Vielen lieben Dank für eure Antworten.
@Daria: Ja, ich habe mein Babylein jetzt auch schon häufiger ohne Windel im Tuch gehabt - okay, meistens nur, wenn wir zu Hause oder im Garten waren, da könnte ich bei Bedarf halt besser die Klamotten und das Tuch wechseln

War aber gar nicht nötig, denn im TT pinkelt er so gut wie gar nicht. Deswegen gibt es unterwegs auch immer mal Gebrüll, weil er halt im Tuch ist und vermutlich muss, aber die doofe Mama halt nur etwas 'rumhopst', statt ihn rauszunehmen.
Naja, ich werde mal versuchen ein paar Splitpants zu nähen, da kann man ihn dann einfach mal kurz abhalten - auch in der Öffentlichkeit.
Ich finde es halt nur schwieriger ein windelloses Kind ins Tuch zu binden als eines mit Windeln. Und er möchte eh schon nicht so gerne ins Tuch, sondern am liebsten nur so - ohne Tuch - auf dem Arm getragen werden. Also kann ich eh häufig schon nicht so korrekt binden, und windellos ist das nochmals schwieriger. Und dabei müsste ich als Trageberaterin ja immer mit einem super eingebundenem Kind im TT durch die Gegend laufen. Naja, anderes Thema.
Ich sehe es aber durchaus sportlich und nicht verkrampft. Im Gegensatz zu meinem Mann gehe ich auch sehr entspannt mit den Ausscheidungen meines Sohnes um. Okay, wenn mal wieder ein Kaka in seinem Woll-Seiden-Höschen gelandet ist, bin ich auch nicht so begeistert, weil ich das ja nicht in die Maschine werfen kann, aber sehe es auch noch entspannt.
Und heute hatte ich ihn gerade abgehalten, er machte aber nicht und kurze Zeit später, als ich mit ihm auf dem Schoss am Schreibtisch sass, hörte ich es nur plätschern und fühlte dann die Feuchte. War mein Instinkt dann wohl doch richtig, ihn abzuhalten, ich hatte vermutlich ihm einfach nicht genügend Zeit gelassen.
Ich habe schon gemerkt, dass er lönger braucht, wenn ihm die Umgebung des Abhaltens nicht so vertraut ist. Seine rote Schüssel kennt er schon, dass Mama mit ihm aufs Gästeklo geht, kommt hier seltener vor und dann dauert es länger. Und draußen dauert es auch länger - da muss man ja auch erst mal gucken
@metha: Danke auch für dein Feedback.
Ich denke schon, dass ich entspannt bin. Sicherlich kommen hier auch mal Situationen vor, in denen ich nicht mehr entspannt sein kann, wenn hier z.B. 3 Kinder gleichzeitig schreien (die einen, weil sie müde sind und daher alles verkehrt ist und das Babylein dann, weil er meine Anspannung sehr schnell spiegelt), aber das ist nicht die Regel. Und ich kann inzwischen auch in solchen Situationen recht entspannt bleiben, da ich weiß, dass alles andere die Situation nur noch verschlimmern würde.
Ich denke, mit der Zeit, der Erfahrung als Mama wird man einfach ruhiger
Und ich weiß inzwischen schon sehr gut, dass uns hier allen nicht geholfen ist, wenn ich nicht auf mich achte. So ist mir ausreichend Schlaf (und Essen

) schon wichtig. Und ich nutze die Stillpausen tagsüber auch immer mal dazu, mich mit dem Babylein ins Bett zu legen und mich auszuruhen. Oder auch nachmittags lege ich mich durchaus mal mit dem Babylein ins Bett, wenn ich merke, dass er sich sonst nicht entspannen und einschlafen kann. Mein älteren Kinder können dann entweder dazu kommen, zum Kuscheln oder ich lese ihnen etwas vor. Oder sie gehen halt raus in den Garten spielen. Mit älteren Kindern ist dann schon wieder entspannter - die brauchen einen ja nicht ständig und sie sind ja auch immer noch zu zweit - auch ein großer Vorteil

Also das passt so weit schon.
Und insgesamt mache ich momentan vormittags noch nicht so viel - wenn wir zu Hause sind, dann habe ich vormittags schon gut meine Ruhe und das Babylein braucht das auch noch.
Ich merke halt nur, dass wenn ich irgendwas mache (Haushalt, Ablage im Büro) ich dann doch häufig so abgelenkt bin, dass ich auf die leisen Pinkelsignale meines Babyleins nicht mehr so achte. Aber das wird schon besser.
Ich lasse ihn jetzt einfach viel häufiger wirklich windellos - das klappt wunderbar - auch nachts. Da haben wir höchstens morgens mal einen Mini-Piesler drinnen, weil ich noch zu schlaftrunkend bin und nicht so schnell aufstehen mag.