Eure größten Schreckmomente mit Kindern

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Valeska
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Valeska »

Valeska hat geschrieben: 22.06.2025, 22:38
Aber mein größter Schreckmoment war definitiv bei Kind zwei, als sie, vom TrippTrapp gefallen, mit dem Brüllen plötzlich aufhörte und in meinen Armen schlaff wurde.
Und zwar ungefähr direkt nachdem ich ihr das Messer aus dem Griff gewunden hatte, dass sie geangelt und beim Sturz in der Hand hatte ...

Sie war bis auf eine leichte Gehirnerschütterung unverletzt.
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GemeineEsche
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von GemeineEsche »

Oh da fällt mir ein, schlafendes Baby war bei mir ja allein schon beim ersten Kind Nervenkitzel genug 🙈 wie oft ich die Kleine wachgerüttelt habe... Beim zweiten sehe ich die Mikrobewegungen einfach viel besser.
Kleine 02/21
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ShinyCheetah
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von ShinyCheetah »

Wachgerüttelt hab ich meine Kinder nie, aber ich erinnere mich auch noch, dass ich bei F ziemlich oft den Puls gecheckt habe, weil er völlig Bewegungslos schlief...

Ihr habt ja Stories, da wird einem ganz anders... :shock:

Für mich war ein Schockmoment, als F (oder war es V? Oh je...) als Kleinkind im Planschbecken ausgerutscht ist und rückwärts hingefallen ist. Und einfach bewegungslos unter Wasser war. Ich war daneben, habe es mitbekommen und ihn rausgeholt, aber dadurch ist mir vor Augen geführt worden, wie schnell ein Kind in einem Planschbecken ertrinken kann, selbst wenn Eltern in Rufweite sind. Er hat keinen Ton von sich gegeben und war komplett erstarrt.
mit Sohn F (Ende September 18)
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Sabina
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Sabina »

Meine Jüngste ist ebenfalls fast ertrunken im Planschbecken mit 11 Monaten obwohl ich DIREKT neben ihr war. Das Bild kriege ich wohl nie mehr aus dem Kopf. Die Geschichte dazu ist irgendwo im SuT, ich mag sie jetzt nicht mehr aufschreiben. Aber es geht echt schnell im oder am Wasser.

Daneben gab es natürlich bei uns auch andere Schreckmomente wie Treppensturz mit Hirnerschütterung, Kickboardunfall mit schwerem Beinbruch etc. aber nichts davon hat sich so in mein Hirn gebrannt wie dieses Bild vom Baby mit weit aufgerissenen Augen unter Wasser treibend.
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…

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Teelicht
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Teelicht »

Ich habe voraussichtlich drei Jahre meines Lebens verloren, als mein Dreijähriger den Gartentor aufmachte und raus auf die 70er Landstraße lief - vor einem Auto. Ich bin hinterhergerannt, als mir aufging, was da vor mir passiert und habe ihn zu Seite gerissen. Ich habe noch nicht mal ein Zeichen zum Autofahrer gemacht, der auf die andere Spur gewechselt ist, ich war im Schock.
Der Dreijährige hatte eine bunte Jacke an, ich glaube, das hat ihm das Leben gerettet.
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Teelicht
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Teelicht »

Ich merke gerade, wie es mich immer noch total mitnimmt. Dabei ist es ja viele Jahre her.
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Kaba
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Kaba »

Ohje, ihr habt echt schlimme Geschichten, das mit der Landstraße würde mir bestimmt auch noch nachhängen.

Die gerade Dreijährige war am Wochenende auch im Planschbecken DIREKT neben meinem Mann und mir und auf einmal hat sie geheult und war komplett nass, also auch die Haare. Ich vermute, die hat eine Sekunde getaucht, aber es zumindest geschafft, selbst wieder aufzustehen (tiefes Planschbecken, das Wasser ging ihr wohl so knapp bis zur Brust). Aber das wir den Taucher nicht mitbekommen haben hat mir auch zu denken gegeben.

(OT: ich hab eine Zeit lang einen Jungen betreut, der weder sprechen noch stehen oder laufen konnte, aber sehr gut tauchen. Da hat mir die Mama im Freibad die Anweisung gegeben, ihn tauchen zu lassen - also der ist da tatsächlich unter Wasser rumgeschwommen, kam aber immer wieder von selbst hoch. Den hat ein umsichtiger Bademeister mal blitzschnell aus dem Wasser gezogen und an den Beckenrand gestellt - was in dem Fall ungünstig war, weil stehen konnte er ja nicht (das war aber nicht in meinem Beisein, ich hab mich nicht so weit weg von ihm getraut, dass das hätte passieren können.))
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Sikafi »

fragolapopulare hat geschrieben: 22.06.2025, 22:40
Ein anderes Mal waren wir auf dem Spielplatz. Nach einer kurzen Sichtung, ob da riskante Geräte stehen, hatten wir alles für OK befunden. Dass er es mit knapp zwei Jahren schaffen würde, auf eine dieser großen Seilpyramiden zu klettern, damit hätten wir im Leben nicht gerechnet - er war kleiner als die unteren Maschen groß waren. Wir also mit anderen Eltern gequatscht, ab und zu nach den Kindern gelinst, da ruft er plötzlich von der Spitze der Pyramide: "Paapaaaaaaa, helfen!" :shock:
Ganz ähnlich habe ich es mit Kind Nummer 2 im gleichen Alter erlebt. Nur hing er an den Händen schon ganz oben, als er rief und ich war nicht schnell genug oben und sah ihn runterfallen, ganz filmreif immer hin und her andozend, wie eine Flipperkugel. Ich habe erstarrt gewartet bis er unten war und auch selber aufgestanden ist, dann habe ich ihn weg getragen und untersucht. Bis auf etliche Prellungen war Gott sei Dank nichts passiert. Sein Kopf hatte gar nichts abbekommen....
Grüße von Sikafi
mit größtem (09/06), großem (11/08), kleinem großen Bruder (09/15) und kleiner Schwester (08/18) und den Sternengeschwistern 10/14 und 05/17
Mau
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Mau »

Ihr habt ja schon Sachen erlebt 😱
Ich habe mein Kind nur schon mehrmals knapp vor rücksichtslosen Fahrradfahrern auf dem Bürgersteig gerettet.
Und zweimal Notaufnahme, aber nichts gefährliches.
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Bani
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Re: Eure größten Schreckmomente mit Kindern

Beitrag von Bani »

Wow, ihr habt ja schon Sachen erlebt!
Ich glaube das schlimmste für mich war, als die Kleine mit 3 oder so an der Nordsee plötzlich im Getümmel zwischen den Strandkörben verschwunden ist. Ich glaube, sie wollte sich nur nicht den Schlick vom Watt abwaschen lassen und hat sich deshalb versteckt. Aber dieser Horror, nicht zu wissen wo das Kind ist, ob es schon weit weg ist oder noch in der Nähe.
Bani mit Sohn (05/12) und Tochter (07/14)
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