Ich war zu langsam, um meine Antwort rechtzeitig abzuschicken, gehört noch zum vorigen Thema (hoffentlich ok, auch wenn es weder eine echte Frage noch eine Antwort enthält, ist mehr ein Plauderbeitrag ...)
Ich lese ja immer interessiert und mit Staunen, wie sehr alle im Halbschlaf stillen und sich nicht merken, wann und wie lang und wie oft das war, und dann einfach weiterpennen. Selbst ganz am Anfang musste ich mir darüber kaum Gedanken machen, wie das Kind im Bett liegt und wie ich liege usw., weil ich beim Stillen sowieso immer hellwach wurde (wahrscheinlich weil es am Anfang so schlimm und schmerzhaft war, und das wurde dann zur Gewohnheit) und weil ich dann auch meist was trinken, aufs Klo musste usw., und weil ich wegen Milchstaugefahr und Anatomiegründen (?) nie im Liegen stillen konnte (das kann ich erst jetzt, wo ich es nicht mehr oft muss! Jetzt ist die Brust insgesamt wieder weicher, kleiner o.ä., sodass sie nicht mehr wehtut, vor allem natürlich die untere, wenn an der oberen gestillt wird ...) Und wenn ich da dann so saß/sitze, schau ich auch auf die Uhr, einfach interessehalber.
Zugegeben, mein Kind hat aber nachts auch von Anfang an nie dauergestillt, es hat sich im "schlimmsten" Fall alle 2-3 Stunden gemeldet, getrunken und irgendwann selbst abgedockt ... da war ich wohl recht verwöhnt. Wobei ich auch sagen muss, dass ich teilweise Schlafstörungen hab und unnötig wachliege neben schlafendem Kind, das kommt ja vielleicht auch von dem hellwachen Stillen

Und dass ich es manchmal schon auch schade finde, dass es dieses aneinandergekuschelte Schlafen bei uns eigentlich kaum jemals gab. Mein Kind hat sich eigentlich meist von selbst ein Stück weggedreht, sobald es das konnte, und als es das noch nicht konnte, hab ich mich tatsächlich auch nicht getraut, es sehr eng neben mich zu legen, zumal es ja nicht durch Liegestillen aus sowieso schon so lag. Aber beschwert hat es sich auch von Anfang an nicht, dass ich es einfach mit etwas Abstand neben mich gelegt hab. (So unterschiedlich ist das eben. Ich hab mich nur gefragt, ob ich echt die einzige bin, die nachts fast nur im Sitzen stillt und sich dann auch noch jedes Mal die Uhrzeit fürs Stillprotokoll im Kopf gemerkt hat bis zum morgendlichen Aufstehen und Notieren.

Wahrscheinlich hab ich seit dem Kind echt sonst zu wenig zu tun für den Kopf, wie ja schon bei einem anderen Thema vor Kurzem hier jemand schrieb ...)