Ich wollte eher auf Kunstsücks diesbezüglichen Kommentar erwiedern, daß ich durchaus Zuhause nicht all die (wie sie es ausgedrückt hat) Ansprüche an das "Natürliche l(i)eben" von vielen hier erfülle und mich aber trotzdem hier wohlfühle und eben nicht "diskriminiert"
Hab mich wohl etwas unklar ausgedrückt, tut mir leid.
Aber ich finde schon, daß ich mein Entsetzen über so ein Schlafprogramm hier äußern darf und können sollte, sei es nur um eben vielleicht ein paar andere zum Nachdenken anzuregen.
Ich habe auch zwei Kinder und beide sind nicht ganz problemlos was das Schlafen anbelangt, Sophie war sogar sehr problematisch. Und ich kenne das Gefühl völliger Übermüdung und den Drang vor Verzweiflung ins Kissen beißen zu müssen. Das Baby weint egal ob man da ist oder nicht. Und ich gestehe, auch ich habe schonmal für ein paar Minuten den Raum verlassen, um durchzuatmen. Aber ich bin immer wieder rein und war eben dann da, weil es mir als Mutter draußen noch viel schlechter ging und das Baby ohne mich noch viel mehr geweint hat.
Einen großen Schritt in Richtung Entspannung hat es für mich damals dargestellt, einfach zu akzeptieren, daß unser Schlafverhalten jetzt halt anders ist. Und mir dann Auszeiten zu suchen, den Mittagsschlaf zusammen machen, etc. Das hat mir die Gelassenheit gebracht die nötig war damit auch mein Baby entspannter wurde.
Es stresst mich heute noch meine Kinder weinen zu hören, vielmehr als es eine Nacht mit wenig Schlaf könnte







