Diskussionen über Fleischkonsum

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

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anirahtaK
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von anirahtaK »

also... mal aus der Perspektive einer früheren Fleischfresserin: (spring nach unten zum Fazit wenn du keine Lust auf Blabla hast 8) )

Bei uns zuhause gabs täglich Fleisch, für meinen Vater war Essen ohne Fleisch auch kein Essen (außer Frühstück). Und meine Mutter hat sich da eben nach ihm gerichtet und das wurde auch nie diskutiert, also hab ich es übernommen. Ich mochte auch weder Salat noch Gemüse - also habe ich meine Nährstoffe tatsächlich großteils ausm Fleisch gezogen.
Bei uns gabs aber schon immer nur Fleisch vom Biobauern.

Mein Konsum wurde weniger als Studentin, weil mir gutes Fleisch zu teuer war, billiges aus schlechter Haltung wollte ich nicht, also gabs keins.
Ich hatte auch zeitweise viel Kontakt zu einer nichtmissionierenden Veganerin. Ich betone das, weil ich inzwischen gelernt habe, dass das wichtig ist. Vorleben, aber nicht vorhalten. Das weckt sonst grad bei persönlichen Gewohnheiten schnell Widerstand und Trotz, anstatt Nachdenken.

Dann habe ich ein paar Jahre nach Aktins gegessen (kaum Kohlehydrate, viel Eiweiß/Fett), also wieder mehr Fleisch.
Als ich meinen Mann kennenlernte änderte sich das wieder, weil er kaum Fleisch gegessen hat.

Durch diverse Dokus und Berührungen mit dem Thema Tierleid wurde das dann auch bei mir weniger. Aber das kam immer nur aus mir selber, nie durch Druck von außen.

Tochter hatte mit 4 mal eine Phase, in der sie 6 Monate kein Fleisch gegessen hat. Meine Ansage war dann aber: wenn kein Fleisch, dann mehr Gemüse. Und das fand sie nicht so doll.

Und dann fing das vor 1,5 Jahren wieder an - diesmal "richtig" vegetarisch, also auch keine Gummibärchen, keinen Parmesan etc.
Da ich dann anders kochte, hab ich die Sachen natürlich auch probiert und fand sie ziemlich lecker. Inzwischen gibts hier viel Fleischersatzprodukte (weil ICH den Geschmack von Fleisch immer noch mag), Tofu, mehr Gemüse... Wir haben diesen Sommer tatsächlich kein einziges Mal gegrillt. (ja man kann auch Gemüse grillen, weiß ich).
Ich bin immer noch am experimentieren, weil ich einen Großteil an Gemüse nicht wirklich gern esse und auch nicht gern koche :oops:
Aber ich esse auch im Lokal meist kein Fleisch mehr. Und auf Brot nur noch Käse. Was mir mehr fehlt, ist Fisch.

Du schreibst "Gründe gegen Fleischkonsum wie Tierwohl, Klima, Gesundheit brauche ich nicht ansprechen".
Gesundheit - ist seine Sache, da kannste nix tun (außer zu sagen: wenn du dich ruinierst, haben wir ja auch nichts mehr von dir).
Klima - sag ich besser nix, regt mich nur auf, dass das ignoriert wird
Tierwohl - wenn ihn selbst das nicht interessiert, sehe ich wenig Chancen. Da fehlt der eigene Antrieb etwas zu ändern ja völlig.

Fazit

Wenn nur dein Mann kocht, muss er so kochen, dass er eine gescheite vegetarische Mahlzeit kocht und für ihn als Extra dann halt noch Fleisch dabei ist. Das wäre ein Kompromiss, mit dem ich (erst mal ne Weile) gut leben könnte.

Dass kleine Kinder im Wachstum Fleisch essen, finde ich völlig in Ordnung. Wenn sie älter werden und sich aktiv mit Tierleid/ausbeutung etc auseinandersetzen und das auch begreifen, dann kannst du erläutern, warum du eben kein/kaum Fleisch isst und sie können anfangen das von sich aus zu lassen. Da wäre ich jetzt also nicht so besorgt.

ich sehe grad noch:
Es ist schon jetzt so, dass wir mehrfach pro Woche vegetarisch essen (darauf bestehe ich). Wenn ich berücksichtige aus welchem Elternhaus er kommt ist das wahrscheinlich schon ein großer Kompromiss für ihn 🙈
ja! das ist es und das musst du würdigen, ganz ehrlich. Die Wurst zwischendurch ist echt seine Sache, solang er sie nicht jedesmal dem Kind mit aufnötigt.

