was ein Zufall, gerade heute wollte ich mich mal wieder melden
Wir sind nun seit 4,5 Wochen dran.. und mittlerweile trinkt Madame garnicht mehr ohne BES. Ich bin ehrlich gesagt kurz davor, hinzuschmeißen, weil es mich wirklich zermürbt und anstrengt und ich aktuell nicht mehr weiß, wie ich weitermachen soll, damit wir davon los kommen.
Aber mal von Anfang an:
Ich musste vom alten Brusternährungsset von Medela auf das neue wechseln, weil das alte immer wieder undicht wurde und die Milch dann entweder überall heraus lief oder zumindest durchgehend durch den Schlauch, so dass es ihr einfach in den Mund floss. Mit dem neuen ging es dann nach und nach bergauf: der Milchspendereflex löste schneller aus und am letzten Wochenende hat sie quasi plötzlich andere getrunken: es fühlte sich mehr nach Stillen und nicht nur bloßem Saugen an. Ich hatte das Gefühl, dass sie endlich auch aktiv was aus der Brust holt. Nunja, und seit Montag ist das wieder vorbei. Stattdessen saugt sie einfach die Milch aus dem Brusternährungsset, das macht ihr auch absolut keine Mühe mehr.. heute bin ich nun nochmal auf das alte Brusternährungsset zurück. Ich hatte schon das Gefühl, dass sie damitcein wenig "aktiver" ist, zumindest versuchte sie durch Beißen und Pressen mehr Milch zu bekommen. Man muss dazu sagen, sie bekommt nachts und wenn ich Termine habe weiterhin die Flasche, sonst schaffe ich es einfach nicht, weil ich dann kaum noch Schlaf bekommen würde. Ich Versuche das aber weitgehend so minimal zu halten wie möglich.
Momentan bin ich wirklich am Ende mit meinem Latein. Ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll. Ich lege sie an, wenn das BES noch geschlossen ist. Das hält sie nur wenige Sekunden aus. Dann öffne ich das BES. Selbst wenn der Milchspendereflex auslöst und ich abklemme, hört sie auf zu trinken und weint.
Wir waren diesbezüglich vor Wochen schon weiter als jetzt. Ich bin total frustriert und es nimmt mich auch ganz schön mit, denn eigentlich genieße ich das Stillen mit ihr sehr und mag nicht dran denken, dass wir es vielleicht nicht mehr schaffen
Ganz liebe Grüße
Sandra