Stillen nach Gaumenverschluss
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Käsekuchen
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Ich habe ein M Hütchen. Ich hätte noch ein L Hütchen da, das ich testen könnte.
- SchneFiMa
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Ja teste ruhig das größere Mal.
Das kann beides zutreffen. Du könntest ins Stillhütchen kurz vor Beginn des Stillens etwas Milch ausstreichen, so dass quasi schon Milch vorhanden ist und sie nicht gleich stark saugen muss, oder du schaltest das BES dazu, dann wieder ab und schaust mal, wie sich ihr Trinkverhalten verändert.Ich frage mich einfach, ob es denn einfach nur am zu geringen Sog liegt, der sich noch aufbauen muss, oder ob durch das Stillhütchen der Milchfluss gehemmt wird bzw. es zu sehr gedämpft ist? Ich spüre nämlich tatsächlich meist deutlich weniger an der Brust als beim Stillen mit meinem älteren Kind.
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
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den zwei Burschis 26.02.18
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Käsekuchen
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Ich habe mir das Stillhütchen genauer angeschaut. Es scheint in Ordnung zu sein. Vielmehr merke ich mittlerweile, dass meine Kleine nicht stark genug saugt, damit die Brust richtig Milch geben kann. Sobald ich den Regler meines Brusternährungssets zu weit schließe, motzt und weint sie los, anstatt stärker zu saugen. Sie hat mittlerweile rausgefunden, dass ich dann den Regler wieder weiter öffne
, weil ich gerne die Mengen halten will, um unseren Stillrhythmus einzuhalten. Sonst dockt die nämlich ab und hat dann keine Lust mehr
Der Alltag ist eh schon schwierig, wenn man nur Zuhause stillen kann, und tagsüber immer wieder zwischendurch die Flasche geben müssen, würde unser Stillen definitiv zu sehr behindern.
Nachts bekommt sie sowieso noch die Flasche von meinem Mann, weil ich da nicht auch noch mit Brusternährungsset hantieren will (Stillen geht ja nur aufrecht und oft nur im Stehen/Laufen), dann fährt mein Kreislauf hoch und ich komme stundenlang nicht mehr in den Schlaf. Ich weiß allerdings aktuell nicht einzuschätzen, inwiefern uns die nächtlichen Flaschen sowie die Flaschen tagsüber, die sich aufgrund meiner alltäglichen Verpflichtungen nicht vermeiden lassen, behindern.
Blöderweise nimmt sie auch sonst nichts an: keine Muttermilch auf dem Löffel/aus dem Becher, kein Brei.. so dass wir zumindest für tagsüber eine Alternative hätten. Es scheint, als wolle sie ihrem Mund nicht noch mehr neues zumuten.
Nunja, wir haben nun zwei eher holprige Tage hinter uns. Am Donnerstag Nachmittag hat sie mal richtig richtig gut gesaugt, da hatte ich den Regler sehr weit zu, da bin ich auch sicher, dass sie da einiges aus der Brust bekommen hat. Wieso sie das nun gestern und heute nicht mehr wiederholen wollte, verstehe ich nicht. Genauso wenig, wie dass sie vor einigen Tagen bereit war, die Brust mal nackig in den Mund zu nehmen, und diese nun wieder nur anschreit. Aber ich weiß, dass sie eben sehr feinfühlig ist, das macht es uns mit dem Stillen nicht leichter
Nachts bekommt sie sowieso noch die Flasche von meinem Mann, weil ich da nicht auch noch mit Brusternährungsset hantieren will (Stillen geht ja nur aufrecht und oft nur im Stehen/Laufen), dann fährt mein Kreislauf hoch und ich komme stundenlang nicht mehr in den Schlaf. Ich weiß allerdings aktuell nicht einzuschätzen, inwiefern uns die nächtlichen Flaschen sowie die Flaschen tagsüber, die sich aufgrund meiner alltäglichen Verpflichtungen nicht vermeiden lassen, behindern.
Blöderweise nimmt sie auch sonst nichts an: keine Muttermilch auf dem Löffel/aus dem Becher, kein Brei.. so dass wir zumindest für tagsüber eine Alternative hätten. Es scheint, als wolle sie ihrem Mund nicht noch mehr neues zumuten.
Nunja, wir haben nun zwei eher holprige Tage hinter uns. Am Donnerstag Nachmittag hat sie mal richtig richtig gut gesaugt, da hatte ich den Regler sehr weit zu, da bin ich auch sicher, dass sie da einiges aus der Brust bekommen hat. Wieso sie das nun gestern und heute nicht mehr wiederholen wollte, verstehe ich nicht. Genauso wenig, wie dass sie vor einigen Tagen bereit war, die Brust mal nackig in den Mund zu nehmen, und diese nun wieder nur anschreit. Aber ich weiß, dass sie eben sehr feinfühlig ist, das macht es uns mit dem Stillen nicht leichter
- SchneFiMa
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Mit der Beikost würde ich immer wieder anbieten. Sie ist ja alt genug, da sollte von euch das Angebot kommen, sie darf natürlich entscheiden, was und wieviel sie isst.
Habt ihr verschiedene Trinkbecher ausprobiert?
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SchneFiMa mit
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Das mit der Beikost machen wir.
Trinkbecher haben wir bislang keine probiert. Meinst du, um Muttermilch zu geben? Hast du da vielleicht eine Empfehlung?
Wir sind nun übrigens auf einen "normalen" Schlauch umgestiegen
habe jetzt das alte Brusternährungsset von Medela mit dem größten Schlauch. Hat tatsächlich nahezu problemlos geklappt, ich war total überrascht.