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- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
Norrsken
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von Norrsken »

Mau hat geschrieben: 13.10.2024, 09:16 Ich habe mal gegoogelt, wie solide die krebserregende Wirkung von Wurst eigentlich nachgewiesen ist. Was ich gefunden habe, würde mich als begeisterter Wurstesser auch nicht überzeugen… Falls jemand einen link hat, würde der mich interessieren, auch wenn es mich eigentlich nicht betrifft.
Auf die Schnelle habe ich diese Metastudie hier gefunden:
https://link.springer.com/article/10.10 ... 21-00741-9
Aber mir ist dann immer noch nicht klar, ob in den einzelnen Studien auch „Störfaktoren“ rausgerechnet werden können, also z .B. werden Geschlecht und sozialer Status bestimmt eine große Rolle spielen. Also dass Menschen, die viel (günstige) verarbeitete Fleischwaren essen generell einen ungesünderen Lebenstil haben. Mich interessiert das Thema zwar aber mir fehlt grad die Energie, ausführlicher zu recherchieren 😬.
Mein Laien-Wissenstand ist, dass v.a. das Nitritpökelsalz in der Wurst schädlich/krebserregend ist. Deswegen haben wir unserem Kind lange nur Gelb- oder Weißwurst vom Bio-Hofladen oder vom lokalen Metzger angeboten. In der Kita gab es dann aber auch andere Sachen (Wiener etc.) und irgendwie ist es jetzt normal geworden, dass er sowas auch zuhause (vom Mann) abbekommt.
Ist das mit der Schädlichkeit von Cholesterin denn wirklich belegt? Da dachte ich eigentlich, das sei überholt weil der Cholesterinspiegel viel mehr von der körpereigenen Produktion bestimmt werden soll?
GemeineEsche hat geschrieben: 13.10.2024, 09:34 Ansonsten unterschiedliche Gerichte für Eltern und Kinder? Oder sind die Kinder auch schon so "auf Wurst konditioniert"?
So sehr auf Wurst ist unser Kind gar nicht konditioniert, es ist aber quasi das einzige an Fleisch, das es aktuell isst. Alles andere wird meist wieder ausgespuckt (ist z.B. auch bei hartem Obst so). Da es aktuell auch zu Verstopfung neigt werden wir uns Mühe geben, noch mehr Ballaststoffe anzubieten. Leider ist das Nahrungsspektrum kleinkindtypisch eingeschränkt, aber Brokkoli isst es z.B. gerne. Und die meisten Suppen auch, Eintopf ist also eigentlich auch eine super Idee, da werd ich mal nach Rezepten mit Einlage suchen, die nicht abgelehnt wird.
anirahtaK hat geschrieben: 13.10.2024, 11:40 also... mal aus der Perspektive einer früheren Fleischfresserin: (spring nach unten zum Fazit wenn du keine Lust auf Blabla hast 8) )
Danke für deinen Erfahrungsbericht!
Bei mir war es andersrum: Ich bin als ca. 11-jähriges Kind Vegetarierin geworden, weil meine Mutter sich damals mit Massentierhaltung auseinandergesetzt hatte und wir viel darüber geredet hatten. Sie hat dadurch für uns zwei nur noch vegetarisch gekocht. Ca. 15 Jahre später habe ich dann - irgendwie durch das Zusammenleben mit carnivorem Partner bedingt - wieder ab und an Fleisch gegessen. Und mittlerweile ist es mir persönlich zu viel geworden.
Du hast recht, an der Grundeinstellung meines Mannes kann ich nichts ändern. Für mich kann ich aber beschließen, gar kein verarbeitetes Fleisch mehr zu essen. Das werde ich jetzt erst mal versuchen. Und ich nehme mir vor, mich bei der Essensplanung noch mehr mit einzubringen und ein paar kreative vegetarische Rezepte zu suchen. Da kann mein Mann sich dann gerne ein Lammkotelett o.a. Fleisch, das ich eh nicht esse, dazu machen.
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feuerdrache
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von feuerdrache »

Ich würde auch zu vorleben plädieren.

