bevor ich jetzt meine Hebamme, die irgendwie nicht besonders stillfreundlich war, anrufe und mir anhören muss dass ich abstillen soll, frage ich doch lieber mal hier.
Das Problem: meine Tochter ist 10,5 Monate alt und hat vier Zähne, es sind die Schneidezähne oben und unten, je etwa 2-3 mm lang. Diese machen immer mehr Probleme beim Stillen. Einmal habe ich das Gefühl, dass sie beim Stillen an der BW "schabt". Der Schmerz ist mal heftiger und mal weniger heftig, aber es ist manchmal schwer, einen Schmerzhöhepunkt auszumachen, an dem ich sie z.B. dann an mich drücke, um ihr zu signalisieren, dass sie was ändern muss. Mitunter beißt sie, wenn sie an der Brust eingeschlafen ist, auch richtig fest zu, teilweise auch nur ins superempfindliche Vorderteil der BW. Bei lautem oder heftigem "Nein" o.ä. fängt sie mitunter an zu weinen, es ist schrecklich....
Ich will keinesfalls abstillen, da sie auch kein guter Esser ist. Als Maßnahmen versuche ich jetzt, das Stillen wirklich nur noch als Nahrungsaufnahme zu gestalten, das heißt, sie dann z. B. sofort nach dem Einschlafen abzumachen. Ich merke aber auch, dass ich immer mehr Angst vor dem Anlegen habe. Shit. Ist es eine Phase, haben das alle, geht es vorbei? Oder wird alles schlimmer? Das "Schaben", kommt das von den Zähnen? Ich hab irgendwie das Gefühl, dass meine BW durch die häufige Beanspruchung auch schmerzempfindlicher sind, im Ganzen. Woran merkt man eigentlich einen Pilz? Soll ich mal Brusthütchen versuchen, als Schutz? Abpumpen? Ach, alles schrecklich- war das früher einfach
Danke fürs Lesen
miep