Hatte den Schlauch einmal testweise außerhalb des Stillhütchens, da hat sie wahnsinnig schnell getrunken. Wenn ich den Schlauch in das Stillhütchen einfädel, dauert es deutlich länger. Ich vermute, dass die Brustwarze, die ja mit angesaugt wird, dann den Schlauch ggf. abklemmt. Je nachdem motzt sie dann auch, weil nix kommt. Das ist ein bisschen nervig, dass es so unterschiedlich ist, weil es für sie und für mich dann sehr unvorhersehbar und nicht kontrollierbar wird.
Am Sonntag gab es auch einen kurzen, aber unglaublich motivierenden Moment: sie hat versehentlich den Schlauch rausgezogen. Habe sie dann ohne Schlauch ans Stillhütchen angelegt, sie hat für kurze Zeit ohne Schlauch getrunken!!! Da war es seltsamerweise so, dass sie auch viel Milch aus dem Brusternährungsset saugen konnte, obwohl er im Stillhütchen eingefädelt war.. so ganz schlau aus dieser Sache mit dem unterschiedlichen Fluss werde ich momentan nicht.
Leider konnten wir diesen großen Erfolg bislang nicht mehr wiederholen. Bin aber aktuell recht positiv gestimmt, dass wir das wieder und immer öfter schaffen
Trinkbecher haben wir bislang keine probiert. Meinst du, um Muttermilch zu geben? Hast du da vielleicht eine Empfehlung?
Wir sind nun übrigens auf einen "normalen" Schlauch umgestiegen
Hatte den Schlauch einmal testweise außerhalb des Stillhütchens, da hat sie wahnsinnig schnell getrunken. Wenn ich den Schlauch in das Stillhütchen einfädel, dauert es deutlich länger. Ich vermute, dass die Brustwarze, die ja mit angesaugt wird, dann den Schlauch ggf. abklemmt. Je nachdem motzt sie dann auch, weil nix kommt. Das ist ein bisschen nervig, dass es so unterschiedlich ist, weil es für sie und für mich dann sehr unvorhersehbar und nicht kontrollierbar wird.
Am Sonntag gab es auch einen kurzen, aber unglaublich motivierenden Moment: sie hat versehentlich den Schlauch rausgezogen. Habe sie dann ohne Schlauch ans Stillhütchen angelegt, sie hat für kurze Zeit ohne Schlauch getrunken!!! Da war es seltsamerweise so, dass sie auch viel Milch aus dem Brusternährungsset saugen konnte, obwohl er im Stillhütchen eingefädelt war.. so ganz schlau aus dieser Sache mit dem unterschiedlichen Fluss werde ich momentan nicht.
Leider konnten wir diesen großen Erfolg bislang nicht mehr wiederholen. Bin aber aktuell recht positiv gestimmt, dass wir das wieder und immer öfter schaffen
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Ergänzung: hatte beim heutigen Stillen das Gefühl, dass sie deutlich mehr aus der Brust getrunken hat 
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Sommermama2017
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Das klingt positiv bei euch. 
Richtig toll macht ihr das!
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Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
- SchneFiMa
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Ich meinte Becher oder so für Muttermilch, die zugefüttert wird. Es muss ja nicht mehr unbedingt aus der Flasche sein. Vielleicht fällt ihr ein Becher leichter?
Das was du schreibst, klingt ja wirklich ganz gut!
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SchneFiMa mit
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Lieben Dank!
Sie nimmt leider keinen Becher. Ich vermute, dass sie sich für nichts begeistern lässt außer für Brust mit Stillhütchen und Brusternährungsset oder Flasche.
Aktuell läuft's leider nicht mehr so gut. Warum weiß ich nicht. Sie trinkt wieder schlechter, gefühlt fast nur aus dem Brusternährungsset. Vielleicht liegt's am Schub oder der Erkältung, mit denen sie sich gerade etwas plagt. Es ist furchtbar zermürbend
in solchen Momenten zweifle ich dann auch wieder sehr am Stillhütchen, obwohl ich weiß, dass es eigentlich schon besser gelaufen ist, und allgemein mit der ganzen Technik. Mein Brusternährungsset wurde undicht, nun bin ich auf ein anderes umgestiegen und weiß wieder nicht, wie ich das finden und einordnen soll.
Sie will sich auch einfach nicht drauf einlassen, das Stillhütchen wegzulassen, sonst wäre wahrscheinlich vieles einfacher. Und ohne Brusternährungsset geht's momentan leider auch nicht, allenfalls für kurze Zeit. Eine reine Geduldsprobe ist das und ich frage mich immer wieder, wie lange ich das noch weitermachen will, mittlerweile ist es sie schon 7,5 Monate
Sie nimmt leider keinen Becher. Ich vermute, dass sie sich für nichts begeistern lässt außer für Brust mit Stillhütchen und Brusternährungsset oder Flasche.
Aktuell läuft's leider nicht mehr so gut. Warum weiß ich nicht. Sie trinkt wieder schlechter, gefühlt fast nur aus dem Brusternährungsset. Vielleicht liegt's am Schub oder der Erkältung, mit denen sie sich gerade etwas plagt. Es ist furchtbar zermürbend
Sie will sich auch einfach nicht drauf einlassen, das Stillhütchen wegzulassen, sonst wäre wahrscheinlich vieles einfacher. Und ohne Brusternährungsset geht's momentan leider auch nicht, allenfalls für kurze Zeit. Eine reine Geduldsprobe ist das und ich frage mich immer wieder, wie lange ich das noch weitermachen will, mittlerweile ist es sie schon 7,5 Monate
- SchneFiMa
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Re: Stillen nach Gaumenverschluss
Hallo, wie geht es euch? Hat sich an der Trinksituation aus einem Gefäß etwas geändert?
Viele Grüße
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SchneFiMa mit
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