aus gesundheitlichen Gründen lebe ich vegan, meine Familie isst Fleisch. Ein großér Teil dieses Fleisches kommt von den eigenen Schafen und von Wild, welches wir selbst erlegen (ja auch ich)
Ich esse also vegan, aber mein Cholesterinspiegel ist immer noch über dem Grenzwert. Wäre wahrscheinlich mit tierischen Produkten noch höher.
Ich esse sehr viel Gemüse, ausgewogen, kenne mich auch gut aus mit Ernährung und kochen ist eine Leidenschaft von mir.
Es gibt hier oft 2 Essen am Tisch. Beilagen sind immer vegan, alle Salate (ausser Fleisch und Wurstsalat) sind vegan. Saucen irgendwo dazu die extra gekocht werden mache ich meist vegan. Dann bekommt meine Familie zb bei Hamburgern- Fleischpattys und ich mach für mich und die Kleine (die seit ihrem 4 LJ an kein Fleisch isst, nur das was ihr Wiener nennt und entsprechende Pariser) Bohnenpattys. Saucen und alles andere ist vegan. Im den Fleischpattys ist auch eine Menge an kleingehäckseltem Gemüse. Und was soll ich sagen, oft genug wählen meine Mann und die Kinder dann die vegane Alternative, eben weil es ihnen gut schmeckt.
Vor allem Faschiertes/Hack kann man super mit Unmengen an Gemüse mischen und so die Fleischmenge immer mehr reduzieren.
Und ja, ich esse gerne vegane Kebebschnetzel, veganes Hack. Weil es viel Eiweiß bringt, und ich brauche einfach genug Eiweiß. das schaffe ich mit Gemüse und Hülsenfrüchten nicht.
Mittlerweile mag meine Familie viele meiner veganen Gerichte sehr gerne- Bohnengulasch zb. Es gibt dann vielleicht für den der es unbedingt mag, ein Schüsselchen mit abgebratenen Fleisch/Schinken/Speck/Wurst Restchen zum drüberstreuen am Tisch. Damit hab ich kein Problem.
Letztens hat mein mann sogar meine vegane Pizza (nein kein veg, Käse drauf, den find ich einfach nur schlimm) gegessen und es ist ihm nicht mal aufgefallen weil gut gewürzt und gut belegt.
Das was ic hsehr vermisse ist, Joghurt, Käse. Die fehlen mir. Fleisch- na ja, selten. so ein nettes Lammkotelett das würde mir schon schmecken. Wurst und Schweinefleisch ist etwas was mir nicht fehlt.

koch einfach leckere Gerichte ohne Fleisch, er soll sich selbst seine Wurst dazu abbraten. Mach kein Streit Thema draus. Wenn du Glück hast, dann schmeckt ihm das, was du kochst so sehr, dass er immer weniger Wurst braucht.
Auf Druck, Vorhaltungen und ideologische Betrachtungen reagiere ich persönlich mit Ablehnung, da hast du verloren. Aber wenn es mir schmeckt, dann bin ich echt offen für vieles. und so gehe ich dann auch bei Anderen vor.
Jadzia
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von Jadzia »

Er kocht doch !
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Norrsken
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von Norrsken »

Ja, er kocht besser und lieber als ich, und es passt auch besser in unseren Alltag wenn er kocht, weil unser Kind nach der Kita zur Zeit nur bei mir sein möchte. Wird sich auf lange Sicht hoffentlich ändern, dann könnte ich auch auf eigene Initiative mal was Neues ausprobieren.
Ich glaube insgesamt kommt er mir aber eh schon mehr entgegen als ich vor Erstellen des Threads gedacht hätte 🤔.
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feuerdrache
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von feuerdrache »

ach da war doch was, er kocht...

Könnte es sein, dass er das Fleisch, also das Eiweiß- zum "satt gefühl" braucht?
An mir selbst merke ich, wenn ich zu wenig Eiweiß esse, und das ist vegan sehr schnell der Fall, dann bin ich nicht richtig satt. Da muss ich die Mahlzeiten echt planen, damit sie genug Eiweiß haben.
Und ich sollte eigentlich 100g Eiweiß am Tag essen, schaffe selbst 80g nicht. Wenn ich an manchen Tagen nur 30g schaffe - bin ich ständig hungrig.
Hülsenfrüchte sind nett, bringen aber nur etwa 9g Eiweß auf 100g gekochte Ware, das ist nicht soooo üppig, da kann ich die benötigte Menge kaum essen.
Also auf jeden Fall darauf achten, dass die Mahlzeiten nicht nur aus Gemüse und Kohlenhydraten bestehen sondern echt- genug Eiweiß. Dann bin zumindest ich satt und zufrieden.
Vielleicht ist dein Mann ja auch so ein Eiweiß Fan?
Das umfassende Umami kann man mit Tricks hinbekommen, Pilzen, Sojasauce, Tomatenmark. Manche Käse haben auch viel davon, wenn man die gerne mag.
Und ja, ich esse jetzt deutlich fetter als früher mit Fleisch. Gemüse hat einfach viel weniger Fett in sich als Fleisch, das muss ich jetzt beim kochen zugeben, sonst bin ich auch nicht satt.
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von DerStoepsel »

Mein Mann und mein Schwiegervater sind auch eher carnivor unterwegs, aber es gibt ein paar tolle Gerichte mit viel Umami, mit denen ich sie auch von fleischlosem Mittagessen sehr überzeugen kann 😉
Vielleicht ist es eine Idee, hier ein paar Gerichte, die sehr intensiv und gut ohne Fleisch schmecken, hier zu teilen und du legst sie deinem Mann zum nachkochen vor?
💚🧡💙💜♥️
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von DerStoepsel »

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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von Phoebe89 »

Vielleicht könntet ihr langsam die Gewichtung ändern von verarbeiten Wurstprodukten zu Fleisch/Schinken mit wenig Zutaten?

