Geht mir ähnlich.Sabina hat geschrieben:Ich bin zwar in vielen Dingen ganz sutig aber stillen tue ich eigentlich nicht gerne. Ich finde es nicht sehr angenehm, fühle mich nicht mehr mit meinem Kind verbunden als wenn es auf mir schläft oder kuschelt und oft hat es mich einfach genervt. Schon wieder auspacken, schon wieder festgetackert dasitzen, schon wieder aufwachen...
Trotzdem wusste ich von Anfang an, dass ich alle Kinder relativ lange und nach Bedarf stillen möchte. Einfach weil a) praktisch und b) das Beste für das Kind. Also erbährungstechnisch wie auch vom psychologischen Standpunkt aus. Und deshalb mache ich es vermutlich eben doch gerne...weil ich meinem Kind geben kann, was es braucht. Ich verteidige das Stillen, wie eine Löwin und freue mich über jede Stillmamma. Ich glaube, wenn es nicht geklappt hätte, wäre mir das sehr schwer gefallen. Nicht wegen mir, sondern weil ich vermutlich gedacht hätte meinem Kind nicht das Allerbeste zu bieten.
Ich fand es zwar sehr schön, wie selig mein Sohn manchmal war... aber irgendwie hatte ich nie die Überdrüber Glücksgefühle oder so.
Und inzwischen nervt mich das Stillen auch. Mein Sohn ist sehr fordernd. Vor allem Nachts habe ich inzwischen schon einen sehr großen Unwillen und ich würde lieber heute als morgen abstillen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als einfach mit meinem Sohn richtig schön zu kuscheln. Ohne, dass er nach der Brust quengelt, oder alternativ schon an mir dranhängt.
Obwohl ich Stillen schon sehr wichtig und auch schön finde, aber im Moment nervt es nur noch...