Vor gefühlt einer Ewigkeit dachte ich auch so, ich habe mich gefreut, auf den ersten Brei und dachte mir, dass ich dann abends mal weg könnte und der Papa könnte ihr einen Brei geben. Beikostreif war sie dann auch und ich habe es mit dem Brei probiert. Blöderweise war mein Baby da ganz anderer Meinung als ich und hat entweder den Brei gar nicht gegessen (also Gemüse und Co) oder es war nach drei Löffeln Schluss (bei Obst oder GOB). Ich habe dazwischen dann immer mal wieder auch ne Woche gewartet und dann wieder was angeboten, aber es hat sich nichts verändert. Sie hat nie eine Mahlzeit Brei gegessen. Dann habe ich es gelassen und sie hat einfach babytaugliche Familienkost in die Hand bekommen. Das war dann okay und sie hat ihre Minimengen gegessen und den Rest verdrückt und verschmiert.
Von daher: Mach Dir am besten keine großen Pläne und lass es auf dich zukommen, ob sie isst oder nicht. Ich stille übrigens immer noch, weil sie nach wie vor keine Anstalten macht, "ordentlich" zu Essen und immer ein Stilljunie geblieben ist. Wenn man mich nach der Geburt gefragt hätte, wie lange ich stillen will, hätte ich wie so viele gesagt, 6 Monate. Dass es mal so lange werden würde, hätte ich nicht gedacht. Ich bin da einfach so rein gewachsen und habe mich nach meiner Tochter gerichtet. Sie hatte übrigens mit 5 Mon. auch so eine Phase, da war das Stillen schwierig und sie hat nachts richtig schlecht geschlafen. Aber das ging nach 4 Wochen wieder vorbei, obwohl sie dann auch keinen Brei gegessen hat. Von daher: Es ist nur eine Phase
LG Sandra

