Das hat sich so ergeben, komplizierte Geschichte, die sich über mehrere Wochen hingezogen hat. Zuletzt wurde ihr geraten, zur Ostheopathie zu gehen, das war ihr dann zu viel.ShinyCheetah hat geschrieben: 10.02.2026, 08:21 Aber das an sich ist eigentlich schon suboptimal. Eigentlich sollte es idealerweise eine einzige Stillberaterin geben, die dran bleibt, bis dann Problem weg ist. Bei einer IBCLC ist das aus Kostengründen vielleicht nicht drin, aber bei den Ehrenamtlerinnen schon.
Die Kleine hat einen sehr hohen Gaumen. Beim Andocken macht sie den Mund nicht genug auf, schlabbert mit der Zunge nach der Brustwarze und saugt diese ein. Von einer IBCLC wurde meiner Schwester gezeigt, wie sie dem Baby die Brust in den Mund stopfen kann. Seither macht sie das so und vermeidet damit immerhin den Schmerz beim Andocken. Das Baby macht die Zungenbewegung wohl nicht richtig und presst die Lippen stark zusammen. Dadurch kommt es zum Vasospasmus etc.
Lange Geschichte, wie gesagt, ich kann hier nur einen Bruchteil wiedergeben. Zwischendurch hat sie schöne Stillmomente und sie möchte das eigentlich noch nicht aufgeben. Aber es dreht sich in ihrem Gefühl nun schon zu lange alles um die Stillprobleme. Die Schmerzen halten sie teilweise vom Schlafen ab.
Ich fürchte, genau das "iiiirgendwann" würde sie erst recht davon überzeugen, dass es jetzt reicht.Sommermama2017 hat geschrieben: 10.02.2026, 09:01 Hilft es ihr, wenn du ihr erzählst, dass es Fälle gibt, bei denen auch nach wochenlangen Schmerzen es irgendwann doch "einfach so" besser wurde?
Meine Freundin hat auch "alles" gemacht, Magnesium, Calcium, Vitamin B, Lecithin, Silberhütchen, Lanolinpflege usw. und hatte trotzdem immer starke Schmerzen am Anfang (auch mit Schmerzmitteln, da nur aushaltbar dann) und iiiirgendwann wurde es besser, kann durchaus auch so ähnlich lange gedauert haben.
Alles Gute deiner Schwester und dass sie eine gute Lösung findet.