ich habe meinen Kinderarzt gewählt, weil ich mit ihm in Grundlegenden Dingen, wie Impfen oder Behandlungs- und Umgangsweisen, auf einer Wellenlänge liege und ich den Umgang, den er mit Kindern hat, sehr gut finde, abgesehen von seinem fachlichen Wissen. Mein Sohn fühlt sich in der Praxis wohl und das ist mir wichtig.
Nur Ernährungstechnisch liegt ich mit ihm nicht auf einer Wellenlänge. Aber das müssen wir auch nicht. Wir tauschen uns aus und jeder lässt dem anderen seinen Standpunkt.
Er ist zum Beispiel ein Fleischverfächter spätestens im fünften Monat.
Ich finde, den Weg, den man eingeschlagen hat, hat man sicher nicht wahllos getroffen, sondern gut überlegt und dann sollte man auch das Rückrad haben, zu seiner Einstellung zu stehen, sie jedoch auch kritisch überprüfen zu können und abwägen, ob man etwas ändern sollte, oder ob es gut ist, wie es ist. Auf Diskusionen würde ich mich auch nicht einlassen.
Wenn man Ahnung von dem hat, was man tut bzw. nicht tut, dann wirft einen jemand nicht so schnell aus der Bahn.
Wenn du mit deinem Kinderarzt sonst zufrieden ist, würde ich nicht wechseln. Ich würde bei einem nächsten Besuch, in Falle der Kinderarzt schlägt was vor, von dem ich nicht überzeugt bin, meine Sichtweise sagen und damit gut. Nicht nur, weil die Ärtze vieleicht einen weißen Kittel anhaben, sind sie allwissend und haben einem u sagen, was man tun und lassen soll. Das muss man ihnen scheinbar manchmal sagen.
Liebe Grüße Britta