Der Zusammenhang zwischen einem hohen Fleischkonsum und Gesundheit ist tatsächlich nicht eindeutig bzw. eigentlich gar nicht empirisch belegt. Bezüglich der Gesundheit wäre ich daher wohl entspannt (ethische und Klimagründe mal außen vor gelassen).

Wenn dein Partner so gar nicht kompromissbereit beim Kochen ist, ist es natürlich schwierig. Da hilft wohl nur, deinem Sohn gelegentlich einfache fleischlose Alternativen anzubieten und es ihm anders vorzuleben. Du kannst es ja dann irgendwann auch kindgerecht erklären.

Ich habe mich vor der Schwangerschaft fast vegetarisch ernährt. Während der Schwangerschaft dann nicht mehr, weil es mir damit nicht so gut ging. Auch jetzt koche ich aus gesundheitlichen Gründen wieder mehr mit Fleisch und tatsächlich auch bewusst für meine Tochter. Ich halte es während der Entwicklung für gesünder. Aber es ist ein ständiges Abwägen mit meinem Gewissen.
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Re: Diskussionen über Fleischkonsum

Beitrag von Norrsken »

feuerdrache hat geschrieben: 13.10.2024, 16:11 ach da war doch was, er kocht...

Könnte es sein, dass er das Fleisch, also das Eiweiß- zum "satt gefühl" braucht?
Ja, das ist sicher so. Ist bei mir auch so, weshalb ich Currys z.B. am liebsten mit Paneer esse.
Die vegetarischen Gerichte, die wir so kochen sind aber oft auch eher deftig (sowas wie Spätzleauflauf). D.h. er weiß mittlerweile immerhin, dass auch vegetarische Gerichte gut satt machen können. Zu Nudeln mit Tomatensoße würde er aber bspw. am liebsten immer (Brat)Wurst dazu essen, wohingegen mir Käse reicht zum satt werden. Aber vielleicht muss ich da auch einfach anerkennen, dass jeder andere Vorlieben hat.
Nur mal interessehalber: wie deckst du denn abgesehen von Hülsenfrüchten deinen Eiweißbedarf? Nüsse oder Tofu könnte ich mir noch vorstellen, gibt’s noch mehr (unverarbeitete) vegane Alternativen?
DerStoepsel hat geschrieben: 13.10.2024, 17:05 Mein Mann und mein Schwiegervater sind auch eher carnivor unterwegs, aber es gibt ein paar tolle Gerichte mit viel Umami, mit denen ich sie auch von fleischlosem Mittagessen sehr überzeugen kann 😉
Vielleicht ist es eine Idee, hier ein paar Gerichte, die sehr intensiv und gut ohne Fleisch schmecken, hier zu teilen und du legst sie deinem Mann zum nachkochen vor?
Vielen Dank für das Rezept, klingt lecker! Mein Mann macht super Spätzle, aber ich gestehe wir essen die dann meist eher mit Pilzrahmsoße. Das Rezept klingt nach einer guten, nicht ganz so gehaltvollen Alternative.
Phoebe89 hat geschrieben: 13.10.2024, 18:16 Vielleicht könntet ihr langsam die Gewichtung ändern von verarbeiten Wurstprodukten zu Fleisch/Schinken mit wenig Zutaten?

Der Zusammenhang zwischen einem hohen Fleischkonsum und Gesundheit ist tatsächlich nicht eindeutig bzw. eigentlich gar nicht empirisch belegt. Bezüglich der Gesundheit wäre ich daher wohl entspannt (ethische und Klimagründe mal außen vor gelassen).
Persönlich werde ich es zukünftig auf jeden Fall so handhaben und nur noch unverarbeitetes Fleisch essen. Mein Ziel wäre es auf 1x pro Woche zu beschränken.
Bei ihm wird es eher noch wurstlastiger werden, weil er zukünftig in der Mittagspause nur noch ne Brotzeit essen möchte (wir schmeißen zu viel Brot weg). Und da gehört bei ihm zwangsläufig viel Wurst dazu.
Aber gut, es beruhigt mich etwas, dass die Studienlage dann doch nicht so eindeutig zu sein scheint. Wobei es in den Ernährungswissenschaften ja ohnehin sehr schwer ist, einen Kausalzusammenhang nachzuweisen.
mit kleinem Erkunder (08/22) und Bauchbewohner (ET 03/26)
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