es so lieber.
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Fruchtschnitte
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Re: Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Beitrag von Fruchtschnitte »

selbst wenn du Nachts abstillen würdest, würde dies nicht bedeuten, dass du durchschläfst...ich will dir da keine Illusionen rauben...kann funktionieren muss nicht...

ich habe eigentlich seit der letzten Schwasch nicht mehr durchgeschlafen...da hatte ich Schlafstörungen und obwohl wir nachts nicht mehr unbedingt stillen, kommt doch jede Nacht ein Kind zu mir gewuselt und schafft es, dass kaum noch Platz ist auf der 1,80 m grossen Spielwiese...

irgendwie muss man es anders kompensieren und sich Ruhezeiten verschaffen und sich mit dem Gedanken trösten, dass es nicht für immer so sein wird...

und irgendwie ist es auch immer klar, wenn der Kleine schlafen würde, hat die Grosse einen schlimmen Traum und braucht Mama und sie ist 11..

ich schlafe ab und an morgens wenn die Kinder aus dem Haus sind und dann lass ich ohne schlechtes Gewissen alles stehen und liegen und ruh mich aus, das hilft ungemein!!

Alles liebe für euch!
Ivonne mit
Große Prinzessin 11/99
Kronprinz 02/07
Kleine Prinzessin 09/12
Kleiner Prinz 09/15

Bisschen kurz angebunden da mit dem Handy online:-)

Vegan und Rohes hier in meinem Blog :-) http://blog.ivonnevegan.de
Mascha80
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Re: Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Beitrag von Mascha80 »

Danke für Eure lieben Antworten!!

Minchen, Respekt! Vielen Dank für Deine lange Geschichte. Tja, da hast Du schon einige zehrende Nächte mehr auf dem Buckel als ich... Und klingst trotzdem noch ganz fröhlich. :wink: Dass auch bei Dir Gordon so gut geklappt hat, freut mich für Dich. Vielleicht sollte ich es wirklich irgendwann bald in angriff nehmen. Aber Tania hat auch wieder Recht: Wenn es sich jetzt nicht so richtig richtig anfühlt, ist es vielleicht noch nicht an der Zeit dafür... Hm. Mal sehen.

Das Blöde ist, finde ich, dass man einfach nie vorhersagen kann, wie der Abend/die Nacht wird. Gestern abend war ich wieder halbstündlich bei ihm drin, nachts war es auch schlimm. Das zehrt dann echt. Und J. weint teilweise dann von 0 auf 100 furchtbar los. Ich krieg neben ihm dann manchmal nen richtigen Adrenalinstoß vor Erschrecken. Was kann das nun wieder sein? Schlechte Träume? Angst vorm Alleinsein ja eher nicht, oder? Denn er weiß ja eigentlich, dass ich direkt neben ihm bin. Abends zwar erstmal nicht, aber nachts.

Dass viele von Euch trotz Schlechtschläfern so schnell ein zweites Kind bekommen - auch davor Respekt! Denn, ganz ehrlich, für mich sind die Abende und Nächte der Hauptgrund, noch nicht wieder loszulegen... Denn vier oder mehr Jahre am Stück schlechtes Schlafen und Dauerstillen, vielleicht sogar Tandem... Puh, ich weiß nicht, ob ich das aushalten würde. :oops:

Liebe Grüße,
Mascha.
Mascha mit Novembersöhnchen 2009
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Re: Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Beitrag von Mascha80 »

Minchen, meinte ich, nicht Tania. Mit dem richtigen Zeitpunkt. Sorry. ;-)
Mascha mit Novembersöhnchen 2009
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Minchen
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Re: Durchschlafen, Abstillen, Ängste, Gedanken...

Beitrag von Minchen »

D wirst es wissen, ganz sicher. Bei mir kamen die Punkte, an denen ich ganz klar war und wusste, jetzt oder nie. Es passt für mich, es passt für die Kinder. Auch beim Abstillen des Großen. Klar, ich hab auch geweint dabei, es hat wehgetan, aber es hat am Ende auch gut getan und ich habe nicht daran gezweifelt.

Und das mit dem zweiten (oder dritten :wink: ) Kind: wenn man da erstmal drin ist, kanns irgendwann nicht mehr schlimmer werden. Ich würde es viel belastender finden, von vorn anzufangen, wenn ich schonmal wieder den Luxus der durchgeschlafenen Nächte gehabt hätte. So schlaf ich halt schon lange nicht udn ein Stück weit gewöhnt man sich dran. Am belastendsten find ich auch die Abende, an denen man nie weiß, wie oft man losrennen muss, sich eigentlich gar nicht mit irgendetwas beschäftigen kann, weil man eh wieder rausgerissen wird, von Wehggehen mal zu schweigen. Ich war viermal aus, seit der Kleine da ist und musste jedesmal nach Hause rennen und stillen. Zum Glück haben wir nette Restaurants im Umfeld. 8) Und krank sein ist auch etwas, das sich schwer mit Schlafmangel vereinbaren lässt, das sind dann die Momente, in denen ich auch mal ungehalten auf ständige Schlafunterbrechungen reagiere... :oops:
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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