Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Mondenkind
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Mondenkind »

BerlinerMammut hat geschrieben: 11.01.2026, 15:17 Ich noch mal - weiß wer wo ich Medikamente mit älteren Stillbabys abgleichen kann? Auch embryotox & Co sind eher für junge Stillbabys, oder?
Habe schon wieder derbe Halsschmerzen und würde gerne Lutschtabletten nehmen, die aber alle "nicht stillgeeignet" sind. Bezieht sich ja meistens aber eher auf u6 Monate
Es bezieht sich immer alles auf vollgestillte Kinder, ja. Was willst du denn nehmen? Mir fällt da gar nichts ein, was dagegen sprechen sollte?!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von BerlinerMammut »

Ärzt:innen und Apotheke sowie (teilweise Beipackzettel) sagen nein bei Lemocin oder Dobodings.
Vollgestillt wird hier ja schon lange nicht mehr.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von BerlinerMammut »

Da geht es wohl um Benzocain

Das Brüderchen ist fast 13 Monate und trinkt tagsüber nur sporadisch. Dafür Abends ganz viel
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Mondenkind »

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von BerlinerMammut »

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Atsusa »

Meine Schwester hat ein 7 Wochen altes Kind und seit Anfang an Probleme beim Stillen. Sie hat alles mögliche ausprobiert, wird aber die ständigen Staus, Vasospasmen und wunden Brustwarzen nicht los. Letzte Woche hat sie beschlossen langsam abzustillen und ich kann es gut verstehen.
Heute kam (halb im Scherz) die Frage auf, ob ich die Kleine nicht stillen könnte. Ich hatte den Gedanken früher schon, hätte meine Schwester aber nie darauf angesprochen, weil ich es... ich weiss nicht genau... übergriffig gefunden hätte.
Jetzt frage ich mich aber doch: Spricht etwas dagegen?

Das grösste Fragezeichen habe ich beim Sertralin, ich nehme 150mg pro Tag. Ist das beim Stillen noch relevant oder nur in der Schwangerschaft?

Dann hat meine Schwester viel grössere Brustwarzen als ich. Und der Milchfluss ist sicher auch anders. Kann es da zu Saugverwirrung kommen? (Falls sie doch noch weiterstillt.)

Und was ist mit Keimübertragung? Kann ich dem Baby irgendwie schaden, wenn ich K parallel dazu weiterstille?

Vielleicht kommt das Thema gar nicht mehr zur Sprache, aber falls doch, möchte ich gewappnet sein.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Grundsätzlich geht das, in anderen Kulturen ist es ganz üblich ;)

Inzwischen hab ich es auch in meinem Umfeld Mal mitbekommen, dass jemand ein Baby (natürlich mit Einverständnis) fremd gestillt hat.

Sertralin gehört laut Embryotox zu den Antidepressiva der Wahl in der Stillzeit, es kommen nur Spuren an.

Aber: Hat deine Schwester Hilfe? Es gibt ehrenamtliche Stillberatung durch Beraterinnen der AFS und LLL, wenn so ein Internetforum nichts für sie ist.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Atsusa »

Ja, sie hat mit mehreren Stillberaterinnen Kontakt gehabt, auch IBCLC. Ich habe sie ebenfalls unterstützt, so gut ich es konnte, auch mit Infos hier aus dem Forum. Viel geholfen hat es leider alles nichts. Es wurde ihr irgendwann zu viel mit den andauernden Schmerzen.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Aber das an sich ist eigentlich schon suboptimal. Eigentlich sollte es idealerweise eine einzige Stillberaterin geben, die dran bleibt, bis dann Problem weg ist. Bei einer IBCLC ist das aus Kostengründen vielleicht nicht drin, aber bei den Ehrenamtlerinnen schon.

Ich will gar nicht unterstellen, dass sie nicht schon alles versucht hat. Ich finde nur, dass 7 Wochen extrem früh ist, um eine ganze Stillbeziehung aufzugeben. Total schade. Ich bin ja selbst Stillberaterin, sowas weckt doch auch den persönlichen Ehrgeiz, da bleibt man doch dran ;)
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Beitrag von Sommermama2017 »

Atsusa hat geschrieben: 10.02.2026, 06:55 Ja, sie hat mit mehreren Stillberaterinnen Kontakt gehabt, auch IBCLC. Ich habe sie ebenfalls unterstützt, so gut ich es konnte, auch mit Infos hier aus dem Forum. Viel geholfen hat es leider alles nichts. Es wurde ihr irgendwann zu viel mit den andauernden Schmerzen.
Hilft es ihr, wenn du ihr erzählst, dass es Fälle gibt, bei denen auch nach wochenlangen Schmerzen es irgendwann doch "einfach so" besser wurde?
Meine Freundin hat auch "alles" gemacht, Magnesium, Calcium, Vitamin B, Lecithin, Silberhütchen, Lanolinpflege usw. und hatte trotzdem immer starke Schmerzen am Anfang (auch mit Schmerzmitteln, da nur aushaltbar dann) und iiiirgendwann wurde es besser, kann durchaus auch so ähnlich lange gedauert haben.
Alles Gute deiner Schwester und dass sie eine gute Lösung findet.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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